AoG auf der Expopharm

Ukraine-Hilfe wird 2024 fortgesetzt

Düsseldorf - 28.09.2023, 11:00 Uhr

AoG hofft, dass der Krieg in der Ukraine so schnell wie möglich endet und der Wiederaufbau der gesundheitlichen Infrastruktur beginnen kann. (Foto: Apotheker ohne Grenzen / LinkedIn)

AoG hofft, dass der Krieg in der Ukraine so schnell wie möglich endet und der Wiederaufbau der gesundheitlichen Infrastruktur beginnen kann. (Foto: Apotheker ohne Grenzen / LinkedIn)


Neben Ständen mit Produktneuheiten und Dienstleistungsangeboten findet man auf der diesjährigen Expopharm auch wieder Messestände, an denen es um das Engagement für andere geht. Vertreten ist unter anderem der gemeinnützige Verein „Apotheker ohne Grenzen“. Am Messestand informiert er unter anderem über die Hilfe, die er in der Ukraine leistet.

Seit Beginn des Kriegs in der Ukraine unterstützt AoG (Apotheker ohne Grenzen) Kliniken in dem Land mit Arzneimitteln. Bereits 168 Arzneimittel-Lieferungen im Wert von 3,25 Millionen Euro wurden an Kliniken in 46 ukrainischen Städten geliefert. Und die Hilfe soll auch im kommenden Jahr fortgesetzt werden. „Wir haben die Ukrainerinnen und Ukrainer seit Beginn des Kriegs mit Medikamenten versorgt und werden sie auch im Jahr 2024 weiter unterstützen“, sagt AoG-Vorsitzender Jochen Wenzel und erklärt: „Natürlich hoffen wir, dass der Krieg so schnell wie möglich endet und der Wiederaufbau der gesundheitlichen Infrastruktur beginnen kann – auch dabei wollen wir mit unseren umfangreichen und jahrelangen Erfahrungen unterstützen.“

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Wenzel berichtet außerdem: „Zu Anfang war vor allem Akutmedikation wie Schmerzmittel und Antibiotika sowie der Bedarf nach Verbandmaterialien hoch. Mit Andauern des Krieges werden aber auch viele Arzneimittel zur Behandlung von chronischen Erkrankungen knapp. So ist zum Beispiel bei Psychopharmaka die Nachfrage derzeit sehr hoch. Viele Spezialkliniken wie das Kinderkrankenhaus St. Nicholas in Lwiw und das Herzzentrum in Kiew sind auf internationale Hilfe angewiesen.“

Wer den Verein bei seiner Arbeit unterstützen möchte, kann dies durch Spenden tun.

Spendenkonto:

Deutsche Apotheker- und Ärztebank

IBAN: DE 88 3006 0601 0005 077591

BIC: DAAEDEDDXXX

Betreff: Laufend Gutes tun + Ukraine

Oder über die Website apotheker-ohne-grenzen.de.


Dr. Beatrice Rall, Redakteurin DAZ
redaktion@deutsche-apotheker-zeitung.de


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