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11.06.2016, 08:00 Uhr

Arzneimitteluntersuchungen an nicht einwilligungsfähigen Patienten: Ethiker warnen vor Doppelmoral. (Foto: pit24 / Fotolia)

Arzneimitteluntersuchungen an nicht einwilligungsfähigen Patienten: Ethiker warnen vor Doppelmoral. (Foto: pit24 / Fotolia)


Ethisch ja oder nein – Arzneimittelstudien an Demenzkranken

Rechtfertigt das hohe Ziel des wissenschaftlichen Fortschritts auch Arzneimitteluntersuchungen bei nicht mehr einwilligungsfähigen Patienten wie schwerst Dementen? Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe befürwortet dies und will diese Lösung unter bestimmten Voraussetzungen künftig auch so im Arzneimittelgesetz verankert sehen. Kritik erntet er hierbei von seinen eigenen Fraktionskollegen – diese hegen große ethische Bedenken. Von Verhältnissen des Dritten Reichs ist die Rede. DAZ.online hat den Experten Wolfgang Maier dazu befragt. Vergleiche mit den Verbrechen in der Zeit des Nationalsozialismus seien absurd, konstatiert der Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Uniklinik Bonn. Er sieht hingegen eine Gefährdung des Gemeinwohls, würden diese notwendigen Daten nicht erhoben: „Der Verzicht auf Studien zur Verbesserung der Therapiemöglichkeiten in schweren Demenzstadien ist langfristig schädlich für die Gesamtgruppe der heute oder später demenziell erkrankten Menschen.”



Celine Müller, Apothekerin, Redakteurin DAZ.online
redaktion@daz.online


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1 Kommentar

Spannende Woche

von Frank Ebert am 11.06.2016 um 13:45 Uhr

Diese Woche wird in die Geschichte vom Anfang vom Ende für die deutschen Apotheken eingehen. Danke Ulla Schmidt, danke der Deutschen Parkionvereinigung, danke der Wettbewerbszentrale, danke dem OLG Düsseldorf und vorallem danke an die EU. Und zu guter Letzt, danke an Herrn F. Schmidt für seine salbungsvollen Worte in der Zeitung und dem Tatendrang der Abda. Dafür nur um 3 Prozent den Beitrag zu erhöhen, ist so selbstverständlich nicht.

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