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Zitate der Woche

"Das GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz bewegt im Gesundheitssystem mehr als jede Reform zuvor.

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt

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"In dieser Reform stecken viele Vorteile und Chancen für die Versicherten. Das ist der größte Erfolg des Gesetzes.

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt

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"Ich liebe das Geschäftemachen.

Multi-Milliardär Thomas Strüngmann, Mitgründer von Hexal

Zahl der Woche

72,3%

Wie das Statistische Bundesamt zum Weltgesundheitstag am 7. April mitteilt, waren Ende 2005 3,1 Millionen der 4,3 Millionen Beschäftigten im deutschen Gesundheitswesen Frauen. Der Anteil weiblicher Beschäftigter im Gesundheitswesen lag damit überdurchschnittlich hoch bei 72,3%; in der Gesamtwirtschaft betrug er 44,9%.

Einzelne Berufe im Gesundheitswesen haben einen Frauenanteil von über 90%: Arzthelferin und zahnmedizinische Fachangestellte (99,1%), pharmazeutisch-technische Assistentin (98,1%), pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte (98,0%) sowie Diätassistentin und medizinisch-technische Assistentin mit jeweils 92,5%. Frauen stellen bei der Mehrzahl der Berufe im Gesundheitswesen die Mehrheit der Beschäftigten. Ausnahmen waren Ende 2005 hingegen Berufe wie Arzt (39,2%) und Zahnarzt (38,3%), aber auch Berufe wie Pharmakant (49,4%), Orthopädiemechaniker (28,5%), sonstige Gesundheitshandwerker wie zum Beispiel Hörgeräteakustiker (24,6%) und Gesundheitstechniker (6,5%). Auch in vielen Einrichtungen des Gesundheitswesens sind Frauen in der Mehrzahl. Sowohl in den ambulanten als auch in den stationären und teilstationären Einrichtungen waren Ende 2005 drei von vier Beschäftigten weiblich. Die Einrichtungen der ambulanten Pflege stellten innerhalb der ambulanten Gesundheitsversorgung mit 87,7% den höchsten Anteil weiblicher Beschäftigter. Es folgten die Apotheken mit 81,8% und die Zahnarztpraxen mit 81,2%.

Studie der Woche

Schokolade – Genuss fürs Herz

Amerikanische Wissenschaftler von der Harvard University, Boston, konnten mit Hilfe einer Analyse von 136 Medline-Publikationen, die gesundheitsfördernden Effekte von Schokolade auf das Herzkreislaufsystem bestätigen.

Die Forscher um Eric Ding untersuchten im Zeitraum von 1995 bis 2004 veröffentlichte Publikationen hinsichtlich der Beziehungen zwischen den Inhaltsstoffen von Schokolade, wie Kakao, Stearinsäure sowie Flavonoide und dem Risiko an kardiovaskulären Erkrankungen zu leiden. Bisher galt die Stearinsäure als Cholesterinspiegel erhöhende Fettsäure und daher die Schokolade als wenig wertvoll. Das Review konnte nun die positiven Effekte der Schokolade herausstellen. Verantwortlich für die positiven Effekte von Pralinen, Schokoherzen & Co. sind vor allem die Flavonoide. Kakao ist besonders reich an den Flavonoidsubstanzen Epicatechin, Catechin sowie Procyanidinen. Neben der antioxidativen Eigenschaft der Flavonoide, senken die Inhaltsstoffe der Schokolade den Blutdruck, vermindern Entzündungen, senken die Blutplättchenaggregation, reduzieren das schlechte Cholesterin LDL und erhöhen das gute Cholesterin HDL.

Darüber hinaus fanden sich kaum Beweise für eine negative Wirkung der Stearinsäure auf den Cholesterinspiegel. Der einzige Wehmutstropfen der Ergebnisse folgt: die gesundheitsfördernden positiven Wirkungen sind hauptsächlich in dunkler Schokolade zu erwarten.

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