Die letzte Woche

Mein liebes Tagebuch

26.11.2023, 07:30 Uhr

Nicht jammern, sondern protestieren! So ist's richtig. Und immer optimistisch bleiben! Apotheke ist schön. (Foto: Alex Schelbert)

Nicht jammern, sondern protestieren! So ist's richtig. Und immer optimistisch bleiben! Apotheke ist schön. (Foto: Alex Schelbert)


Auch wenn’s kalt wird: Apothekers und Teams protestieren weiterhin mit heißen Herzen, z. B. in Stuttgart. Und die Landespolitiker stellen sich vielerorts, z. B. auch in Schleswig-Holstein, voll auf die Seite der Apotheken. Sieht fast so aus, als hätte Lauterbach mit seiner Reformidee keine Chance mehr. Dass sich Apothekers nicht so schnell unterkriegen lassen, zeigen die optimistischen Gute-Laune-Botschaften von Kammerversammlungen: Unser Beruf ist schön! Macht bitte noch mehr Impfungen und Prävention! Und klar, vergesst die Dienstleistungen nicht, sie sind auf gutem Weg! Hach, wem wird’s da nicht warm ums Herz? Light-Apo-Ideen haben da keine Chance! 

20. November 2023

Eine Super-Aktion: Die „Gruppe Karlsruher Apotheker e.V.“ hat mobile Impfteams auf die Beine gestellt und 14 städtische Einrichtungen besucht, um dort gegen Influenza zu impfen. Obendrein gab es noch ein dickes Dankeschön von den Ärzten, weil die Apotheken für Entlastung der überlasteten Praxen sorgten. Und wie macht man so etwas, mein liebes Tagebuch? Ganz einfach: Man braucht eine Gruppe gleichgesinnter Apothekerinnen und Apotheker, ein bisschen Organisationstalent und offene Ohren. Als der Apotheker Felix Maertin von der „Gruppe Karlsruher Apotheken“ hörte, dass die Stadt Karlsruhe händeringend versuchte, die saisonalen Grippeimpfungen für ihre Beschäftigten über den betriebsärztlichen Dienst zu organisieren, machte er kurzerhand der Stadt ein Angebot, mit mobilen Impfteams die Angestellten an ihren jeweiligen Arbeitsstätten zu impfen. Klar, der medizinische Leiter der Stadt zeigte sich zunächst skeptisch, doch Maertin ließ sich davon nicht beirren. Er konnte die Stadt überzeugen, sie erteilte ihm kurzerhand den Auftrag und er konnte sofort mit den mobilen Impfteams seiner Apothekergruppe loslegen. Sogar der Oberbürgermeister hielt den Arm zur Impfung hin. Die Angestellten der städtischen Einrichtungen samt Zoo waren mit den Apotheken-Impfteams durchwegs sehr zufrieden. Und die Arztpraxen schickten ein Dankeschön: Für sie sei die Aktion eine Entlastung ihrer Praxen gewesen. Mein liebes Tagebuch, so gut kann’s laufen – und die Apotheke zeigt, dass sie auch für Prävention steht.

 

Apropos Prävention: Grippeschutz-Impfungen sind nur ein kleiner Ausschnitt möglicher Präventionsleistungen, die Apotheken anbieten können. Da gibt’s noch eine Menge anderer Vorbeugemaßnahmen, bei denen Apotheken tätig werden können. Okay, bisweilen gehört eine gewisse Vorbereitung dazu, auch in Form von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen. Aber prinzipiell steht der Apotheke eine große Liste an Präventionsmaßnahmen offen, die sie ihren Patientinnen und Patienten anbieten kann. Und wer das Gebiet Prävention vertiefen möchte, kann sich auch zum Präventionsmanager qualifizieren. Das Wissenschaftliche Institut für Prävention im Gesundheitswesen (WIPIG) weiß, wie das geht, was hier alles möglich ist und informiert gerne.

 

21. November 2023


Alte und neue Bundesländer gleichen sich immer stärker an – stimmt das eigentlich? Nur zum Teil und nicht auf allen Gebieten. Betrachtet man die z. B. Zahlen des Apothekenmarkts, so zeigen sich durchaus einige besondere Auffälligkeiten. Mit den Daten aus dem „Solvena-Dashboard“ auf der AWA-Website lassen sich die Unterschiede gut nachvollziehen. Überraschend ist z. B., dass trotz grundsätzlich geringerer Kaufkraft in den östlichen Bundesländern der Durchschnittsumsatz pro Apotheke im Osten höher ausfällt als im Westen der Republik. Auch der durchschnittliche Preis pro Artikel ist in den östlichen Bundesländern höher als in den westlichen. Und selbst der GKV-Warenkorbwert liegt im Durchschnitt um satte 7,73 Euro höher ist als im Westen. Mein liebes Tagebuch, aufschlussreiche Zahlen, die zum Beispiel für die Planung und Bevorratung von Interesse sein können. Die Zahlen finden Sie hier.

 

22. November 2023


Am dritten Mittwoch im November waren Bayern und Baden-Württemberg an der Reihe: Protest! Und so hatten viele Apotheken (aber leider nicht alle) dieser Bundesländer am vergangenen Mittwoch geschlossen. Zur Protest-Kundgebung auf dem Stuttgarter Schlossplatz fanden sich weit über 4000 Apothekerinnen und Apotheker sowie Fachkräfte aus Apotheken und Arztpraxen ein. Das Riesenrad, die Bratwurst- und Glühweinstände auf dem Schlossplatz hatten die Heilberufsorganisationen nicht aufgebaut, sie stehen dort als Vorboten des Stuttgarter Weihnachtsmarkts. Der Protestaktion waren sie aber nicht abträglich. Die protestierenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Apotheken und Praxen waren deutlich zu erkennen: Fast alle trugen eine weiße Warnweste mit dem Schriftzug „Apotheken stärken. Jetzt!“ –  und sie machten mit Trillerpfeifen und lauten Parolen auf sich aufmerksam. Selbst die Friday-for-Future-Parole „Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Zukunft klaut“ war, umgemünzt auf die Apotheke,  war hier zu hören. Frank Eickmann, stellvertretender Geschäftsführer und Pressesprecher des Landesapothekerverbands Baden-Württemberg, moderierte die Protestveranstaltung. Seine Eröffnungsworte: „Mit kalten Füßen und heißen Herzen“ sind die Apotheker:innen, PTA und PKA heute zusammengekommen, da es bereits fünf nach zwölf für die deutsche Apothekerschaft ist.“ Als Rednerinnen und Redner traten u. a. an Tatjana Zambo, Präsidentin des Landesapothekerverbands Baden-Württemberg, Hans-Peter Hubmann, Vorsitzender des Bayerischen Apothekerverbandes, Silke Laubscher, Vizepräsidentin der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg, und Eva Bahn, PTA des Jahres 2021. Auch Gesundheitspolitikerinnen und -politiker von den Grünen, von CDU, CSU, SPD und FDP zeigten sich live oder per Videobotschaft. Selbst der baden-württembergische Gesundheitsminister Manne Lucha hatte bereits am Vortag des Protests den baden-württembergischen und bayerischen Apothekerinnen und Apothekern den Rücken gestärkt. Er sagte: „Apothekerinnen und Apotheker kritisieren zu Recht, dass sie mehr als zehn Jahre lang ohne Anpassungen an die wirtschaftliche Entwicklung auskommen mussten.“ Und weiter: „Apotheken bilden einen wichtigen Teil des Gesundheitsversorgungssystems in Deutschland.“ Also, mein liebes Tagebuch, volles Verständnis von Seiten der Politik für unsere Anliegen. Da fragt man sich dann doch: Wenn die Landespolitikerinnen und -politiker so klar und deutlich hinter ihren Apotheken stehen – hat da Lauterbach überhaupt noch eine Chance mit seiner unsäglichen Apothekenreform? Könnten da die Bundesländern nicht noch weitaus stärker Druck auf ihn ausüben?


Der Protest des Südens fand sich in zahlreichen Medien wieder: Süddeutsche und Stuttgarter Zeitung, SWR, BR, Ntv, RTL, Zeit online und viele regionale Blätter berichteten. Also, der Protest ist nach wie vor munter und laut. Und am kommenden Mittwoch, 29. November, sind dann die östlichen Bundesländer an der Reihe. Die zentrale Kundgebung findet ab 14 Uhr auf dem Theaterplatz in Dresden statt. Mein liebes Tagebuch, dann sollte es noch mal ordentlich krachen, so laut, dass die Mauern des BMG samt Lauterbachs Schreibtisch wackeln.

 

23. November 2023


Auch die Kammerversammlung der Landesapothekerkammer Brandenburg stand im Zeichen des Protestmonats. Kammerpräsident Jens Dobbert rief alle Kolleginnen und Kollegen dazu auf, am kommenden Mittwoch in Dresden zu protestieren: „Wir müssen viele sein und wir müssen laut sein!“ Auch Dobberts Lieblingsthema, die Einrichtung eines Pharmazie-Studiengangs in Potsdam, fehlte auf der Kammerversammlung nicht. Allerdings scheint dieses Thema eine Never-ending-Story zu werden – die Brandenburger Politik ist dafür nicht zu begeistern. Und trotz aller Widrigkeiten: Für Dobbert ist der Apothekerberuf noch immer einer der schönsten Berufe. Gerade jetzt, wo die pharmazeutischen Dienstleistungen etabliert wurden. Dumm nur, dass es dafür in vielen Apotheken zu wenig Personal gibt. Und wegen der fehlenden Honoraranpassung zu wenig Geld. Mein liebes Tagebuch, es könnte alles so schön sein… und noch schöner.

 

Die Kammerversammlung Nordrhein sandte eine Gute-Laune-Botschaft in den Orbit: Die Apotheken vor Ort mit ihren vielfältigen Leistungen bleiben für die Menschen da – trotz Lieferengpässen, zu wenig Honorar, Personalmangel und der drohenden Apotheken-Reformidee von Lauterbach. Apotheken sind einfach unersetzlich. Punkt. Schön, dass es solche Botschaften noch gibt. Mein liebes Tagebuch, man muss Kammerpräsident Armin Hoffmann bewundern ob seines Optimismus. „Apotheken haben immer alles getan, um die Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln bestmöglich aufrechtzuerhalten und sie werden das auch weiterhin tun“, so sein unerschütterliches Credo. Aber ja, vielleicht ist das auch richtig so. Mit Jammern wird auch nichts besser und deshalb schauen wir zuversichtlich in die Zukunft: Außerdem, Grippe- und Corona-Schutz-Impfungen in Apotheken sind „eine echte Erfolgsgeschichte und ein weiterer, wichtiger Schritt zur Weiterentwicklung unseres Berufsstandes“, ist sich Hoffmann sicher. Die Apotheken sollten diesen Service anbieten. Mein liebes Tagebuch, wenn wir uns daran erinnern, wie unsere Standesvertretung noch vor wenigen Jahren das Impfen in Apotheken vehement ablehnte und den Zoff mit der Ärzteschaft fürchtete, dann ist der Apotheken-Impfservice tatsächlich ein Paukenschlag. Und auch die pharmazeutischen Dienstleistungen seien im Kammerbezirk Nordrhein zumindest „auf einem sehr guten Weg“, wie die ABDA-Vertreterin Nina Griese-Mammen auf der Kammerversammlung sagte. Mein liebes Tagebuch, sagen wir mal so: Man muss da einfach noch ein wenig Optimismus versprühen als Anregung für alle, die sich noch nicht an die pDL herangetraut haben oder denen einfach das Personal fehlt. Wodurch die Kammer Nordrhein auf alle Fälle glänzt: ihre Rechtsabteilung, die sich nicht scheut, z. B. gegen zweifelhafte  Internetplattformen oder ausländische Versender vorzugehen. Chapeau, da macht sie einen richtig guten Job.

 

24. November 2023


Der Bundesrat hat dem Pflegestudiumstärkungsgesetz zugestimmt – und damit den Weg frei gemacht für Apothekenregelungen, die mit diesem Gesetz voraussichtlich ab Dezember  in Kraft können. Es sind Regelungen, die die Versorgung mit Kinderarzneimitteln sicherstellen sollen: Apotheken soll ermöglicht werden, Kinderarzneimittel der „Dringlichkeitsliste“ des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) flexibler auszutauschen. In diesen Fällen kann gegen ein „wirkstoffgleiches in der Apotheke hergestelltes Arzneimittel, auch in einer anderen Darreichungsform, oder gegen ein wirkstoffgleiches Fertigarzneimittel in einer anderen Darreichungsform ohne Rücksprache mit dem verordnenden Arzt“ ausgetauscht werden. Mein liebes Tagebuch, das liest sich erstmal recht praxisnah, zumal nach einiger Kritik auch von der ABDA die BfArM-Liste grundlegend neu aufgesetzt wurde. Die Praxis wird zeigen, wie praktikabel der Zugriff der Apotheken auf die Inhalte sein wird. Immerhin wird mit der Gesetzesänderung der Retaxschutz, der schon für die erweiterten Austauschmöglichkeiten für „normale“ nicht verfügbare Arzneimittel gilt, auch auf die dringlichen Kinderarzneimittel ausgedehnt. Was allerdings fehlt: eine Anpassung der Arzneimittelpreisverordnung, die den Apotheken auch in diesen Fällen einen 50-Cent-Zuschlag zusichert.

 

Lauterbachs Idee einer Apothekenreform – wer findet die eigentlich noch gut? Außer er selbst?  Mein liebes Tagebuch, in den Ländern scheint er kaum Mitstreiter dafür zu finden. Ein Beispiel: In Schleswig-Holstein stellt sich das Landesparlament vereint hinter die Apotheken. Lauterbachs Reformpläne stoßen hier auf deutliche Kritik, wie eine Debatte im Landesparlament zeigte. Kammerpräsident Kai Christiansen hatte offenbar im Vorfeld die Positionen der Apothekerschaft überzeugend kommuniziert. Schleswig-Holsteins früherer Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) jedenfalls verdeutlichte das eklatante Missverhältnis in der Apotheken-Finanzierung: Steigende Kosten und fehlende Anpassung der Apothekenvergütung. Der CDU-Gesundheitspolitiker Hauke Hansen hatte sich bereits ein Bild von den Lieferengpässen gemacht und die Justizministerin Kerstin von der Decken (CDU) hält so gar nichts von Light-Apotheken. Jasper Balke von den Grünen sieht im System der Fest- und Rabattverträge die Ursache des Notstandes. Nur die SPD-Abgeordnete Birte Pauls ist von einer pauschalen Erhöhung des Fixums nicht überzeugt. Sie schlägt stattdessen eine zusätzliche regelmäßige Pauschale für Betriebsstätten in ländlichen Gebieten vor. Mein liebes Tagebuch, schön, dass aus dem Norden überwiegend positive Signale kommen. Was ein wenig hoffen lässt: Schleswig-Holstein übernimmt im Januar 2024 den Vorsitz der Gesundheitsministerkonferenz der Länder (GMK) – die Debatte könnte also eine gewisse Signalwirkung für die Bundesebene haben.


Peter Ditzel (diz), Apotheker
Herausgeber DAZ / AZ

redaktion@deutsche-apotheker-zeitung.de


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10 Kommentare

Mein liebes Tagebuch

von Bernd Haase am 27.11.2023 um 7:05 Uhr

Liebe ADEXA,

Alle Mitarbeiter der öffentlichen Apotheken benötigen eine Zukunftsperspektive.

Die Gehälter, die in den Apotheken gezahlt werden sind auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr wettbewerbsfähig.

Die Arbeitsbedingungen in den öffentlichen Apotheken werden immer unattraktiver und unerträglicher.

Zu lange Wochenarbeitszeiten, zu hohe Arbeitsbelastungen durch externe Anforderungen z.B. die Rabattverträge der gesetzlichen Krankenkassen und die damit verbundenen Lieferengpässe und Dokumentationspflichten bei der Rezeptabgabe.

Setzen Sie sich bessere Arbeitsbedingungen und für eine 35 Stundenwoche ein.

Setzen Sie sich für den Erhalt der familienfreundlichen und wohnortnahen Arbeitsplätze in den Apotheken ein.

Eine notwendige Forderung für die Angestellten in den Apotheken wäre eine Übernahme der Tarifverträge, wie Sie im öffentlichen Dienst für die Mitarbeiter der Klinikapotheken gelten.

Tarifverträge kann man kündigen.

Tarifverhandlungen können scheitern.

Sie müssen keine Tarifverträge akzeptieren, die auf Arbeitgeberseite nicht gegenfinanziert werden.

Es hilft den Angestellten in den Apotheken nicht wenn Ihre Arbeitgeber finanziell ausbluten.

In allen Bereichen der deutschen Wirtschaft ist der der Arbeitskampf ein normales im Grundgesetz verankertes Instrument um die Interessen der Arbeitnehmer durchzusetzen.

Bitte nehmen Sie den Kampf auf.

» Auf diesen Kommentar antworten | 0 Antworten

Sponsoring Quelle

von Anne-Kathrin Dr. Habermann am 26.11.2023 um 18:23 Uhr

Nachzulesen:
https://cms.gruene.de/uploads/documents/Sponsoring-BDK-2023.pdf

» Auf diesen Kommentar antworten | 1 Antwort

AW: Sponsoring Quelle

von Anita Peter am 26.11.2023 um 19:01 Uhr

Da hat man sich nicht lumpen lassen mit 13.000 Euro. Bildungsgutscheine für Lang und Nouripour wären die bessere Wahl gewesen.

Sponsorengelder

von Peter Koschmieder am 26.11.2023 um 15:18 Uhr

Ich hab da mal eine Frage an die ABDA:
Wieso wird der Bundesparteitag der Grünen mit 13000,- Euro gesponsert und wer beschließt diesen Versuch der Bestechung?

» Auf diesen Kommentar antworten | 4 Antworten

AW: Sponsorengelder

von Dr. Radman am 26.11.2023 um 15:46 Uhr

Die Frage schließe ich mich an, zumal das bei den Grünen rausgeschmissenes Geld ist. Frau Piechotta wird sich davon nicht beeindrucken lassen.

AW: Sponsorengelder

von Dr.Diefenbach am 26.11.2023 um 16:42 Uhr

FRAGE:WO kann ich das nachlesen?.SOLLTE dieses zutreffen, dann ist das an
Dummheit und Armseligkeit kaum zu übertreffen und die Aussagen über Ehre und Anstand kann man sich an den Hut stecken.Stellt sich die Frage, ob es überhaupt satzungsgemäss ist.Wenn nicht, sollte man klagen.18 % Beitragserhöhung erklären sich in kleinen Schritten dann auch....Gott wie mies

AW: Sponsorengelder

von Felix Maertin am 27.11.2023 um 13:54 Uhr

Ich selbst war als Gast vor Ort dabei und kann behaupten:
So effizient können sie hunderte von Delegierten nicht erreichen. Die Gespräche waren zu einem hohen Anteil konstruktiv und die Probleme wurden verstanden. Das trägt sich in die Kommunen, in die Parlamente und bis in den Bundestag weiter. Hier standen Personen mit herausragenden Wissen und Sachverstand, am Wochenende (!) und haben sich für die Existenzsicherung des Apothekensystems eingesetzt.

Noch erfolgreicher wären wir, wenn zusätzlich jede Apotheke 10-20 Abgeordnete aus seinem Gebiet einlädt und diese Gespräche vor Ort führt.

Ich glaube unser gemeinsames Ziel ist klar ersichtlich und wir müssen massiv Trommeln, um es zu erreichen. Und diese Aktion war in der Breite ein großer Erfolg!


Felix Maertin
1. Vorsitzender der Gruppe Karlsruher Apotheke e.V.

AW: Präsenz auf Parteitagen

von Christian am 28.11.2023 um 1:20 Uhr

Statt nur in der eigenen Blase sich selbst zu bestätigen, ist es wichtig, das Gespräch mit der Politik zu suchen und dort unsere Argumente wieder und wieder vorzutragen. So gesehen halte ich es für außerordentlich wichtig, dass wir jetzt endlich auch wieder auf Bundesebene bei Parteitagen etc. Flagge zeigen. Apothekenpolitik wird in den Parlamenten von (gewählten) Politikern gemacht. Wer sonst sollte Adressat unserer Forderungen sein? Und die Sichtbarkeit der ABDA ist mir auf einem Parteitag allemal lieber als - wie in der Vergangenheit - die dortige Präsenz von DocMorris.

Fußballweisheiten

von Ulrich Ströh am 26.11.2023 um 7:43 Uhr

Prima, dass es offenbar gelungen ist, zumindest bei der Opposition in Berlin Gehör zu finden.

Beim Fußball gibts die Weisheit:
Nicht nur gut spielen , sondern auch Tore schiessen…

Und dafür steht die dringliche Erhöhung unseres Honorars, um die Flächendeckung auf dem Lande erhalten zu können.

» Auf diesen Kommentar antworten | 1 Antwort

AW: Fußballweisheiten

von Roland Mückschel am 26.11.2023 um 9:54 Uhr

Dringliche Erhöhung unseres Honorars? Unseres?

Zur Rettung der Land-Apotheken?

Aha.

Dachte schon unsere Apotheken bräuchten selber

das Honorar.

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