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Pharmakotherapie

Wenn die Psyche ans Herz geht

Depression und Angststörungen bei Herzkrankheiten – wie erkennen und behandeln?

Depression tritt bei Herzpatientinnen und -patienten umso häufiger auf, je schwerer die körperliche Erkrankung ist. Entstehung, Verlauf und Prognose kardiovaskulärer Erkrankungen werden durch Depression negativ beeinflusst. Bisher wird die enge Beziehung zwischen Herz und Psyche zu wenig beachtet. Routinemäßiges Screening durch betreuende Ärztinnen und Ärzte und bedarfsgerechte multimodale Behandlungsstrategien auch im Rahmen der kardiologischen Rehabilitation könnten für depressive Patienten Chancen auf bessere Lebensqualität und ­Prognose eröffnen. | Von Christiane E. Angermann und Georg Ertl

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