Thema: Depression

Antidepressiva

Antidepressiva

Von den rund vier Millionen Depressionspatienten in Deutschland befinden sich 2,4 bis 2,8 Millionen (60 bis 70%) in hausärztlicher Behandlung – allerdings oft nicht wegen der Depression, sondern wegen anderer, körperlicher Beschwerden. (Foto: Gillotte / Fotolia)

Krankheiten des depressiven Formenkreises umfassen den größten Anteil der sog. affektiven Störungen. Schätzungsweise 10 bis 20% (!) aller Menschen erkranken mindestens einmal in ihrem Leben an einer behandlungsbedürftigen Depression. Affektive Störungen führen zu nachweisbaren Veränderungen des Gehirnstoffwechsels. Vor allem die Funktionen von Noradrenalin, Serotonin oder Glucocorticoiden sowie der neuronalen Mikroarchitektur sind gestört. Die Einsichten in die pathologische Neurochemie bilden die Grundlage für eine rationale Pharmakotherapie, die bestrebt ist, diese funktionellen und strukturellen Defizite auszugleichen.

TNF-Antagonist könnte Option bei Therapieresistenz und erhöhten Entzündungswerten sein

Eine erhöhte Plasmakonzentration an proinflammatorischen Biomarkern wird mit einer Therapieresistenz gegenüber konventionellen Antidepressiva in Verbindung gebracht [1]. In einer klinischen Studie... » Weiterlesen

Serotonin-Reuptake-Enhancer Tianeptin bei Depression

Der erste Serotonin-Reuptake-Enhancer Tianeptin (Tianeurax®) steht seit November nun auch in Deutschland zur Behandlung der Depression zur Verfügung. Seine Wirkung wird allerding nur in zweiter ... » Weiterlesen

Antidepressiva-Vergleich

Thomas Müller-Bohn | Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) veröffentlichte am 19. November erstmals die Ergebnisse einer Kosten-Nutzen-Bewertung. Sie ... » Weiterlesen

Antidepressivum macht Leukämietherapie effektiver

Ein auf einer Vitamin-A-Säure basierender Wirkstoff wird derzeit bereits bei einer seltenen Form der akuten myeloischen Leukämie (AML) eingesetzt. Die Effektivität der Behandlung lässt sich ... » Weiterlesen

Escitalopram im Stufenplanverfahren

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat ein Stufenplanverfahren (Stufe II) für Escitalopram-haltige Arzneimittel eingeleitet. Nachdem der Ausschuss für Humanarzneimittel... » Weiterlesen

Citalopram im Stufenplanverfahren

Erst kürzlich wurde in einem Rote-Hand-Brief darauf aufmerksam gemacht, dass das Antidepressivum Citalopram mit dosisabhängiger QT-Intervall-Verlängerung in Zusammenhang gebracht wird. Die ... » Weiterlesen

In der Finanzkrise greifen Briten zu Antidepressiva

Die Finanzkrise schlägt den Briten offenbar kräftig aufs Gemüt. Seit Beginn der Turbolenzen auf den internationalen Finanzmärkte im Jahr 2008 ist der Konsum von Antidepressiva in Großbritannien ... » Weiterlesen

Festbetragsfestsetzung für Escitolapram gekippt

BERLIN (jz/ks). Patienten, die das Antidepressivum Cipralex (Escitalopram) verordnet bekommen, müssen ab sofort keine Aufzahlung mehr leisten. Wie der Hersteller Lundbeck mitteilte, hat das ... » Weiterlesen

Im Fokus: psychiatrische und neurologische Störungen

Was tun bei therapieresistenter Depression? Wie relevant ist das Thema ADHS bei Erwachsenen? Ist Bildgebung für die Diagnose einer Alzheimer Demenz wichtig? Wie entwickeln sich Borderline-Persö... » Weiterlesen

Weniger kann mehr sein

Viele Patienten lassen sich von mehreren Ärzten gleichzeitig behandeln und Rezepte ausstellen: für orale Antidiabetika vom Internisten, für Analgetika vom Orthopäden, für Antidepressiva vom ... » Weiterlesen

Koanalgetika – die anderen Analgetika

Viele Arzneistoffe können Schmerzen reduzieren, ohne im eigentlichen Sinn Schmerzmittel zu sein. Die Trennung zwischen "Analgetika" oder "Koanalgetika" ist unscharf. Im engeren Sinn sind sowohl ... » Weiterlesen

Bayerische Ärzte verordnen die meisten Antidepressiva

Psychische Störungen zählen mittlerweile zu den häufigsten Erkrankungen in Deutschland – ihre Behandlung wird für die Krankenkassen immer teuerer. Neben anderen Therapien kommen auch ... » Weiterlesen

Maximaldosis von Citalopram reduziert

Unter dem Antidepressivum Citalopram kann dosisabhängig das Risiko für Herz-Rhythmus-Störungen steigen. Der Hersteller Lundbeck GmbH weis darauf in einem Rot-Hand-Brief hin » Weiterlesen

Diskussion um Antidepressiva für Demenzkranke

Demenzpatienten mit einer begleitenden Depression erhalten in der Regel neben der üblichen Fürsorge auch Antidepressiva. Eine aktuelle Studie legt nahe, dass diese Maßnahme bei ihnen überdacht ... » Weiterlesen

Antidepressiva begünstigen Autismus

Die Anzahl der Autismusspektrumsstörungen (ASD) bei Kindern in den USA hat sich in den letzten Jahrzehnten fast verzehnfacht. Umweltbelastungen und Medikamente während der Schwangerschaft scheinen ... » Weiterlesen

Nicht-steroidale Entzündungshemmer schwächen Wirkung

Nicht-steroidale Entzündungshemmer entfalten wie die selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) ihre Wirkung zumindest teilweise über eine Regulation des Zytokin-Stoffwechsels. Andererseits k... » Weiterlesen

Wie transparent ist der G-BA wirklich?

Kritik an neuem Festbetragsbeschluss für AntidepressivaBerlin (ks). Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) gibt sich gerne als transparentes Gremium. Es gibt öffentliche Sitzungen, der Gang der ... » Weiterlesen

Therapeutisches Vorgehen

Ernste Schlafstörungen sowie Angststörungen erfordern einen Behandlungsplan. Bei den Schlafstörungen können neben einer optimierten Umgebung entspannende und auch ritualisierende Abendstrukturen ... » Weiterlesen

Neue Warnhinweise für Antidepressiva

Die Neubewertung von Antidepressiva durch den Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur erfordert neue Warnhinweise und Hinweise zur Anwendung in Schwangerschaft ... » Weiterlesen

Risiken in der Schwangerschaft und Frakturen unter Antidepressiva

Die Neubewertung von Antidepressiva durch den Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) erfordert neue Warnhinweise und Hinweise zur Anwendung in ... » Weiterlesen

Erhöhtes kardiovaskuläres Risiko unter Trizyklika

Im Gegensatz zu neueren Antidepressiva wie den Serotonin-Reuptake-Inhibitoren (SSRIs) scheinen ältere, trizyklische Antidepressiva das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen zu erhöhen. Darauf ... » Weiterlesen

Keine Zulassungsempfehlung für Flibanserin

Die Entwicklung des experimentellen Wirkstoffs Flibanserin zur Behandlung von verminderter sexueller Lust bei Frauen wird eingestellt, wie Boehringer Ingelheim mitteilte » Weiterlesen

Antidepressiva bei neuropathischen Diabetesfolgen

Diabetes mellitus geht nicht nur auf die Gefäße, sondern auch auf die Nerven. Bis zu 50% der Diabetiker entwickeln eine diabetische Polyneuropathie, die schmerzhaft sein kann. Oft zieht sie Schlafst... » Weiterlesen

Pharmakotherapeutische Möglichkeiten

Psychostimulanzien erhöhen die Freisetzung oder die Präsenz von biogenen Aminen im synaptischen Spalt, insbesondere von Dopamin und Noradrenalin. Im Gegensatz zu den Antidepressiva lösen sie keine... » Weiterlesen