BPhD kürt Deutschlands beste Ausbildungsapotheke

Apotheke des St. Vincenz-Krankenhauses in Paderborn

Paderborn - 18.08.2017, 10:50 Uhr

Ein Teil des Apothekenteams mit
Chefapotheker Martin Bochen (1. v.l.) und Max Willie Georgi (1. v.r.)

Ein Teil des Apothekenteams mit Chefapotheker Martin Bochen (1. v.l.) und Max Willie Georgi (1. v.r.)


Heute folgt der letzte Teil unserer Reihe „die besten Ausbildungsapotheken“: Wir stellen  Ihnen die Apotheke des St. Vincenz-Krankenhauses in Paderborn vor – eine der laut Umfrage des Bundesverbands der Pharmaziestudierenden in Deutschland drei besten Ausbildungsapotheken im Bereich Krankenhaus. 

Alle Jahre wieder sollen Pharmazeuten im Praktikum (PhiP) ihre Ausbildungsapotheken bewerten. Der Bundesverband der Pharmaziestudierenden in Deutschland (BPhD) führt dazu eine Umfrage durch. Aus allen bewerteten Ausbildungsapotheken eines Kalenderjahres wählt der Vorstand dann die sechs besten Ausbildungsapotheken für das Kalenderjahr aus – jeweils drei öffentlichte Apotheken und drei Krankenhausapotheken, um sie für ihre herausragende Ausbildung auszuzeichnen.

Folgende Apotheken haben wir bereits vorgestellt:

Die letzte im Bunde ist die Apotheke des St. Vincenz-Krankenhauses GmbH in Paderborn. Der ehemalige BPhD-Beauftragte für Lehre und Studium und jetzige Präsident Max Willie Georgi konnte sich bei seinem Besuch in der Apotheke des St. Vincenz-Krankenhauses ein Bild der Ausbildung vor Ort machen und mit Apothekenleiter Martin Bochen ein kleines Interview führen.

Georgi: Welche Aufgaben hat ein PhiP in Ihrer Apotheke und wie wird er an die Tätigkeit als Krankenhausapotheker herangeführt?

Bochen: Wir haben einen speziellen Ausbildungsplan für die angehenden Kollegen/innen, der nahezu alle Aspekte des Tätigkeitsfelds von Krankenhausapothekern umfasst. Als (wahrheitsgemäßen) Gag erlaube ich mir den Hinweis, dass bei uns (im Gegensatz zu anderen Krankenhausapotheken!) der Einsatz von PhiPs in der Analytik tabu ist! Davon hatte man doch schon im Studium genug, nicht wahr?

Georgi: Bestehen Möglichkeiten zur Fortbildung, intern wie auch extern? Wenn ja, welche sind das?

Bochen: Ja natürlich, die Beteiligung an Unterrichten für Pflegeschüler oder ärztliche PJ-ler, an Fortbildungen der medizinischen Kliniken des Hauses, der Kammer usw. ist gewünscht bzw. vorgesehen. Neben dieser (eher passiven) Beteiligung fordern wir aber auch aktiv ein Referat vom PhiP ein!

Georgi: Sind Ihre Mitarbeiter Fachapotheker für bestimmte Bereiche?

Bochen: Ja natürlich: Klinische Pharmazie, Theoretische und Praktische Ausbildung, Infektiologie, Onkologische Pharmazie, AMTS-Ausbildungsapotheke.

Georgi: Was zeichnet Ihre Apotheke besonders aus?

Bochen: Hohes persönliches Engagement der Ausbilder, ehrgeizige Zielsetzungen – andererseits aber relativ typische Strukturen für die deutsche Krankenhauslandschaft (eben kein Uniklinik-Schlaraffenland, aber auch keine 2 Approbierten „Hungerlandschaft“).

Georgi: Was sind Ihrer Meinung nach die Gründe, weshalb die PhiPs mit der Ausbildung in Ihrer Apotheke so zufrieden sind?

Bochen: Wer eine „Antenne“ hat, merkt, dass die Aussagen in der letzten Frage zutreffen.

Georgi: Vielen Dank für das Gespräch!  


Sebastian Walesch, Beauftragter für Jungpharmazeuten des BPhD, Autor, DAZ.online
redaktion@daz.online


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