Coronaimpfstoffe für die Woche vom 5. bis 11. Juli

Wieder kein Johnson & Johnson und erstmals keine Höchstbestellmengen

Stuttgart - 25.06.2021, 10:50 Uhr

Erstmals können die Praxen sowohl von der Vakzine von Biontech als auch der von AstraZeneca so viele Dosen bestellen, wie sie für Erstimpfungen benötigen. (Foto: IMAGO / Sven Simon)

Erstmals können die Praxen sowohl von der Vakzine von Biontech als auch der von AstraZeneca so viele Dosen bestellen, wie sie für Erstimpfungen benötigen. (Foto: IMAGO / Sven Simon)


Das Bundesministerium für die Gesundheit hat am gestrigen Donnerstag die Impfstoffmengen für die Woche vom 5. bis 11. Juli mitgeteilt. Darüber informiert die Kassenärztliche Bundesvereinigung  (KBV) in ihren Praxisnews. Demnach erhalten die Arztpraxen in der übernächsten Woche über 3,3 Millionen Impfstoffdosen von Biontech/Pfizer und AstraZeneca. Für beide gibt es keine Höchstbestellmengen. 

Die Impfstoffmenge bleibt konstant. Darüber informiert die KBV in ihren Praxisnews. Der Bund werde für die Woche vom 5. bis 11. Juli etwa 2,25 Millionen Impfstoffdosen von Biontech/Pfizer bereitstellen. Rund 1,1 Millionen Dosen und damit fast doppelt so viele wie in der nächsten Woche sollen demnach von AstraZeneca kommen. Den Impfstoff von Johnson & Johnson werde es aber auch in dieser Woche nicht geben. Neu ist: Erstmals empfiehlt die KBV für beide Impfstoffe keine Höchstbestellmenge. Das war bislang nur bei der Vakzine von AstraZeneca und, wenn sie verfügbar war, bei der von J&J der Fall. Somit können die Praxen sowohl von der Vakzine von Biontech/Pfizer als auch der von AstraZeneca so viele Dosen bestellen, wie sie für Erstimpfungen benötigen. Die KBV weist aber darauf hin, dass aufgrund der Impfstoffknappheit und anstehenden Zweitimpfungen es trotz Aufhebung der Höchstbestellmengen passieren kann, dass Ärzte weniger Dosen für Erstimpfungen erhalten, als sie bestellt haben. Beim COVID-19-Impfstoff Comirnaty® von Biontech/Pfizer seien dies drei bis vier Vials und bei Vaxzevria® von AstraZeneca voraussichtlich fünf bis sieben Vials, heißt es.

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Außerdem habe das Bundesministerium für Gesundheit versichert, dass bis in den Herbst hinein ausreichende Mengen an Impfstoffdosen von AstraZeneca für Zweitimpfungen zur Verfügung stehen werden. So die KBV weiter. Damit können weiterhin Erstimpfungen mit Vaxzevria® erfolgen.

Die Bestellung von Impfstoff für Zweitimpfungen erfolgt weiterhin auf einem separaten Rezept. Für diese Bestellungen gibt es ebenfalls keine Höchstmengen. Sie werden weiterhin bevorzugt beliefert.


Julia Borsch, Apothekerin, Chefredakteurin DAZ.online
jborsch@daz.online


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