Patienten-Apps

Noweda: Wir begreifen den DAV nicht als Konkurrenten

Stuttgart - 13.05.2019, 17:55 Uhr

Noweda-Chef Kuck begrüßt das Engagement des DAV. (Foto: Noweda)

Noweda-Chef Kuck begrüßt das Engagement des DAV. (Foto: Noweda)


„Gesprächen mit Pro AvO würden wir uns nicht verschließen“

DAZ.online: Warum sollte der DAV ihrer Ansicht nach mit Ihnen zusammenarbeiten?

Kuck: „IhreApotheken.de“ ist ja bereits seit 1. April in Betrieb. Die Technik steht, alle teilnehmenden Apotheken sind problemlos von allen Patienten in Deutschland über die Plattform erreichbar. Damit ist ein wesentlicher Teil der Arbeit, die der Deutsche Apothekerverband noch vor sich hat, bereits geleistet. Außerdem steht die Plattform jeder Vor-Ort-Apotheken offen, nicht nur Mitgliedern der Noweda. Wir meinen, dass jetzt alle Kräfte zusammenstehen müssen, die ausschließlich dem Interesse der Vor-Ort-Apotheken dienen. Das ist beim DAV und der apothekereigenen Noweda zweifellos der Fall. Wir sind daher bereit, dem Deutschen Apothekerverband unsere Technik zur Nutzung und Anbindung an die DAV-App anzubieten. Damit könnte der DAV sein eigenes Angebot sehr schnell erstellen.

Ziel im Sinne der Apotheken muss eine große apothekereigene Plattform für die Vor-Ort Apotheken sein, denn nur so können wir eine echte Alternative im Wettbewerb mit den großen ausländischen Versendern etablieren.

DAZ.online: Und was ist mit der Initiative Pro AvO?

Kuck: Wir können derzeit nicht beurteilen, wie weit Pro AvO mit ihrem Angebot ist. Aber Gesprächen würden wir uns nicht verschließen.

DAZ.online: Vielen Dank für das Gespräch!



Julia Borsch, Apothekerin, Chefredakteurin DAZ.online
jborsch@daz.online


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1 Kommentar

Miteinander und nicht gegeneinander ... ist der Königsweg ...

von Christian Timme am 14.05.2019 um 2:17 Uhr

Wenn sich die Apotheker weiter „auseinanderdividieren“ lassen ... wer bringt jetzt die ABDA auf „die Spur“?

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