Ende der Krankenversichertenkarte

Ab 2014 gilt nur noch die eGK

Berlin - 01.10.2013, 11:27 Uhr


Zum Ende des Jahres verlieren die seit 1995 von den gesetzlichen Krankenkassen ausgegebenen Krankenversichertenkarten ihre Gültigkeit – und zwar unabhängig vom aufgedruckten Ablaufdatum. Das haben GKV-Spitzenverband und Kassenärztliche Bundesvereinigung nach eigenen Angaben vereinbart. Ab dem 1. Januar 2014 gilt damit nur noch die neue elektronische Gesundheitskarte (eGK).

Rund 95 Prozent der Versicherten sind laut dem GKV-Spitzenverband bereits mit der elektronischen Gesundheitskarte ausgestattet. Die übrigen Versicherten, die bislang noch keine eGK haben, sollten nun schnellstmöglich ein Lichtbild bei ihrer Kasse einreichen, heißt es weiter – damit die neue eGK noch bis Jahresende ausgestellt werden kann.

Versicherte ohne die neue Karte werden beim Arzt aber ab Januar nicht abgewiesen. In diesem Fall kann er innerhalb von zehn Tagen nach der Behandlung einen gültigen Versicherungsnachweis nachreichen. Ansonsten kann der Arzt dem Versicherten die Kosten der Behandlung privat in Rechnung stellen. Die Kosten einer bereits bezahlten Privatrechnung werden allerdings nur erstattet, wenn spätestens bis zum Ende des Quartals ein entsprechender Versicherungsnachweis vorliegt.


Juliane Ziegler


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