Gesundheitspolitik

Erneuter Schlag gegen Fälscher

Pangea XIV spürt zahlreiche fragwürdige COVID-19-Tests auf

ks | Zwischen dem 18. und 25. Mai fand zum vierzehnten Mal die von Interpol koordinierte Aktions­woche Pangea statt – im Visier: der illegale Internethandel mit Arzneimitteln. 

Behörden aus 92 Staaten waren weltweit eingebunden. 227 Personen wurden fest­genommen, 113.020 Weblinks und Webseiten gelöscht bzw. geschlossen. Gefälschte und damit poten­ziell gefährliche Medikamente im Wert von mehr als 23 Mio. US-Dollar (rund 18,9 Mio. Euro) wurden sichergestellt, teilte Interpol am vergangenen Dienstag mit. Dahinter stecken rund 9 Millionen beschlagnahmte Medizinprodukte und Arzneimittel. Vor allem Beruhigungs- und Potenzmittel waren dabei, aber auch Krebsmedikamente und Schmerzmittel. Nicht zugelassene COVID-19-Tests machten mehr als die Hälfte der sichergestellten Medizinprodukte aus. In Italien haben die Behörden mehr als 500.000 gefälschte OP-Masken sowie 35 Industriemaschinen für die Produktion und Verpackung sichergestellt.

Das Bundeskriminalamt warnte aus diesem Anlass erneut vor Arzneimittelkäufen über frag­würdige Websites. |

Das könnte Sie auch interessieren

Sendung aus Deutschland wird vorgetäuscht

Fälschungen in Österreich

Fälschungen im Umlauf – Spur führt nach Italien

Der Fall Herceptin

BfArM entdeckt erneut gefälschte Chargen in polnisch-slowakischer Aufmachung

Weitere Xarelto-Fälschungen

Arzneimittel und Medizinprodukte aus dem Internet – Gesundheitsrisiken für Patienten

Apotheke vor Ort bietet größte Sicherheit

0 Kommentare

Das Kommentieren ist aktuell nicht möglich.