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AOK Bayern wächst weiter

Die AOK Bayern, größte Krankenkasse im Freistaat und bundesweit die Nummer vier, wuchs 2013 auf 3,28 Mio. Mitglieder (+19.000) und 4,3 Mio. Versicherte. Für diese gab die AOK Bayern fast 12,3 Mrd. Euro aus. Da jedoch die Einnahmen auf 12,6 Mrd. Euro stiegen, erzielte die Kasse einen Überschuss von rund 330 Mio. Euro. Größte Ausgabenblöcke waren 2013 die Krankenhäuser (4,27 Mrd. Euro), ärztliche Behandlungen (2,22 Mrd. Euro) und Arzneimittel (1,76 Mrd. Euro). (AOK Bayern, 22.07.2014)

AOK Niedersachsen macht Überschuss

Die AOK Niedersachsen hat das Geschäftsjahr 2013 mit einem Überschuss von 214 Mio. Euro abgeschlossen, das Haushaltsvolumen hat 7,2 Mrd. Euro betragen. Die Kasse konnte 60.000 neue Versicherte gewinnen, der Marktanteil in Niedersachsen liegt nun bei 35 Prozent. Auch das 1. Quartal 2014 war positiv: Die AOK Niedersachsen erzielte in den ersten drei Monaten einen Überschuss von 27 Mio. Euro. (AOK Niedersachsen, 24.07.2014)

EMA prüft Malaria-Impfstoff-Kandidaten

GlaxoSmithKline (GSK) hat bei der EMA Zulassungsunterlagen für den Malaria-Impfstoff-Kandidaten RTS,S eingereicht. Die europäische Behörde soll Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit von RTS,S beurteilen, der Impfstoff soll aber nur außerhalb der EU eingesetzt werden. Die Berechtigung für dieses Verfahren hat das Komitee für Humanarzneimittel (CHMP) erteilt. Eine positive Bewertung der EMA wäre die Grundlage für die Erlaubnis der Markteinführung bei den nationalen Regulierungsbehörden in den Ländern südlich der Sahara. (GSK, 24.07.2014)

BASF steigert sich

Die BASF konnte im 1. Quartal 2014 ihren Umsatz um 1 Prozent auf 18,5 Mrd. Euro steigern, das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) vor Sondereinflüssen stieg sogar um 12 Prozent auf 2,1 Mrd. Euro. Das um Sondereinflüsse und Abschreibungen auf immaterielle Werte bereinigte Ergebnis je Aktie stieg auf 1,54 Euro (Vorjahresquartal: 1,40 Euro). Diese Steigerungen gehen maßgeblich auf die Geschäftsbereiche Chemie und Oil & Gas zurück. (BASF, 24.07.2014)

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