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Mehr Einsatz bitte

Pro Generika fordert Zielvereinbarungen für Biosimilars

dpa/daz | Die Politik unternimmt nach Ansicht des Verbands Pro Generika immer noch zu wenig, um den Arzneimittelmarkt für biotechnologisch hergestellte Nachahmerprodukte zu öffnen.
Foto: Baxter/Bezard
Pro Generika fordert mehr Engagement für Biosimilars.

Mittels Zielvereinbarungen zwischen Kassen und Ärzten sollten Pro Generika zufolge Informationen über Sicherheit und Wirksamkeit von Biosimilars vermittelt sowie eine Beratung über deren Wirtschaftlichkeit getroffen werden. Denn, „sind Ärzte gut über Biosimilars informiert, verwenden sie sie auch häufiger anstelle eines teureren ‚Originals’“, betont Bork Bretthauer, Geschäftsführer von Pro Generika.

Wie der Branchenverband mitteilt, wird der Marktanteil an biopharmazeutischen Produkten, bei denen der Patentschutz ausgelaufen ist, in den kommenden Jahren steigen. Und nach einer neueren Studie sind bereits jetzt sieben der zehn ausgabenstärksten Arzneimittel Biopharmazeutika.

Mit dem Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz (AMVSG) sollte daher jetzt geregelt werden, dass in allen Bundesländern Zielvereinbarungen für Biosimilars abgeschlossen werden, fordert Bretthauer. Das spare dem Gesundheitssystem viel Geld. Biosimilars leisteten heute einen wichtigen Beitrag dazu, dass Patienten einen am Bedarf ausgerichteten Zugang zu modernen, preisgünstigen biopharmazeutischen Arzneimitteln bekämen. |

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