Kein Zuschlag für Ratiopharm

Berlin (ks). Ratiopharm ist bei der jüngsten AOK-Ausschreibung für Rabattverträge leer ausgegangen. Das Unternehmen sieht sich hierdurch aber nicht beschädigt. Auf Umsatz und Ergebnis des Jahres 2009 der Ratiopharm Gruppe hätten die vorläufigen Zuschläge kaum Auswirkungen, ließ der Generikahersteller am 2. Dezember verlauten. Im kommenden Jahr werde die Ausschreibung lediglich Einfluss auf rund 2% des Gesamtumsatzes haben, der zu mehr als 55% im Ausland erwirtschaftet werde.

AOK sucht sich andere Vertragspartner

"Grundsätzlich war es unser Ziel, einen Teil der Zuschläge zu erhalten, aber nicht um jeden Preis", sagte Ratiopharm-Geschäftsführer Oliver Windholz. Er verwies zudem darauf, dass sich noch herausstellen müsse, ob die Wirkstoffausschreibung den anstehenden Klagen und Gerichtsverfahren standhält. Über 60% des Ratiopharm-Umsatzes mit der AOK seien von der Ausschreibung 2009 nicht betroffen, so das Unternehmen. Die zu Beginn des Jahres abgeschlossenen Verträge über elf der 22 von der AOK bundesweit ausgeschriebenen Arzneimittel seien bis Ende 2009 gültig. Auch die Sortimentsverträge mit zwölf Landes-AOKs blieben weiterhin in Kraft. Überdies bestünden durch den Abschluss von zusätzlichen Rabattverträgen mit weiteren gesetzlichen und privaten Kassen 2009 gute Möglichkeiten, die Marktanteile in anderen Bereichen zu steigern. .

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