Die letzte Woche

Mein liebes Tagebuch

30.01.2022, 07:30 Uhr

Ab 8. Februar 2022 wir in Apotheken gegen Corona geimpft – wer hätte das vor zwei gedacht!

Ab 8. Februar 2022 wir in Apotheken gegen Corona geimpft – wer hätte das vor zwei gedacht!


27. Januar 2022

Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen zur Nachahmung empfohlen für andere Bundesländer und Kammerbezirke: In Nordrhein starten Apotheker, Ärzte und Zahnärzte sowie die örtliche AOK Rheinland/Hamburg gemeinsam mehrere Impfaktionen in verschiedenen Regionen des Rheinlands. Sie wollen möglichst vielen Menschen einen schnellen und niedrigschwelligen Zugang zur Covid-19-Impfung ermöglichen. An den verschiedenen Standorten können die Bürgerinnen und Bürger des Landes ihre Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfung (Booster) mit Moderna erhalten. Auch Personen, die nicht bei der AOK Rheinland/Hamburg versichert sind, können sich selbstverständlich im Rahmen der Aktion impfen lassen. Mein liebes Tagebuch, wie schön, dass Corona, so eine gemeinsame Aktion der Heilberufe und Krankenkasse möglich macht. 

 

Überhaupt Nordrhein! Immer wieder gut zu hören, was dort möglich ist! Immer mehr Versicherte können sich jetzt im Rahmen des Modellprojekts zur Grippeschutzimpfung in den Apotheken gegen Grippe impfen lassen, und zwar nicht nur die Versicherten der AOK Rheinland/Hamburg. Gleich mehrere Betriebskrankenkassen sind nämlich zum Jahreswechsel dem Vertrag zwischen der AOK und dem Apothekerverband Nordrhein beigetreten, so dass sich deren Versicherte auch in Apotheken gegen Grippe impfen lassen können. Rund 530 Apotheken können derzeit schon die Grippeschutzimpfung anbieten. Mein liebes Tagebuch, was für ein toller Erfolg! Aber es könnten noch mehr sein, auch mehr Krankenkassen, die diesem Vertrag beitreten und ihren Versicherten den niedrigschwelligen Zugang zur Grippeimpfung ermöglichen. Von anderen Bundesländern ganz zu schweigen. Kinners, macht Tempo!



Peter Ditzel (diz), Apotheker / Herausgeber DAZ
redaktion@deutsche-apotheker-zeitung.de


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5 Kommentare

warum ohne PTA

von A. May am 31.01.2022 um 10:59 Uhr

Ich denke, dass der Aufschrei einiger Apotheker hier auch sehr groß geworden wäre. Natürlich macht eine PTA in dem Fall nichts anders als eine MTA.

» Auf diesen Kommentar antworten | 0 Antworten

Warum ohne PTA s?

von Ulrich Ströh am 30.01.2022 um 8:40 Uhr

Warum eigentlich dürfen PTA s ab 8.Februar in unseren Apotheken -nicht - mitimpfen ?

Ein flächendeckender, wahrnehmbarer Impfauftritt wäre für Apotheken sehr viel leichter erreichbar gewesen.Und die nötige Sorgfalt kann man unseren PTAs nicht absprechen.

Was macht eine MTA anders als eine PTA ?

» Auf diesen Kommentar antworten | 3 Antworten

AW: Warum ohne PTA s

von Reinhard Rodiger am 30.01.2022 um 14:44 Uhr

Nichts.Nur, die einen werden vertreten,die anderen nicht.

AW: Warum ohne PTA s

von Holger am 31.01.2022 um 8:51 Uhr

Vermutlich, weil die Standesführung der Ärzteschaft das verhindert hat. Denen passt ja schon nicht, dass wir Apothekers jetzt impfen dürfen ("Schimpfende Ärzte versus impfende Apotheker"). Aber das dann in den Apotheken auch noch zu einer delegierbaren Leistung zu machen, dürfte nicht durchsetzbar gewesen sein. Inhaltlich bin ich ganz bei Ihnen - es ist Schwachsinn, dass man für so eine einfache Maßnahme ein Studium absolviert haben muss. Aber es ist ja nicht der erste in Gesetzesform gegossene Schwachsinn ...

AW: Warum ohne PTA s

von Reinhard Rodiger am 31.01.2022 um 13:38 Uhr

@ Holger

Am Ende wäre eine delegierbare Leistung nicht durchsetzbar,
glaube ich auch.Aber es wurde- für mich nicht erkennbar-
nicht versucht, die Situation wirksam zu nutzen.Zum gemeinsamen Ziel Maximierung der Reichweite.Immerhin sind via Apotheken andere Kreise ansprechbar als durch Ärzte.Das mindert die Abwehr und würde politisch vermutlich gestützt, wenn ein "uneigennütziges" Ziel genannt würde.

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