Vorbestell-Service

Gehört WhatsApp in die Apotheke?

Stuttgart - 08.06.2016, 21:00 Uhr

Rezept per WhatsApp? Der Kurznachrichten-Dienst ist praktisch - und problematisch. (Foto: DAZ.online)

Rezept per WhatsApp? Der Kurznachrichten-Dienst ist praktisch - und problematisch. (Foto: DAZ.online)


Immer mehr Apotheken bieten ihren Kunden einen praktischen Service an: Sie können Medikamente per WhatsApp vorbestellen. Doch Kammern und ABDA raten von der Kurznachrichten-App ab. Was sind die Gründe?

„So einfach geht’s“: Mit WhatsApp können Kunden eine Nachricht oder ein Rezept an die Nummer einiger Apotheken schicken und ein paar Stunden später dort vorbeikommen, um das Arzneimittel abzuholen. Immer mehr Apotheken werben mit einem Reservierungsservice über den Smartphone-Dienst WhatsApp, über den Textnachrichten, Fotos oder auch Tonaufnahmen verschickt werden können. Kommt die neue digitale Welt tatsächlich so einfach in die Apotheke, obwohl die elektronische Gesundheitskarte schon mit ihren Basisfunktionen Ewigkeiten braucht?

Während der niederschwellige Dienst bei einigen Kunden sicher gut ankommt, bestehen auch erhebliche Bedenken beim Datenschutz. Einer der wohl ersten Apotheker, der in Deutschland einen WhatsApp-Service angeboten hat, bewirbt ihn derzeit nicht auf seiner Internetseite. Er durfte sich noch über eine positive Rückmeldung aus der US-Zentrale von WhatsApp freuen: Sie antwortete ihm mit „sicherlich“ auf die Frage, ob er den ursprünglich für die private Kommunikation ausgerichteten Dienst auch für die Vorbestellungen nutzen könnte. Auf die Anfrage von DAZ.online antwortete die Facebook-Tochtergesellschaft hingegen nicht.

easyApotheken „extrem“ zufrieden

Ein Vorreiter in Sachen „WhatsApp“ ist auch die easyApotheken-Kooperation, die den Dienst seit 2014 testet. „Als frecher, mutiger Akteur brechen wir die tradierten, behäbigen Regeln der Branche und verändern den Markt nachhaltig“, erklärt sie auf ihrer Homepage. Mit der App sollen jüngere Zielgruppen angesprochen werden, heißt es auf Nachfrage aus der Easy-Systemzentrale – von den rund hundert Apotheken wären schon 55 über die App erreichbar. Die Apotheken seien extrem zufrieden: So gingen in einer Apotheke bereits zehn Bestellungen pro Tag ein. Unter den WhatsApp-Kunden seien auch viele, die wiederholt ihre Produkte über den Dienst bestellen.

Doch wie sieht es mit dem Datenschutz aus? Arzneimittelnamen können schließlich Aufschluss über Erkrankungen geben. Und die Angaben von Rezepten reichen fast schon aus, um Zugang zur Krankheitsgeschichte einer gesetzlich versicherten Person zu bekommen. „Der Schutz persönlicher Daten ihrer Kunden ist den über 100 easyApotheken in Deutschland sehr wichtig“, erklärt die Systemzentrale. Ein Anwalt habe Entwarnung gegeben, gleichzeitig werde die Aktion rechtlich weiter geprüft.

ABDA und Kammern warnen

Die ABDA verweist auf Nachfrage darauf, dass das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik derartige Apps nicht zertifiziert habe. „Daher sehen wir den Einsatz dieser Apps unter Datenschutzaspekten natürlich sehr kritisch“, erklärt ein Sprecher. Auch Apothekerkammern raten vom Einsatz eher ab. „Wenn jemand bei uns anfrägt, sagen wir ihm, dass er sich das genau überlegen muss, weil sensible Patientendaten versendet werden“, sagt beispielsweise der Sprecher der Apothekerkammer Baden-Württemberg.

Die Kammer benutze hingegen WhatsApp, um interessierte Mitglieder auf Fortbildungsveranstaltungen aufmerksam zu machen. Auch verschiedene Medien wie die Apotheken Umschau oder PTAheute verwenden WhatsApp, um ihre Leser über Neuigkeiten zu informieren. Doch spätestens wenn Gesundheitsdaten ausgetauscht werden, wird es auch nach Ansicht der Landesdatenschutzbeauftragten von Schleswig-Holstein, Marit Hansen, kritisch: „Ich warne davor“, sagt sie gegenüber DAZ.online. WhatsApp halte sich derzeit weder an das deutsche und europäische Datenschutzrecht noch an das Fernmeldegeheimnis.

Verschlüsselte Kommunikation

Die Easy-Systemzentrale verweist darauf, dass WhatsApp seit einigen Wochen die Kommunikation im Regelfall verschlüsselt. „So ist bereits technisch durch den Anbieter Vorsorge getroffen, dass vertrauliche Informationen alleine den an der Kommunikation Beteiligten zugänglich sind“, schreibt ein Sprecher. Auch würden die Apotheken keine Chroniken der Gespräche anlegen.

Ein weiteres Argument für die Nutzung von WhatsApp ist, dass die Kunden freiwillig die Namen ihrer Arzneimittel oder ihre Rezepte über die App verschicken – die Kommunikation wird nicht von der Apotheke eingeleitet. Dennoch bewerben Apotheken den Dienst auch offensiv und antworten selber über den Nachrichtenkanal, so dass sie auch nach Einschätzung der Datenschützerin Hansen in der Verantwortung bleiben. Wenige Apotheken weisen derart deutlich auf Risiken hin wie eine, die auf ihrer Homepage schreibt: „Hiermit weisen wir Sie darauf hin, dass der Kurznachrichtendienst WhatsApp nicht die Voraussetzungen an die erforderliche Datensicherheit nach § 9 des deutschen Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) sowie den Anhang zu § 9 BDSG erfüllt und wir für die Sicherheit Ihrer Daten keine Haftung übernehmen.“

Im Moment sehr kritisch

Derartige Hinweise sind für Hansen zwar ein guter erster Schritt, dennoch würde man sich als Anbieter großen Risiken aussetzen. „Wir sehen dies im Moment als sehr kritisch an, selbst wenn die Personen selber einverstanden sind“, sagt sie.

Als Ausweg bleiben Apps, die den deutschen Datenschutzbestimmungen genügen – wie sie auch von manchen Apotheken-Dienstleistern angeboten werden. Doch anders als WhatsApp hat diese noch kaum ein Kunde auf seinem Handy – so dass der größte Vorteil der App derzeit wohl nur mit erheblichen Bauchschmerzen genutzt werden kann. 

Lesen Sie morgen ein ausführliches Interview mit der Datenschutzbeauftragten Marit Hansen auf DAZ.online.


Hinnerk Feldwisch-Drentrup, Autor DAZ.online
redaktion@daz.online


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15 Kommentare

Bloß nicht weiterdenken !

von gabriela aures am 08.06.2016 um 22:29 Uhr

Leute, Kolleginnen und Kollegen ! Wir sind mal wieder auf dem besten Wege, uns dank dem pharmazeutischen Tunnelblick die Zukunft zu verbauen: der demopgraphische Wandel trägt uns jetzt noch ein paar Jahre ( bestenfalls), aber die wandeln ja nicht ewig. Dann kommt die Generation nach, die ganz natürlich mit dem Internet umgeht. Und das sind nicht nur die heute 30Jährigen ! Wenn wir diesen Kunden nicht den Mehrwert und die Vorteile der Vor-Ort-Apotheke nachhaltig aufzeigen, dann verlieren wir die endgültig und unwiederbringlich ans Internet und sehen sie nie wieder !

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Nanny Staat - Nein Danke!

von Andreas Grünebaum am 08.06.2016 um 18:47 Uhr

Muss uns denn die ABDA neben dem Manny-Staat dem mündigen Bürger auch noch jede Verantwortung abnehmen oder auf Dritte übertragen? Wer seine Daten - ob Strand- oder Partybilder oder eben auch Rezepte via WhatsApp überträgt, hat für sich schon entschieden wie sicher er diese Übertragung einschätzt.

Davon abgesehen: wir haben einmal vor vielen, vielen Jahren von einer Arztpraxis versehentlich eine komplette Gewinn-Verlust Rechnung per Fax erhalten, welche eigentlich für deren Steuerbüro bestimmt war. Der Gentleman schweigt und genießt - soviel zum Thema FAX!

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WhatsApp in Apo

von Heiko Barz am 08.06.2016 um 15:02 Uhr

Wollen Sie sich tatsächlich in den Sumpf der sozialen Netzwerke fallen lassen , meine Damen?
Ich bin eigentlich ein dankbarer Leser Ihrer inhaltgewichteten Kommentare, nur hier fahre ich nicht mit.

Was ist denn die Folge?
Ständig wird Ihre Konzentration durch das Gegrummel der personifizierten Kurznachrichten unterbrochen, die Sie möglichst zeitnah auch bearbeiten wollen und müssen, für meist 'junge Leute', die Sie ( Apothekerin ) als Leistungserbringer ansehen und Sie auch dementsprechend behandeln. Später müssen Sie dann, um einer schlechten Bewertung zu entgehen, eine 2 er Packung Ohropax per Service an die Kundentür bringen, damit das dann mit einem tragbaren IC-Gerät bezahlt werden kann.
Ist das Ihre individuelle Zukunft?
Und wenn wir uns dann alle wirtschaftlich so verhalten, gibt es nur einen Gewinner, und das sind die faulen 'Schranzen' an ihren Handys. Denen ist es nachher auch völlig egal von welcher Apothekerin XY, die sie ja sowieso nicht persönlich kennen, nur deren WWW Nr., oder von Amazon ihre Arzneimittel geschickt bekommen.
Die WhatsApp Generation wird Ihrer Hoffnung nicht gerecht -ganz im Gegenteil- das werden die Ersten sein, die den einfachen Weg der Versender gehen werden, wenn sie es nicht schon heute tun.
Dann noch " Lieferando " Bimmelimmelim : Medikament ist da!!

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AW: Werter Herr Barz,

von Christiane Patzelt am 08.06.2016 um 15:14 Uhr

seit 10 Jahren können meine Kunden mit ec-Karte an der Haustür bezahlen! Nie würde ich bewerten, ob mein Kunde faul ist oder ob er einfach Nicht-Mobil ist! Wir haben in der Regel mit Kranken und Gehandicapten zu tun und ich bin verdammt noch mal Dienstleister!! Wie blöde wäre ich, wenn ich meinen Service nicht anböte?
Ich bin teuer, keine OTC-Ramschware, keine Preis-Flyer, aber Vollversorger und durch die Palliativpharmazie noch öfter am Sterbebett, als Sie es sich ausmalen!
Herr Barz, denken Sie bitte neu! Ihre Umwelt tut es bereits und Ihre KollegInnen sind nicht alle technikscheu, sondern gehen auf die Kunden zu und bieten Mehrwert und Benefit!

Ich möchte geschäftlich überleben, ich bin Kauffrau und Freiberufler! Frei!! Sie erinnern sich?

Der Klingelton einer eingehenden WhatsApp ist im Übrigen regulierbar und wenn Sie es wissen wollen, die vielen Telefonate finde ich wesentlich belastender als die WhatsApp-Bestellungen. Ein Anruf duldet in der Regel keinen Aufschub, eine WhatsApp-Nachricht kann locker mal 10 Minuten warten.

Mein Alltag ist dadurch sehr erleichtert, aber hey--ich muß eines meiner Alleinstellungsmerkmale ja nicht mit allen teilen
:-D
Gerne besuchen Sie mich aber auf facebook:
Land-Apotheke Leegebruch

AW: Umgekehrt ....

von gabriela aures am 08.06.2016 um 15:48 Uhr

..wird ein Schuh draus !
Durch die Vorbestellung ersparen wir uns eben genau den Botendienst, denn die Kunden kommen i.d.R. mit dem Rezept nach der Arbeit hier vorbei, bezahlen hier und bekommen ihr(e) Medikament(e) hier in der Apotheke.
Also weit entfernt vom anonymen Internet !
Die Reaktion der Kunden:
Cool - das ist ja richtig modern !

Genau diese Aussage sollte uns allen doch sehr zu denken geben !
"Apotheke" wird von den jüngeren oder Internet-affinen
Kunden offensichtlich mit verstaubt und muffig
assoziiert - das aber sind unsere zukünftigen Kunden.
(Der demographische Wandel hat sich auch bald ausgewandelt, wir müssen die heute 25-55 Jährigen vom PERSÖNLICHEN Besuch der Apotheke überzeugen ! )
Auch ist klar erkennbar, was verschrieben wurde, welche Kasse usw. und ggfs. sofort die Tel.Nr. von der Praxis ersictlich, falls es unsererseits nachfragen gibt.
Das geht bedeutend schneller und ist weniger streßig als die telefonische Ansage von
Inpadomid 10 P N3 Utbl.
oder:
Moment, ich such grad mal das Rezept....

AW: Lieferung per WhatsApp?

von Andreas Grünebaum am 08.06.2016 um 19:32 Uhr

Gehen Sie davon aus, dass die ganzen Bestellungen auch per Botendienst ausgeliefert werden? Weit gefehlt, zumindest unsere Bestellungen werden lediglich zur Abholung gegen Originalrezept bereit gestellt. Die Zeitersparnis gegen Telefonbestellung ist enorm, weil es weniger Übertragungsfehler gibt und man die Bearbeitung zeitlich auch steuern kann.

AW: Lieferung per WhatsApp?

von Andreas Grünebaum am 08.06.2016 um 19:32 Uhr

Gehen Sie davon aus, dass die ganzen Bestellungen auch per Botendienst ausgeliefert werden? Weit gefehlt, zumindest unsere Bestellungen werden lediglich zur Abholung gegen Originalrezept bereit gestellt. Die Zeitersparnis gegen Telefonbestellung ist enorm, weil es weniger Übertragungsfehler gibt und man die Bearbeitung zeitlich auch steuern kann.

AW: Lieferung per WhatsApp?

von Andreas Grünebaum am 08.06.2016 um 19:32 Uhr

Gehen Sie davon aus, dass die ganzen Bestellungen auch per Botendienst ausgeliefert werden? Weit gefehlt, zumindest unsere Bestellungen werden lediglich zur Abholung gegen Originalrezept bereit gestellt. Die Zeitersparnis gegen Telefonbestellung ist enorm, weil es weniger Übertragungsfehler gibt und man die Bearbeitung zeitlich auch steuern kann.

AW: Lieferung per WhatsApp?

von Andreas Grünebaum am 08.06.2016 um 19:32 Uhr

Gehen Sie davon aus, dass die ganzen Bestellungen auch per Botendienst ausgeliefert werden? Weit gefehlt, zumindest unsere Bestellungen werden lediglich zur Abholung gegen Originalrezept bereit gestellt. Die Zeitersparnis gegen Telefonbestellung ist enorm, weil es weniger Übertragungsfehler gibt und man die Bearbeitung zeitlich auch steuern kann.

Typisch...

von gabriela aures am 08.06.2016 um 13:21 Uhr

...für die Denke unserer ABDA !
Nichts anbieten oder erarbeiten, aber beim (zwangsläufigen) Nutzen von Alternativen den Zeigefinger erheben.
Selber die Hände in den Schoß legen und im Anschluß innovative Ansätze kritisieren.
Das hab' ich ja ganz gern !

Beim Pharmacon 2015 in Schladming hat der BAK-Präsident voller Überzeugung dem Kollegen Mag. Wellan erklärt, in Deutschland gäbe es keine Notwendigkeit für apothekeneigene Apps, wie die österreichische Kammer sie entwickelt hat, da wir ja das FAXGERÄT haben !
Ich persönlich kenne jetzt kein portables Fax, das in die Handtasche paßt- vermutlich meine Schuld, daß diese technische Neuerung an mir bisher vorbei gegangen ist.

Viele Kolleginnen bieten WhatsApp UND Alternativen an - genutzt wird aber nur der Branchenführer.

Ich habe durchaus Kunden, die bestimmte Rezepte nicht per Bildachricht schicken, aber wegen Globulis oder anderen Fragen Nachrichten schicken.

Ist wie bei Facebook: ich habe die Kontrolle über das, was ich als Info preis- und weitergebe.

» Auf diesen Kommentar antworten | 2 Antworten

AW: Faxgerät to go...

von Ann-Katrin Kossendey-Koch am 08.06.2016 um 13:54 Uhr

Also wirklich- ein Faxgerät ist doch völlig ausreichend. Mehr braucht der Apotheker nicht. Immer dieser neumodische Kram.
Ab heute wird jede WhatsApp, jede Facebook-Nachricht, jede SMS und jede Email von Kunden erstmal mit einer Datenschutz-Mitteilung beantwortet. Und natürlich nicht beliefert. Wo kommen wir denn da noch hin...

AW: Seltsam nur....

von gabriela aures am 08.06.2016 um 14:10 Uhr

daß in Bereichen, die den Apotheken das Leben erschweren, gerne neueste, teure , hochtechnisierte "Lösungen" nachdrücklich empfohlen werden.Z.B. digitale Datenlogger für die Temperatur.

Werte Kammern und Verbände..

von Christiane Patzelt am 08.06.2016 um 13:07 Uhr

JEDER sagt mir, wir müssen unbedingt moderner werden! Jetzt werden wir moderner, jetzt ist das auch wieder falsch!!
Ich sitze 2016 nicht aufm Baum und puhle mir das schwarze ausm Nagel und alle Dienstleister rund um Gesundheit fahren mit Affenspeed entwicklungstechnisch an mir vorbei! NEIN, ich faxe nicht mit meinen Kunden, ich bin mittlerweile MULTICHANNEL-fähig und nutze alle Möglichkeiten, mich modern und Kundennah darzustellen!

Ich habe mich einmal selbstständig gemacht, um freie Entscheidungen zu treffen. So wie meine Kunden sich frei entscheiden, ihre Bestellungen über alle möglichen Arten an mich zu übermitteln. Ich habe auch Patienten, die bestellen einfach so ungefragt über facebook. Soll ich denen das verbieten? Jeder, der heutzutage neue Medien nutzt, sollte sich im Klaren darüber sein, was mit den Daten passiert!
Ich bin aber keine DatenKindergartenTante, die erstmal mediale Aufklärung betreibt, mein Job ist die Pharmazie!
Wenn meine Patienten es wünschen, können Sie auch eine Bestellung per Song auf Youtube übermitteln oder mir eine Holzschnitzarbeit in den Briefkasten stecken, es ist mir alles lieb, was für die Aufrechterhaltung meines Geschäftes und für den Lohn meiner MitarbeiterInnen zuträglich ist!

Jeder Mensch ist Herr seiner Daten und jeder Mensch trifft tagtäglich die Entscheidung, was mit seinen Daten passiert!

» Auf diesen Kommentar antworten | 2 Antworten

AW: Holzschnitzarbeiten...

von Ann-Katrin Kossendey-Koch am 08.06.2016 um 13:51 Uhr

:) :) :) Musste gerade laut lachen. Eine gehäkelte Bestellung wäre auch schön...oder das Rezept als Origami.

AW: AW: Holzschnitzarbeiten...

von Thomas Hecker am 13.06.2016 um 14:55 Uhr

Aus dem Herzen gesprochen Frau Patzelt. Der muendige Patient entscheidet ob er das ganze Rezept fotografiert und versendet, oder eben nur den fuer die Bestellung relevanten Teil ...

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