Wirtschaft

Stada: Neue IT-Tochter geht nach Serbien

Verzicht auf externe Berater soll Millionen sparen

ks | Der Arzneimittelhersteller Stada will mit einem eigenen IT-Service-Center Kosten für externe Berater in Millionenhöhe einsparen. Dazu will das im hessischen Bad Vilbel ansässige Unternehmen die „Stada It Solutions Doo“ gründen. Diese Gesellschaft soll nur konzerninterne Dienstleistungen erbringen und ihren Sitz bei der serbischen Tochter Hemofarm haben.

Die vielen anfallenden IT-Dienstleistungen im Konzern will Stada nun in einem eigenen Unternehmen bündeln. Rund 85 Mitarbeiter sollen sich hauptsächlich um die Umsetzung von SAP- und Microsoft-Projekten und den entsprechenden Support für den gesamten Konzern kümmern.

Sitz in Serbien

Angesiedelt werden soll die neue IT-Tochter an den serbischen Hemofarm-Standorten Vrsac und Belgrad. 60 Mitarbeiter der bisherigen Hemofarm-IT sind schon da – 25 weitere Arbeitsplätze will Stada schaffen.

Durch den Wegfall von externen Beratern rechnet Stada im IT-Bereich im kommenden Jahr mit Einsparungen von über zwei Millionen Euro. Ab 2015 sollen es dann jährlich sogar deutlich über drei Millionen Euro sein.

Stada gehört weltweit zu den fünf führenden Unternehmen der Generikabranche und ist mit rund 50 Tochtergesellschaften in mehr als 30 Ländern vertreten. Das führende serbische Pharmaunternehmen Hemofarm ist seit 2006 eine hundertprozentige Tochtergesellschaft des Stada-Konzerns. Rund 2500 Mitarbeiter sind bei Hemofarm beschäftigt; die Produktionsstätten in Hemofarm in Vrsac tragen Stada zufolge einen großen Teil zur globalen Arzneimittelproduktion des Konzerns bei. 

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