Wirtschaft

GSK bekräftigt Prognosen

China-Umsatz bricht nach Bestechungsskandal ein

wes | GlaxoSmithKline (GSK) hat von Juni bis September weniger verdient als im Vorjahr: der Überschuss ging auf 969 Mio. britische Pfund (ca. 1,14 Mrd. Euro) zurück. Letztes Jahr betrug der Gewinn im 3. Quartal noch 1,1 Mrd. Pfund (ca. 1,3 Mrd. Euro). Dennoch wurde die Prognose, das Ergebnis um 3 bis 4 Prozent zu steigern, bekräftigt. Der erwartete Anstieg des Ergebnisses pro Aktie dürfte jedoch vor allem auf die jüngsten Aktienrückkäufe zurückgehen. Beim Umsatz stellt GSK-Chef Witty nur ein leichtes Plus von rund einem Prozent in Aussicht. Im 3. Quartal stagnierten die Erlöse mit 6,5 Mrd. Pfund (ca. 7,6 Mrd. Euro) auf Vorjahresniveau. Der größte GSK-Blockbuster Seretide/Advair erzielte einen Umsatz von 1,2 Mrd. Pfund (ca. 1,4 Mrd. Euro) – ein Minus von 1 Prozent.

Im Wachstumsmarkt China – in dem GSK in einen Bestechungsskandal verwickelt ist – sackte der Umsatz mit Impfstoffen und Arzneimitteln um 61 Prozent ab. Zwar steuert China nach Schätzungen nur rund 3,5 Prozent zum gesamten Pharma-Umsatz bei – doch eigentlich wollten die Briten hier drohende Einbrüche durch Patentverluste ausgleichen. 

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