Erste Maiwoche

Doch kein Impfstoff von Johnson & Johnson, dafür mehr AstraZeneca

24.04.2021, 12:00 Uhr

Der COVID-19-Impfstoff von Johnson & Johnson kommt nun nicht in der ersten Maiwoche in die Arztpraxen, well die für Anfang Mai geplante Lieferung nicht im vorgesehenen Umfang erfolgen wird. (Foto: IMAGO / Lagencia)

Der COVID-19-Impfstoff von Johnson & Johnson kommt nun nicht in der ersten Maiwoche in die Arztpraxen, well die für Anfang Mai geplante Lieferung nicht im vorgesehenen Umfang erfolgen wird. (Foto: IMAGO / Lagencia)


Anders als zunächst angekündigt erhalten Ärzte nun in der ersten Maiwoche doch keinen Coronaimpfstoff von Johnson & Johnson. Das teilt die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) unter Berufung auf das Bundesgesundheitsministerium mit. Die Gesamtmenge soll aber gleich bleiben, statt der Vakzine von Johnson & Johnson gibt es mehr von Astra Zeneca. Und die kann voraussichtlich nun doch gemeinsam mit dem Impfstoff von BioNTech am 3. Mai von den Apotheken ausgeliefert werden.

Der COVID-19-Impfstoff von Johnson & Johnson sollte in der ersten Maiwoche erstmalig in die Arztpraxen kommen. Das ist nun laut einer aktuellen Mitteilung der KBV doch nicht der Fall. Dafür werden die Vertragsärzte aber mehr Vaxzevria®, also den Impfstoff von AstraZenca, erhalten. Die angekündigte Gesamtliefermenge mit rund drei Millionen Dosen Coronaimpfstoffen bleibe daher unverändert, so die KBV. Über die Änderung sei man durch das Bundesgesundheitsministerium am Freitagabend informiert worden. Als Grund für die Umstellung wird angegeben, dass die für Anfang Mai geplante Lieferung des Impfstoffs von Johnson & Johnson nicht im vorgesehenen Umfang erfolgen werde.

Somit können Vertragsärzte für die Woche vom 3. bis 9. Mai Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und von AstraZeneca bestellen. Von beiden Vakzinen stehen insgesamt rund 1,6 Millionen beziehungsweise rund 1,4 Millionen Dosen bereit. Die Bestellung der Impfstoffe muss bis Dienstag (27. April), 12 Uhr erfolgen. Ebenfalls unverändert bleibt die maximale Bestellmenge für die Produkte von BioNTech/Pfizer und AstraZeneca: Pro Arzt sind bis zu 36 Dosen COVID-19-Impfstoff Comirnaty® und bis zu 50 Dosen COVID-19-Impfstoff Vaxzevria® möglich. Laut KBV soll sichergestellt sein, dass jeder Arzt mindestens 18 bis 24 Dosen von BioNTech/Pfizer und mindestens zehn Dosen von AstraZeneca erhält.

Was tun, wenn schon bestellt wurde?

Ärzte, die ihre Bestellung für die Woche vom 3. bis 9. schon in der Apotheke vorgelegt haben und jetzt ändern wollen, können laut KBV ein neues Rezept (Muster 16) einreichen. Darauf soll „Austausch gegen das Rezept vom XX. April 2021“ vermerkt werden. Die KBV rät, dies in Rücksprache mit dem Apotheker zu tun. Wird Bestellung nicht geändert, bleibt die Bestellmenge für die Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und AstraZenca bestehen. Der Impfstoff von Johnson & Johnson entfällt dann ersatzlos.

Voraussichtlich nur eine Lieferung

Zudem informiert die KBV die Praxen darüber, dass der Impfstoff von AstraZeneca voraussichtlich nun doch gemeinsam mit dem Impfstoff von BioNTech am Montag von den Apotheken ausgeliefert werden kann. Somit müssten die Apotheken nur einmal liefern und der gesamte Impfstoff stünde zu Wochenbeginn bereit. Zuletzt war noch von zwei Lieferungen die Rede, wobei nicht klar war, an welchem Tag Vaxzevria eintreffen sollte.


jb / DAZ.online
redaktion@daz.online


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1 Kommentar

Neues von der Front

von Dr.Diefenbach am 24.04.2021 um 17:18 Uhr

Es bleibt nur noch:??????????

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