Arzneimittel und Therapie

„Leipziger Studie stützt Methadon-Hypothese!“

Kritische Betrachtungen und Statements zu dem neuen Zellkulturversuch

Die Methadon-Forscherin Dr. Claudia Friesen und der Palliativmediziner Dr. Hans-Jörg Hilscher haben sich die Zellkultur-Studie von Oppermann und Gaunitz et al. (siehe Irritationen um Methadon, DAZ 2019, Nr. 15, S. 38) näher angeschaut. Mit überraschendem Ergebnis.

Warum Opioide wie Methadon nicht organotoxisch sind. Es ist durch viele klinische Studien belegt, dass gesunde Körperzellen durch die Anwesenheit von Opioiden in ihrer Vitalität nicht eingeschränkt sind, man spricht von nicht vorhandener Organotoxizität dieser Substanzklasse, speziell gilt dies für Methadon [1 – 4].

In der Arbeit von Oppermann et al. wurden Fibroblasten als sogenannte gesunde Kontrolle den malignen Glioblastomzellen gegenübergestellt, anstatt die vergleichbaren Neurone als gesunde Kontrollen heranzuziehen. Die Autoren selbst bemängeln in ihrer Studie, dass Fibroblasten noch proliferieren können und daher nicht die Auswirkungen von Methadon auf nicht proliferierende Neurone oder Gliazellen widerspiegeln. Aufgrund der Ergebnisse mit Fibroblasten wird darauf geschlossen, dass Methadon für gesundes Gewebe toxisch ist! Im Artikel steht außerdem dazu, dass diese erforderlichen zerebralen Konzentrationen von Methadon für den Körper tödlich seien. Die Letalität von Methadon (wie übrigens die aller Opioide) liegt aber nicht an deren Organotoxizität, sondern an der durch sie ausge­lösten CO2-Toleranz mit konsekutivem Atemstillstand. Natürlicher Gegenspieler der CO2-Toleranz sind Schmerz und Gewöhnung an die Substanz [5]. Leberschädigungen führen übrigens nicht, wie in der Pressemitteilung des Uniklinikums Leipzig behauptet, zu einer Erhöhung der Toxizität von Methadon [5].

Warum bei Versuchen mit Methadon der Gewebespiegel entscheidend ist.

Interessant sind die Ergebnisse der Oppermann-et-al.-Arbeit aber aus einem sehr viel wesentlicheren Aspekt. Sie haben nachgewiesen, dass egal unter welcher Therapieform – Bestrahlung, Temozolomid (TMZ) oder der Kombination – keine wesentlichen Therapieeffekte bei den verwendeten Glioblastomzellen ohne MGMT-Promotor-Methylierung auftreten und erst beim Erreichen der Dosierung von 1 µM Methadon ein Zelltod auftrat. Das bedeutet, dass die Standardtherapie TMZ und Bestrahlung erst unter Methadon überhaupt einen deutlichen Effekt bei der Zerstörung der Glioblastomzellen erreichen kann. Diese Konzentration und weit höhere Konzentrationen werden in den Geweben von Gehirnen erreicht, weil Methadon dort angereichert wird [6]. Bei 10 µM Methadon ­sehen die Autoren sogar einen signifikanten Effekt. Anders als in der Wick-Studie (einem Zellkulturversuch zu dieser Fragestellung mit negativem Ausgang, s. DAZ 2018, Nr. 11, S. 34) beschrieben, belegt diese Untersuchung das Vorhandensein von μ-Opioid-­Rezeptoren bei Glioblastompatientenzellen [7].

Dr. Claudia Friesen, Ulm

Der Gewebespiegel, nicht der Plasmaspiegel ist für die Methadon-Wirkung entscheidend. In einer Zellkultur muss man sich bei den verwendeten Konzentrationen von Methadon nach den erreichbaren Gewebespiegeln richten [6] und nicht nach dem Plasmaspiegel, der für die Wirkung von Methadon im Gewebe nicht repräsentativ ist. Für jedes Gewebe gibt es einen charakteristischen Faktor, mit dem man den Plasmaspiegel multiplizieren muss. Beim Hirngewebe ist es der Faktor 4,6. Bei der Lunge ist es der Faktor 156 [6].

Das bedeutet für die Untersuchungen von Glioblastomzellen in vitro in Kultur Folgendes: Der toxische Plasmaspiegel liegt für Methadon bei > 1,2 µg/ml, dieser mit dem Faktor 4,6 multipliziert ergibt die erreichbare Hirngewebe­konzentration von 5,5 µg/ml (16 µM), d. h. dass 10 µM Methadon

einer Konzentration von 3,4 µg/ml entspricht. Diese Konzentration kann durchaus im Hirngewebe erreicht werden. Unter Verwendung der Ge­webekonzentration war Methadon im Vergleich zur Standardtherapie das Medikament, das in dieser In-vitro-Untersuchung als einziges einen signifikanten Zelltod auslösen und zudem die Therapien verstärken konnte.

Warum die Glioblastomzellen ohne MGMT-Promotor-Methylierung nicht auf Therapien ansprechen. Das Ansprechen von TMZ hängt von der Aktivität der O6-Methylguanin-DNA-Methyltransferase (MGMT) ab. MGMT ist ein Protein innerhalb des Zellkerns, das an der Reparatur alkylierter DNA beteiligt ist [8]. Der aktive Metabolit von TMZ, das aus MCIT gebildete Methylhydrazin, methyliert Basen der DNA der Glioblastomzellen und löst so den Zelltod aus. Dieser Defekt wird durch die MGMT durch die Übertragung der Methylgruppe auf sich selbst rückgängig gemacht. Je aktiver die MGMT, um so schlechter das Ansprechen auf TMZ [8, 9]. Nur bei einem unmethylierten MGMT- Promotor wird MGMT exprimiert; eine Methylierung des Promotors blockiert die Expression der MGMT [8, 9]. Die schlechte Ansprechrate von TMZ bei Patienten ohne MGMT-Promotor-Methylierung, die der Abbildung 2 des Leipziger Zellkulturversuchs zu entnehmen ist, kann man sich aufgrund der fehlenden Methylierung und damit der verstärkten Reparatureigenschaft der MGMT erklären [8]. Nicht erklärbar dagegen ist die schlechte Ansprechrate auf die Bestrahlung bei Glioblastomzellen ohne MGMT-Promotor-Methylierung (Abb. 2; 0 µM), da die Strahlentherapie sogar die Standardtherapie bei Tumoren ohne MGMT-Promotor-Methylierung oder unbekanntem MGMT-Status ist. Die Strahlenwirkung ist unabhängig vom MGMT-Promotor-Methylierungs-status, weil die Bestrahlung Doppelstrangbrüche induziert [10], die von der MGMT nicht repariert werden ­können [8]. Unerklärbar ist auch, warum die Bestrahlung erst drei Tage nach der Behandlung mit Methadon bzw. TMZ bei den Glioblastomzellen durchgeführt wurde. Die Bestrahlung wie auch die Methadon-Behandlung müssen zeitgleich erfolgen, um eine Wirkverstärkung zu erzielen. Auch die Werte innerhalb der Grafik sind damit nicht vergleichbar, da bei TMZ, Methadon und Bestrahlung verschiedene Behandlungszeiten vorlagen.

Desweiteren wurde nach der Bestrahlung das Kulturmedium erneuert. Das bedeutet, dass TMZ und Methadon erneut zugesetzt und die Zellen erneut behandelt worden sein müssten. Bei Methadon würde die erneute Behandlung keinen Effekt bringen, da alle Opioidrezeptoren von der ersten Behandlung schon belegt sind und Methadon schon gewirkt hat. Für TMZ wäre es dann aber eine zusätzliche zweite Behandlung. Sind aber TMZ und Methadon nicht zugesetzt worden, würden beide Substanzen ab der Bestrahlung zum Zeitpunkt 72 h fehlen.

Dr. med. Hans-Jörg Hilscher, Iserlohn

Warum niedrige Methadon-Konzentrationen das Zellwachstum zu fördern scheinen. Die Autoren des Leipziger Zellkulturversuchs wundern sich, dass mehr Glioblastomzellen unter Methadon bei niedrigeren Konzentrationen überleben als in der Kontrolle der unbehandelten Zellen (Supplement der Studie: Abb. 4). Unbehandelte Zellen teilen sich in der Kultur. Ab einer bestimmten Dichte wird in diesen Zellen der spontane Zelltod (Spontanapoptose) ausgelöst. Methadon führt zu einer Hemmung der Zellteilung in Glioblastomzellen, dadurch tritt die Spontanapoptose aufgrund der geringeren Dichte der Zellen nicht auf. Da in der Publikation die unbehandelten Kontrollen immer als Bezugsgröße für den Wert von 100% lebendigen Zellen gewählt wurden, weiß man nicht, wie viele lebendige Zellen zum Zeitpunkt 144 h im Vergleich zum Zeitpunkt 0 h tatsächlich in den unbehandelten Zellen überhaupt noch vorhanden waren. Das können 90%, aber auch nur 10% lebendige Zellen als Referenzwert (100%) für die Kontrollen sein. Der tatsäch­liche Wert der noch lebendigen Zellen in der Kontrolle sollte deshalb in der Publikation angegeben werden.

Warum bei der Kombination mit Methadon der aktive Metabolit von Temozolomid vorliegen muss. TMZ wird bei physiologischem pH hydrolytisch gespalten, so dass der aktive Metabolit Monomethyltriazenylimid­azolcarboxamid (MTIC) entsteht. MTIC ist ebenfalls sehr instabil und zerfällt rasch in die Produkte 5(4)-Aminoimid­azol-4(5)-carboxamid (AIC) und Methylhydrazin. Methylhydrazin methyliert dann Basen der Zell-DNA [11].

TMZ weist eine In-vitro-Halbwertszeit von 1,9 Stunden in einem Phosphatpuffer bei 37°C und einem pH-Wert von 7,4 auf [11]. Bis deshalb ausreichend aktiver Metabolit vorliegt, werden 3,8 Stunden in Kultur benötigt. Da Methadon in Kultur sofort bindet und wirkt, muss der aktive Metabolit von TMZ schon von Anfang an zu 100% in der Kombinationsbehandlung vorhanden sein, um die komplette Wirkverstärkung von TMZ durch Methadon zu erhalten. Denn bis der aktive Metabolit vorliegt, hat Methadon längst gebunden und gewirkt. Bei alleiniger TMZ-Behandlung ist es egal, ob man wartet, bis der komplette aktive Metabolit nach Hydrolyse vorliegt, nicht aber in der Kombination mit Methadon. Deshalb muss für valide Ergebnisse der aktive Metabolit von TMZ schon zu Anfang der Behandlung mit Methadon vorliegen.

Sehr große Standardabweichungen und nicht korrelierende Daten. Erstaunlich sind die Standardabweichungen von 25% in Abbildung 2 der Originalpublikation. Dies zeigt wiederum, dass man verschiedene Effekte bei Patienten nicht in einer Abbildung zusammenfassen sollte, zudem sich Patient 4 auch sehr stark von dem Methylierungsstatus der anderen Patienten unterscheidet. Auch bei der Betrachtung der Ergebnisse der einzelnen Patienten in den Supplement-Abbildungen 2 und 3 sind die Standardabweichungen innerhalb der gleichen Werte sehr groß. Zudem variieren die Messwerte beider Tests zur Bestimmung der lebendigen Zellen bei gleicher Konzentration und gleichem Zeitwert.

Warum Zellkulturversuche mit Doxorubicin aussagekräftig sind. Die Autoren bemängeln unsere 2014 in Cell Cycle publizierten Ergebnisse mit Doxorubicin [12]. Doxorubicin sei keine geeignete Studiensubstanz, da sie die Blut-Hirn-Schranke nicht überwinder und deshalb beim Glioblastom nicht angewendet werden kann. Diese Kritik ist nicht berechtigt. In der Zellkultur muss immer mit dem reinen Wirkstoff gearbeitet werden, um die Störgrößen aufgrund der Galenik zu vermeiden. Das Medikament Caelyx®, eine pegylierte liposomale Formulierung von Doxorubicin, kann die Blut-Hirn-Schranke überwinden und wurde auch von Hau et al. in klinischen Studien bei Hirntumoren eingesetzt [13]. Darauf wurde schon in der Originalpublikation hingewiesen [12].

Fazit

Wenn man die zu erreichenden Ge­webespiegelkonzentrationen von Methadon mit einbezieht, die für die Wirkung von Methadon im Gewebe aus­sagekräftig sind, kann diese In-vitro-Studie die Hypothese bestätigen, dass Methadon Glioblastomzellen ohne MGMT-Promotor-Methylierung zerstören kann, gerade wenn die Standardtherapie mit Temozolomid und Bestrahlung fehlschlägt, aber auch zusätzlich die Standardtherapie verstärken kann. |

Literatur:

 [1] De Waal EJ et al. Effects of prolonged exposure to morphine and Methadone on in vivo Parameters of immune funktion in rats, Toxicology 1998,129,201-210

 [2] Nassonge M-C et al. In contrast to Cocaine, prenatal Exposure to methadone does not produce detectable alterations in the developing mouse brain, Developmental Brain Resaerch,1989,110,61-67

 [3] Tubaro E et al. Methadone versus morphine: Comparison of their effect on phagocytic functions, International Journal of Immunepharmacology 1987,9,79-88

 [4] Gomez-Lechon MJ et al. Hepatotoxity oft the Opioids Morphine, Heroin , Meperidine, and Methadone to Cultured Human Hepatocytes Molecular Toxicology, 1987:453-563,

 [5] Hilscher H-J, Methadon ein essentielles Medikament in der Palliativmedizin Connexi 7-2018

 [6] Davis MP, Glare PA, Hardy J, Columba Quigley Opioid in Cancer Pain 2009, Oxford University Press

 [7] Latzer P, Kessler T, Sahm F, Rübmann P, Hielscher T, Platten M, Wick W. Methadone does not increase toxicity of temozolomide in glioblastoma cells. Poster 33. Deutscher Krebskongress, 21.–24. Februar 2018, Berlin; Oncol Res Treat 2018;41(suppl 1):1-221

 [8] Christmann M, Nagel G, Horn S, Krahn U, Wiewrodt D, Sommer C, Kaina B. MGMT activity, promoter methylation and immunohistochemistry of pretreatment and recurrent malignant gliomas: a comparative study on astrocytoma and glioblastoma Int. J. Cancer 2010,127,2106-2118

 [9] Christmann M, Verbeek B, Roos WP, Kaina B. O6-Methylguanine-DNA methyltransferase (MGMT) in normal tissues and tumors: Enzyme activity, promoter methylation and immunohistochemistry Biochim Biophys Acta. 2011,1816,179-90.

[10] Santivasi WL, Xia F. Ionizing radiation-induced DNA damage, response, and repair Antioxid Redox Signal. 2014,21:251-259

[11] Denny BJ, Wheelhouse RT, Stevens MFG, Lincoln L, und Slack JA, NMR and molecular modeling investigation of the mechanism of activation of the antitumor drug Temozolomide and its interaction with DNA, Biochemistry, 1994,33,9045-905

[12] Friesen C, Roscher M, Hormann I, Fichtner I, Alt A, Hilger RA, Debatin KM, Miltner E.Opioid receptor activation triggering downregulation of cAMP improves effectiveness of anti-cancer drugs in treatment of glioblastoma.Cell Cycle 2014;13:1560-1570

[13] Hau P, Fabel K, Baumgart U, Rümmele P, Grauer O, Bock A, Dietmaier C, Dietmaier W, Dietrich J, Dudel C, Hübner F, Jauch T, Drechsel E, Kleiter I, Wismeth C, Zellner A, Brawanski A, Steinbrecher A, Marienhagen J, Bogdahn U. Pegylated liposomal doxorubicin-efficacy in patients with recurrent high-grade glioma. Cancer, 2004,100,1199-207

Dr. rer. nat. Dipl.-Chem. Claudia Friesen, Universität Ulm, Institut für Rechtsmedizin, Prittwitzstraße 6, 89075 Ulm

Dr. med. H.-J. Hilscher MAE, Hagenerstraße 113, 58642 Iserlohn

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30 Kommentare

Guter Artikel

von Katrin am 16.04.2019 um 19:24 Uhr

Vielen Dank für diesen Artikel, vor allem auch für die Darstellung der kritischen Betrachtungsweise. Das hilft Laien dann doch deutlich weiter solch in Design und/oder Durchführung falschen Studien zu erkennen und zu hinterfragen, worum vermeintliche Experten dies tun? Herr Gaunitz ist da ja nicht der erste, der mit so zweifelhaft aufgesetzten Tests um die Ecke kommt. Mir scheint, da sollte eine persönliche Meinung belegt werden - mit allen Mitteln. Wie gesagt, danke dass hier auch genannt wird, was an dieses Tests zweifelhaft war und wie das Ergebnis denn wirklich zu interpretieren ist.

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Unabhängige Studien erforderlicher denn je . . .

von Alexander Schaible am 16.04.2019 um 9:41 Uhr

Diese „kleine“ Studie konnte die Ergebnisse von den Universitäten in Ulm, Freiburg, Tübingen und Calgary nicht nachvollziehen!

In der Gegendarstellung wurde auch erklärt weshalb diese Studie scheitern musste. Es zeigt auch mit welchem Kenntnisstand die „Leipziger Studie“ durchgeführt wurde. Sicher gibt es einige Forscher die die „Leipziger-Studie“ mit diesen Hinweisen nochmals überprüfen werden.

Wie viele in vitro Studien braucht es noch?
Nach wie vor halte ich unabhängige klinische Studien für absolut erforderlich . . . nach der „Oppermann-Studie“ sogar noch mehr denn je.

Es gibt eine zunehmende Anzahl an Ärzten in Deutschland (und anderen Ländern) die D,L-Methadon verschreiben und einsetzten. Immer mehr Kliniken sehen Erfolge die sie Methadon zuschreiben und haben daher auch Interesse entsprechende Studien durchzuführen.
Die für die Therapie notwendig errechnete Dosis von 35mg täglich liegt unter der Dosis welche bei Suchtkranken zur Linderung der Entzugsschmerzen schon seit Jahrzehnten eingesetzt wird.
Gerade diese Erfahrung im Umgang mit diesem Wirkstoff sollte Studien problemlos möglich machen.

Es fehlt nur noch das Geld, das der Deutsche Bundestag dank 53.570 Unterschriften aus dem Volk hoffentlich bald für diese unabhängigen Studien zur Verfügung stellt.

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Geht's noch?

von Kathi Kern am 15.04.2019 um 17:12 Uhr

Ich bin seit ca. einem halbe Jahr in zwei Selbsthilfrgruppen zum Thema Methaodn als Wirkverstärker in der Chemotherapie. Was ich in dieser Zeit über das Thema gelernt habe hätte ich nirgendwo anders lernen können. Ich habe mich gewundert, wie hilfreich die Mitglieder sich gegenseitig unterstützen und wie fachkundig die Administratoren, manchmal bis tief in die Nacht, hilfreich zu Seite stehen.
Ich wurde direkt bei der Aufnahme von dem Administrator vor einer unbedachten Anwendung von Methadon gewarnt und aufgefordert, es erst nach gründlicher Kenntnis zu benutzen.
Hier sind tausende Betroffene, denen auf einem Niveau geholfen wird, wie es in die Facebookwelt leider unüblich ist.
Deshalb bin ich den Administratoren extrem dankbar, ebenso wie mein Vater, der von meinem dort erlernten Wissen sehr profitiert hat und dem es entgegen aller Prognosen immer noch gut geht, seit es diesen Wirkverstärker zusätzlich zur Chemo nutzt.

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Troll hier in den Kommentaren?

von J. Schmidt am 13.04.2019 um 18:29 Uhr

Sehr geehrtes DAZ-Redaktionsteam,
hier scheint unter dem Pseudonym "Doro Thea" ein Internet-Troll zu sein. Ich würde Sie bitten diese Kommentare zu entfernen und die Person zu sperren, da sie inhaltlich nicht hilfreich sind und mit Spekulationen fortlaufend persönlich beleidigend sind.
Besten Dank

» Auf diesen Kommentar antworten | 1 Antwort

AW: Wer ist J. Schmidt?

von Doro Thea am 15.04.2019 um 15:22 Uhr

Leider muss ich alle enttäuschen. Dorothea ist mein tatsächlicher Name, den mein FB Profil seit jahren trägt.
Unter dem Namen war ich in der großen Methadon sehr aktiv, habe fachlich Mitglieder und Admins/Mods zu Methadon Rede und Antwort gestanden, wenn Unklarheiten waren.
Meine Beiträge kann jeder weiterhin nach meinem Austritt sehen. Manche aktive und ehemalige Admins/Mods kennen mich sogar im realen Leben. Auch da heiße ich Dorothea.
Ich habe die Info, die mir von einigen unterschiedlichen Leuten zugetragen wurden ist, dass angeblich Dr. Friesen mehrere fake Accounts besitzt inklusive der Namen publik gemacht.
Dass damit moralische Fragen einhergehen, hat nichts mit Beleidigung zu tun.
Auch das mehrere Personen nachweislich erzählen, dass Dr. Friesen alles liest und in der Gruppe entscheidet, ist keine Beleidigung.
Aber dies möchte man nicht hören.
Über Moral der stehts bösen Pharma Branche darf dagegen frei spekuliert werden. Ist genauso wenig relevant für diese Diskussion.
Oder das jemand an Methadon glaubt und Patienten dadurch Hoffnung schöpfen.
Was ist in Bezug zu einer wissenschaftlichen Abhandlung daran hilfreich?
Glauben kann man vieles. Klinische Studien beweisen.
Zuletzt frage ich mich wer hier J. Schmidt ist.
Genauso nichtssagend wie Doro Thea.
Welche FB Person steckt denn hier dahinter? Sicherlich keiner von "außerhalb".
Könnte nun auch Troll brüllen.

Ohne Bezug zur Gegendarstellung ...

von J. Schmidt am 13.04.2019 um 18:22 Uhr

Doro Thea, bei den inhaltlichen Punkten in Ihrem Kommentar, der tatsächlich in keiner Weise auf dann Artikel eingeht, fällt auf, dass Sie tatsächlich nicht vom Fach sein können und sich mit der Materie überhaupt nicht auskennen:
Zur Information: Studien können definitiv nur von Ärzte durchgeführt werden. Frau Dr. Friesen kann sich um die Gelder für klinische Studien bemühen, darf aber selbst keine Studien durchführen, da sie keine Ärztin ist.
Frau Dr Friesen wird auch keine Gelder für ihre Forschung von den beantragten Geldern für die klinischen Studien bekommen. Aus dem Grunde ist deshalb auf Spenden angewiesen. Ohne diese Spenden hätte sie ihre Forschung aufgeben müssen und deshalb wurde ein Spendenkonto errichtet. Und wer verbietet es Facebook-Gruppen Spenden für diese Forschung sammeln?
Weiterhin: Wenn Daten in Facebook-Gruppen gezeigt werden oder Originalbefunde, dann können das viele tausend Mitglieder lesen. Warum sollte es dann plötzlich problematisch sein, wenn diese Befunde an Dr Friesen geschickt werden und sie über den Verlauf informiert wird? Frau Dr. Friesen ist an eine Universität an die Ethik und Verschwiegenheit gebunden. Die Facebook-Mitglieder nicht.
Außerdem wären diese Befunde nur Einzelfälle. Wer wäre so naiv, eine Studie über eine Facebook-Gruppe zu erheben. Zu Studien gibt es klare Richtlinien, die hier in dem Fall es angebracht wären zu lesen.

Ich würde Sie bitten, Doro Thea, sich bei Ihren Kommentaren auf die Gegendarstellung zu konzentrieren und sich nicht in wilden Spekulationen zu verlieren. Ihre jetzigen Anmerkungen klingen fachlich nicht besonders fundiert und wünschenswert wäre eine inhaltliche Auseinandersetzung. Ansonsten müssen wir uns fragen, was Ihr Kommentar hier bezwecken soll …

» Auf diesen Kommentar antworten | 2 Antworten

AW: Ohne Bezug zur Gegendarstellung

von Doro Thea der Troll ; -) am 15.04.2019 um 20:51 Uhr

Lieber J. Schmidt,
es ist mir durchaus bewusst, dass Dr. Friesen alleine keine Studien durchführen kann.
Da hat sie doch aber Ärzte dafür.
Der geübte Beobachter im Bundestag hat sicherlich registriert, dass sie erzählte,  dass es Ärzte gibt, die mit ihr den Weg gehen und sie unterstützen.
Wenn ich mich recht erinnere erwähnt sie Prof. Heinemann aus München, der mit ihr die Kooperation durchführen würde und es vorstellbar wäre, mit ihm klinische Studien zu beantragen.
Kooperation, mit ihm.....das hört sich jetzt nicht an, als wenn sie da außen vor wäre. Das meinte ich mit in ihren Händen.
Das Thema Methadon ist ein heißes Eisen, wo man jede, auch unbewusste bzw unabsichtliche Einflussnahme vermeiden sollte.
Das sollte eigentlich das Ziel beider Seiten sein, dass eine Studie völlig unabhängig durchgeführt wird.
Sie können sich trotzdem gerne weiter fragen, was ich bezwecke. Eine persönliche Rechnung ist es wohl kaum.
Vielleicht kann ja Herr Busch Licht ins dunkel bringen, wer Michelle Stern ist, die er ohne weiteren Kommentar vor einiger Zeit zur Gruppe zugefügt hatte. Oder ein Administration aus der anderen Gruppe das selbe bezüglich einer Claudia Engel.
Beide Damen, welche durch sehr ähnliche, teils grenzwertige Kommentare aufgefallen sind und über Nacht wie durch ein Wunder gleichzeitig gelöscht wurden.

AW: Ohne Bezug zur Gegendarstellung

von Redaktion DAZ.online am 16.04.2019 um 12:48 Uhr

Liebe Doro Thea, vielen Dank, dass Sie sich so aktiv in die Diskussion einbringen, aber wir wären ganz dankbar, wenn Sie solche Unterstellungen, dass Studien, an denen Frau Friesen in irgendeiner Weise beteiligt ist, auf keinen Fall unabhängig seien, zu unterlassen.

Dieser Kommentar wurde von der Redaktion aufgrund eines Verstoßes gegen die allgemeinen Verhaltensregeln gelöscht.

AW: Unabhängige Klinische Studien benötigt

von Juergen Busch am 13.04.2019 um 16:39 Uhr

In einem Punkt sind wir einige: Es werden, sogar dringend, unabhängige klinische Studien benötigt, und dafür sind finanzielle Mittel zur Durchführung der Studien nötig, weshalb die Petition beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages erfolgreich eingereicht wurde.

Sie schreiben: "Was mich bei dem ganzen Thema Methadon irritiert, dass der Ursprung Dr. Friesen sich über alle Maße hinaus dafür einbringt. Man kann das jetzt Engagement für Patienten nennen, ich finde es merkwürdig.
So etwas ist mir bisher in der Forschung nicht bekannt."
Ich helfe gerne aus.
Das nennt man den Semmelweis-Reflex. Als Semmelweis-Reflex wird die Vorstellung beschrieben, dass das wissenschaftliche Establishment eine neue Entdeckung quasi „reflexhaft“ ohne ausreichende Überprüfung erst einmal ablehne und den Urheber eher bekämpfe als unterstütze, wenn sie weit verbreiteten Normen oder Überzeugungen widerspricht.
Sich darüber lustig zu machen, dass Frau Dr. Friesen bei einigen Patientenveranstaltungen von ihrer Mutter begleitet wird ist entweder satirisch gemeint, ohne jedoch lustig zu sein oder unterstes Niveau, hilft aber bei der Sachdiskussion keinen mm weiter.
Da ich selbst einer der Administratoren einer Selbsthilfegruppe bin verwehre ich mich aufs schärfste, dass meine Gruppe von Frau Dr. Friesen quasi geleitet wird. Wir sind absolut selbständig und unabhängig, und ich verwehre mich dagegen, dass Frau Dr. Friesen unsere Gruppe in irgendeiner Art und Weise beeinflusst.
Und wenn ich in der Gruppe und Spenden zur Unterstützung der Methadonforschung bitte geschieht das einzig und allein aus dem Grund, dass ich davon überzeugt bin, dass wir diese Grundlagenforschung benötigen.
Dass die Arbeit in den Selbsthilfegruppen Erfolge hat ist dort hundertfach berichtet worden. Aber jeden Todesfall, den es selbstverständlich auch in den Gruppen gibt, als negativen Fall darzustellen übersieht vollkommen die zwischenzeitlich hinzugewonnene Lebenszeit bei guter Lebensqualität. Ich weiß aus der eigenen Familie, wovon ich hier schreibe.
Weiterhin fragen sie: "...wo sich gefragt werden muss, ob klinische Studien wirklich bei besagter Person in richtigen Händen wären."
Wenn Frau Dr. Friesen klinische Studien durchführen könnte wären die schon lange durchgeführt. Aber sie hat ihr Promotion nicht in Medizin gemacht, wie Ihnen bekannt sein sollte. Sie ist Dr. rer. nat. und keine Dr. med.
Und wie eine Chemikerin medizinische klinische Studien durchführen soll dass müssen Sie mir erst einmal beweisen.
Also einigen wir uns darauf: Es werden dringend unabhängige klinische Studien benötigt, um endlich zu klären, ob es einen evidenzbasierten Beweis für die Wirkverstärkung von Methadon gibt.

AW: AW: Unabhängige Klinische Studien benötigt

von J. Schmidt am 13.04.2019 um 18:12 Uhr

Doro Thea, kann es sein, dass hier ein Troll unterwegs ist? Es gibt tatsächlich zwei Lager in Sachen Methadon. Eine Seite, zu der vom Krebs Betroffene gehören und eine Chance auf Leben wünschen. Und eine zweite Seite, die Methadon um jeden Preis ablehnt und verteufelt, Todesfälle erfindet, inzwischen sogar panisch selbst auf Studien reagiert. Und die Studien mit dem klaren Ziel „basteln“, Methadon zu diskreditieren. Leider passiert das so stümperhaft, dass sich diese angeblichen Studien, die Methadon in Misskredit bringen sollen, so brilliant zerlegen lassen, dass es an Peinlichkeit kaum zu überbieten ist.

Wer ein wenig Verstand und Beobachtungsgabe hat, wird schnell feststellen, dass gerade bei den Methadongegnern so einiges nicht passt. Und wer recherchieren kann wird weiteres an Seilschaften entdecken, bei denen es mit Wahrheiten und Seriosität nicht so ernst genommen wird. Und wer noch mehr Einblick hat, wird von Fachleuten und Ärzten hinter vorgehaltener Hand bestätigt.

Liebe Doro Thea, wer auch immer Sie sind. Wer schmutzige Wäsche waschen will oder persönlich enttäuscht ist, sollte dies nicht auf dem Rücken von Krebskranken tun. Soweit ich das beobachten kann, bringt Frau Dr Friesen sich tatsächlich intensiv für ihre Entdeckung ein. Und ich wollte, es gäbe mehr von der Sorte. Gerade der aktuelle Heidelberger Bluttest zum Brustkrebs zeigt, wie Medizin und Pharma heute funktionieren kann und lieber persönliche Vorteile vor das Leiden und Angst von Menschen setzt.

Schon immer hat es Wissenschafter gegeben, die sich besonders für Ihre Sache eingesetzt haben. Und falls Du vom Fach bist, wirst Du den „Semmelweis-Reflex“ als geflügelten Begriff kennen, der genau das spontane Ablehnen von neuen Erkenntnissen beschreibt. Semmelweis hat nicht klein beigegeben und es lassen sich viele weitere Forscher, Ärzte und Wissenschaftler finden, die ihrer Zeit voraus waren und gegen Kleingeister kämpfen mussten.

Mich beschleicht das Gefühl in Ihrem Kommentar, dass hier eine persönliche Rechnung beglichen werden soll. Ist Ihnen persönlich Unrecht angetan worden? Lese ich Ihren Kommentar, so geht dieser inhaltlich in keinster Weise auf die Gegendarstellung ein. Sie äußern Vermutungen, erstellen Hypothesen und diffamieren die Autorin mit Spekulationen. Dass dies juristisch äußerst grenzwertig ist, ist Ihnen klar? Falls Frau Dr Friesen ihren Kommentar lesen sollte, kann das ein juristisches Nachspiel haben, denn hier wird sie als Person angegriffen. Und spätestens bei Persönlichkeitsrechten und übler Nachrede hört Kindergeburtstag auf.

Methadon

von Serra Hippmann am 13.04.2019 um 5:45 Uhr

Warum wird nicht endlich eine Studie zu Methadon befürwortet? Es ist für Krebskranke Menschen eine grosse Chance. Hier darf es nicht um Gewinn gehen; es geht um Menschenleben.

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Danke DAZ

von Daniel am 12.04.2019 um 12:13 Uhr

Ich möchte mich an der Stelle einfach bedanken, dass die DAZ Frau Dr Friesen die Möglichkeit zu einer Gegendarstellung gegeben hat.

In Zeiten, wo anscheinend gezielt Studien zur Stimmungsmache erstellt und bundesweit termingerecht in einer breiten Kampagne an die Medien gestreut werden, kann man es nicht hoch genug anrechnen, wenn im Rahmen des unabhängigen und kritischen Journalismus Informationen und Studien hinterfragt werden.

Die meisten Medien haben die problematische Leipziger Studie um Dr Oppermann, mit dem Ziel Methadon in Frage zu stellen, ungeprüft veröffentlicht und publiziert. In dem klaren Bewusstsein, dass solche Aktionen die Medien als seriöse Informationsquelle zunehmend in Frage stellen und den Begriff "Fake-News" unterstützen.

Guter Journalismus lässt sich nicht für fremde Interessen vor den Karren spannen. Und genau aus dem Grunde ein ehrliches Danke an das Redaktionsteam der DAZ und besonders an Frau Dr. Uhl ...

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AW: Danke DAZ

von Katrin am 16.04.2019 um 19:31 Uhr

Dem Danke an die DAZ kann ich mich nur anschließen.

Methadon bei Krebs

von Angela Ünal am 11.04.2019 um 23:26 Uhr

Ich verstehe einfach nicht, warum der Wunsch der betroffenen Krebspatienten nicht beachtet werden. Diese Menschen haben ein Recht auf Hilfe jeglicher Art. Sie haben nicht viele Möglichkeiten und jede noch so hilfreiche Behandlung (selbst wenn sie nur lebensverlängernd oder lebenserleichternd ist) sollte genutzt und ermöglicht werden. Das Recht der Patienten steht im Vordergrund, sie haben schliesslich nur wenige Optionen. Also warum sich so dagegen sperren? Warum? Profit? Es geht um das Wohl und um den Willen der Patienten, sie entscheiden letztendlich. Das sollte man sich bitte vor Augen halten.

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Methadon

von Rutherford Veronika am 11.04.2019 um 19:50 Uhr

Ich bin die Schwester von einem an BSK erkrankten Bruder . Wenn ich sehe wie er unter den Schmerzen von der Chemo leidet und kein Arzt kann ihn helfen , obwohl Methadon in der Krebstherapie als Schmerzmittel zu gelassen ist ,weigern Sie ihm das zu verschreiben. Schlimm genug das er Krebs hat, aber muss er qualvolle Schmerzen haben ? Eindeutig NEIN !!!!! Für jeden anderen Mist geben Sie Studien in Auftrag ,bloß für Methadon nicht . Ein Menschenleben wird hier leider mit Geld gemessen . Traurig .

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Metahadon

von Martina am 11.04.2019 um 17:59 Uhr

Mein Mann ist 51 Jahre und hat im März 2017 die Diagnose Magenkrebs bekommen.
Durch Zufall bin ich auf diese FB Gruppe gestoßen und bin dafür sehr dankbar.
Man bekommt dort schnell Antworten auf Fragen und man hält zusammen.
Metahadon gibt vielen Krebspatienten wieder Hoffnung.
Und hoffen tun sie alle!!!!

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Methadon in der Krebstherapie

von Birgit Hein am 11.04.2019 um 17:24 Uhr

Warum wird nur so verbissen danach gesucht,um vielleicht doch noch etwas zu finden da bestätigen würde das Frau Claudia Friesen mit ihrem Forschungsergebnis doch falsch liegt.Dieses ist doch der verkehrte Weg meines Erachtens nach.Wir müssten doch alle alles erdenkliche dafür tun das endlich eine Studie genehmigt wird.Wir selbst konnten schon von Methadon profitieren sowie hunderte andere auch.Gibt Methadon somit auch Frau Friesen eine Chance.

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BSDK und Methadon

von Simone am 11.04.2019 um 16:48 Uhr

Wir sind auch in der Facebook Gruppe Methadon das ende von Krebs. Mein Mann ist seid Januar Krebs frei dank Methadon. Warum ich das so behaupten kann ? Ganz einfach. Mai 2018 Whippleop August Chemotherapie nach 10 von 12 Chemos wollte man die Chemo umstellen da er Lebermethastasen bekam MRT Oktober. Was er aber nicht wollte, da wir auf ie wirkung des Methadons gehofft haben. Damit hat er erst Mitte September begonnen. MRT und Ct von Januar sowie jetzt von April ergaben dann es ist alles sauber. Weil erst da hat das Methadon die volle Wirkung gehabt. Das ist unsere Überzeugung .

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Chemos und Methadon

von Bianca Haas am 11.04.2019 um 15:51 Uhr

Macht doch einfach diese Studien, dann können wir uns diese sinnlose Diskussionen endlich sparen. Ich habe noch keine Krebserkrankung aber meine Oma ist an darmkrebs und mein Papa an Prostatakrebs verstorben, meine Mama hat eierstockkrebs und peritonealkarzinose und mein Mann bauchspeicheldruesenkrebs. Aufgrund meiner familienanamnese habe ich sehr großes Interesse an einer Aussage kräftigen Studie, damit ich mir diese sinnlosen Diskussionen mit ignoranten Ärzten erspare. Die Aussagen dzt es gibt keine Studien und wir wollen keine falschen Hoffnungen wecken, da denke ich mir das ich lieber falsche Hoffnungen habe als gar keine habe. Die Entscheidung kann man als mündiger Patient wohl für sich selbst treffen und nicht darum kämpfen zu müssen. Also ein voran treiben einer Studie wäre für Gegner genauso von Vorteil wie für Patienten damit endlich Klarheit herrscht.

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2. Teil meines bei der Übermittlung verschluckten Kommentars

von Sabine Wolff am 11.04.2019 um 12:38 Uhr

Methadon macht eben nicht schläfrig und es gibt ausreichende Publikationen, mit denen auch der Laie die Wirkungsweise von D, L Methadon verstehen kann. Die Verfasser dieser Publikationen fordern seit Jahren Studien. Von den Gegnern wurde zunächst das Fehlen der Studien moniert, dieses Jahr, nachdem endlich eine Petition mit mehr als 50.000 Stimmen ebensolche gefordert hat, und eine Studie damit ein greifbare Nähe gerückt ist, ist davon nicht mehr die Rede. Was, wenn auf einmal statt 6 Chemos in Zusammenarbeit mit Methadon nur noch 2 nötig sind? Dann fehlen ja 4 Behandlungen. Und damit auch eine Menge Geld in den Budgettöpfen. Am Ende geht es nämlich alleine um dies - das Geld.
Methadon ist in erster Linie ein Schmerzmittel, das im Gegensatz zu anderen Opioiden nicht müde und ‚dusselig‘ macht. Es wirkt gegen Schmerzen und wird in einer Kleinstdosierung genommen (Ansprechen bei 2 x 20-35 Tropfen). Es ist durch die Drogensubstitution in eine Schmuddelecke gerückt. (Übrigens werden zur Drogensubstitution häufig 2 x 600-800 Tropfen gegeben.)
Und nein, es macht keinen ‚Kick‘. Es hilft Vielen in Zusammenarbeit mit Chemo und/oder Bestrahlung gegen einigen Krebsarten. Und jeder, der selbst betroffen ist, wird die Chance nutzen - denn die Risiken sind bei der eingenommen Menge minimal.

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AW: .

von Doro Thea am 12.04.2019 um 21:54 Uhr

Methadon macht genauso wie andere Opioide müde oder eben nicht.
Die meisten Patientem sind auch mit Morphin, Oxycodon, Fentanyl so eingestellt, dass sie ganz normal im Leben funktionieren, wie andere auch und arbeiten, Familie versorgen usw. Da wird es genauso in Kleinstdosen eingesetzt. Es wird immer jemanden geben, der besser auf das eine oder andere anspricht, jeder ist anders.
Methadon ist aber diesbezüglich in der Praxis nicht besonders vor zu heben.
Dieses ständige verallgemeinern dass Methadon die bessere Wahl ist, ist unseriös.
Die Substitutionspatienten, die bei der Methadon Diskussion regelmäßig irgendwoher gezottelt werden, kann man hier als Beispiel nicht gebrauchen.
Es kommt eben nicht häufig vor, dass sie 2 x 600 bis 800 Tropfen bekommen.
Solche Mengen sind auch für Substituierte nicht die Regel, sondern die extreme Ausnahme. Ich will nicht leugnen, dass es diese extremen Fälle gibt, obwohl weder ich noch bekannte Kollegen jemals eine Dosis von 2 x 600 - 800 Tropfen in Milliliter umgerechnet, an irgendeinen Patienten beliefert haben.
Es klingt für mich hier höchstens nach einem "fast metabolizer", den man wiederum nicht mt normalen Patienten vergleichen kann und darf.
Schon die zweimalige Gabe klingt hier extrem danach. Gängig ist eine einmalige Gabe.
Für mich hinkt also diese Verallgemeinerung, um Methadon als ungefährlich darzustellen.

Methadon Hypothese

von B. Waluga am 11.04.2019 um 12:26 Uhr

Ich bin seit einigen Jahren Mitglied der FB Gruppe : Methadon das Ende von Krebs ? Damals wurde ich durch Zufall auf diese sehr seriöse Gruppe mit mittlerweile über 5000 Mitgliedern aus aller Welt !!!aufmerksam . In dieser Gruppe wird wirklich so einiges bewegt . Auch wurde von einem Mitglied Alexander Schaible eine Pedition des deutschen Bundestages ins Leben gerufen damit Methadon endlich eine Studie bekommt. Was soll ich sagen , wir haben es geschafft und über 50.000 Stimmen zusammen bekommen . Letztes Jahr waren dann Fr. Dr. Friesen und er in Berlin . Leider warten wir noch auf das Ergebnis bzw Entscheidung der Politiker .Denn die Pharmaindustrie ist an einer Studien mit Methadon leider nicht interessiert , da sie lieber ihre immer neuen Immuntherapieen entwickeln . Da Methadon schon ein erforschtes und anerkanntes / essentielles Schmerzmedikament bei der WHO ist , kann man damit kein Geld mehr nachen . Zum Vergleich : Methadon kostet ca. 25-35 Euro im Monat , eine Immuntherapie auch gerne mal 25.000 und mehr . Dafür schicken Sie lieber ausgewählte Ärzte los die in teuren Vorträgen Methadon als blodsinn und unwirksam darstellen . Ich kann in meiner jahrelangen Erfahrung als Angehörige nur sagen : Methadon ist Tine echte Chance für Krebspatienten !!! Fast täglich lese ich in u derer Gruppe von Untersuchungsberichten in den er Krebs rückläufig oder zum Stillstand gekommen ist . Oft in den Stadien , wo die Onkologen selbst erstaunt und überrascht sind . Wann wachen diese Ärzte , die Methadon Gegner , endlich auf und denken mal wieder an den Patienten und nicht ans Geld Auch wenn Methadon sehr spät eingesetzt wird (oft aus Angst der Patienten die von Methadon Gegnern beeinflusst werden . Sorry , aber so ist es nun mal ! ) so verschafft Methadon auch diesen Patienten eine würdevolle gemeinsame Zeit mit ihren Angehörigen . Was haben wir zu verlieren , wenn Methadon erforscht wird ? Genau , nichts , aber wenn Methadon nicht erforscht wird , sehr sehr viel . Die Studien sind so wichtig damit dieses hin und her ein Ende hat .am Ende werden wir dann sehen wer recht hat . Mich muss niemand mehr überzeugen . METHADON IST EINE CHANCE !

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Methadon als Wirkverstärker

von Inga Bruhns am 11.04.2019 um 12:25 Uhr

Ich bin an metastasierten Brustkrebs und metastasierten Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt. Da ich vorher schon chronische Schmerzpatientin war, war es für mich relativ einfach, mich auf Methadon umstellen zu lassen. Dieses Glück haben aber nicht viele Krebspatienten, sie müssen erst eine Mauer einreißen oder scheitern komplett. Warum will man es uns verweigern. Was haben wir zu verlieren. Ich sehe es so, dass ich dank des Methadons noch lebe. Es hat mit der Chemotherapie dazu beigetragen, dass der Tumor kleiner geworden ist.
Ich habe auch das Glück, dass ich von einem Schmerzarzt behandelt werde, der sich immer mehr in die Materie einarbeitet, der auch schon einen Vortrag von Frau Dr. Friesen besucht hat.
Es müssen unbedingt die Methadon Studien gefördert werden, damit es zukünftige Krebspatienten einfacher haben, sich Methadon verschreiben zu lassen.

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Methadon

von Stümpel am 11.04.2019 um 11:55 Uhr

Hier kommentiert ein junger Magenkrebs Patient der seine volle Hoffnung in Methadon steckt! Die Krebspatienten haben nicht viel Möglichkeiten weil sie wissen das ihr leben an einem seidenen Faden hängt. Warum wird die Hoffnung von Methadon von der Lobby so kaputt geredet? Es ist in sehr Fällen bewiesen das Methadon hilft und berechtigt Hoffnung macht. Gebt Methadon die Chance sich ganz klar zu bewehren! Oder geht es nur ums Geld und ein Menschenleben ist nichts mehr wert!

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M-Gegner müssten die Studien fordern

von Juergen Busch am 11.04.2019 um 11:25 Uhr

Das Thema kommt nicht zur Ruhe, und bei allen Versuchen, die angebliche Unwirksamkeit von Methadon im Labor zu beweisen treten immer wieder eklatante Schwächen auf.
Es wäre also sinnvoll, wenn sich die Gegensprecher dazu durchringen könnten, endlich den evidenzbasierten Beweis, den sie im vorigen Jahr noch gefordert haben, in diesem Jahr auch zu unterstützen:
Voriges Jahr wurde immer mit dem Fehlen klinischer Studien gegen Methadon argumentiert, seit der erfolgreichen Petition versucht man nun die Studien zu verhindern.
Wie durchsichtig ist das denn?
Lasst uns endlich gemeinsam klinische Studien befürworten, damit dieses Hick-Hack nicht weiter auf dem Rücken der Krebskranken durchgeführt wird!

@Tobias Thiele:
Zitat: "Methadon als Wirkverstärker, da könnte man jedes Opiat nehmen, meine Meinung," O.k. das ist eine Meinung, aber die Biochemie zeigt, dass die Wirkverstärkung nur bei D,L-Methaodn eintritt und nicht bei anderen Opioiden. Wenn man sich in den zugegeben recht komplizierten Wirkmechanismus einarbeitet wird einem der Grund auch klar werden.

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Chemos+Methadon

von Tobias Thiele am 11.04.2019 um 6:54 Uhr

Und ewig grüßt das Murmeltier, einmal von einer Seite Hüh von der anderen Seite Hott. Derweil richten Chemotherapien unsägliche Schäden an hab es selbst bei Angehörigen erlebt, ohne Chemos wären sie am Krebs verstorben, hätten aber wesentlich mehr Lebensqualität gehabt!

Methadon als Wirkverstärker, da könnte man jedes Opiat nehmen, meine Meinung, man merkt es eben nicht mehr so wie die Chemos einem zusetzen, weil alle Opiate einen abstumpfen lassen, die Leute schlafen im stehen, klar das da die Chemo erträglicher wird! Opiate nur gegen wirklich starke Schmerzen, da werden sie benötigt, für alles andere nicht!
Widmet euch in der Forschung lieber dem Cannabis, das ist oder könnte die Zukunft sein, nicht geraucht eingenommen, ist Cannabis zudem völlig unschädlich!

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AW: Chemos+Methadon

von Sabine Wolff am 11.04.2019 um 11:57 Uhr

Bevor man kommentiert sollte man sich wirklich in die Materie einarbeiten. Eine Meinung haben reicht nicht.

AW: Chemos+Methadon

von Brigitte Eiermann am 11.04.2019 um 13:30 Uhr

Frau Dr. Friesen hat bei ihren Forschungen aber herausgefunden, dass nur Methadon den wirkverstärkenden Effekt hat, andere Opioide eben nicht.
Außerdem hat Methadon in dieser niedrigen Dosierung und nachdem man sich daran gewöhnt hat, kaum Nebenwirkungen. Es macht im Gegensatz zu anderen Opioiden und Opiaten auch nicht müde.
Krebskranke Menschen haben nichts zu verlieren und können jedoch mit Methadon gewinnen.
Man sollte zu Methadon aber schon einige Kenntnisse haben, um es richtig anzuwenden und um richtig argumentieren zu können. Eine Meinung reicht da leider nicht aus.

AW: Chemos+Methadon

von Katrin am 15.04.2019 um 10:41 Uhr

Bei Aussagen wie dieser, dass lieber an Cannabis geforscht werden sollte, frage ich mich immer, warum Menschen denken man sollte dies und das lieber tun ANSTATT etwas anderes.

Simple Frage: Warum nicht AUCH anstelle von ANSTATT? Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun. Es gibt Forscherteam, die forschen an Cannabis. Und es gibt welche, die führen Tests und Studien mit Methadon aus.

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