Apotheken-Kundenzeitschriften

„Umschau“ weiterhin vorn

Berlin - 08.07.2015, 11:15 Uhr

Die Apotheken Umschau ist laut einer Untersuchung weiterhin reichweitenstärkste Zeitschrift. (Bild: gena96/Fotolia)

Die Apotheken Umschau ist laut einer Untersuchung weiterhin reichweitenstärkste Zeitschrift. (Bild: gena96/Fotolia)


Die „Apotheken Umschau“ ist weiterhin die reichweitenstärkste Zeitschrift in Deutschland und lässt sogar die „ADAC Motorwelt“ und „Bild am Sonntag“ hinter sich. Auch die „Spezial-Gesundheitstitel“ aus dem Wort & Bild Verlag konnten teilweise deutliche Leserzuwächse verzeichnen. Die Apotheken-Kundenzeitschriften anderer Verlage folgen weit abgeschlagen.

Knapp über 14 Millionen Leser findet jede Ausgabe der „Apotheken Umschau“, die Kombination aus Auflage A und Auflage B hat sogar eine Gesamtreichweite von monatlich 20,03 Millionen Menschen, das ergab die aktuelle „Allensbacher Markt- und Werbeträger-Analyse“ (AWA). Zum Vergleich: Die ADAC-Mitgliederzeitschrift „ADAC Motorwelt“ erreicht monatlich 12,85 Millionen Menschen, die „Bild am Sonntag“ mit jeder Ausgabe 7,94 Millionen. Die AWA, die das Institut für Demoskopie Allensbach jährlich im Auftrag von rund 90 Publikumsmedien-Anbietern erhebt, gilt als eine der wichtigsten Untersuchungen des Medien-Nutzungsverhaltens in Deutschland.

Auch mit seinen „Spezial-Zeitschriften“ ist der Wort & Bild Verlag erfolgreich. Laut AWA lesen 4,84 Millionen Menschen Monat für Monat den „Senioren Ratgeber“, 2,81 Millionen den „Diabetes Ratgeber“ und 1,77 Millionen Menschen die „Baby und Familie“.

Die Anbieter anderer Apotheken-Kundenzeitschriften kommen an die Zahlen der Umschau nicht heran. Der „Ratgeber-Meine Apotheke" aus dem Storck Verlag erreicht 2,38 Millionen Leser pro Ausgabe, die „Neue Apotheken-Illustrierte“ (NAI) des Govi-Verlags 2,30 Millionen.

Auch bei den verbreiteten Auflagen, die von der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) unabhängig überprüft werden, ist der Vorsprung der Umschau enorm: Während die „Apotheken Umschau“ im 1. Quartal 2015 alle 14 Tage fast 9,5 Millionen Hefte an die Apotheken lieferte, nahmen diese dem Storck-Verlag 1,63 Mio. Exemplare seines Ratgebers und dem Govi-Verlag sogar nur etwas über eine Million Exemplare der NAI ab.

Auch bei den Heftchen für die Kleinen hat Wort & Bild die Nase vorn: 1,46 Millionen „Medizini“ im Monat verteilten die Apotheken im 1. Quartal. „Junior“ aus dem Hug Verlag kommt auf nicht ganz die Hälfte dieser Menge (678.000 Exemplare).

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Hinweis: In der ersten Version dieses Artikels hatten wir geschrieben, dass von den Apotheken-Kundenzeitschriften nur die des Wort & Bild Verlags erhoben worden seien - das ist falsch. Wir entschuldigen uns für das Versehen.


Dr. Benjamin Wessinger (wes), Apotheker
Chefredaktion DAZ / AZ

redaktion@deutsche-apotheker-zeitung.de


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