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Hochschulranking 2006: Wo studiert man am besten Pharmazie?

(ral). Seit 1998 informiert das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE), Gütersloh, über Studienbedingungen an den deutschen Hochschulen, um Abiturienten und Studienanfängern eine Entscheidungshilfe bei der Wahl der Hochschule zu bieten. Jedes Jahr wird ein Drittel der gesamten Fächerpalette neu analysiert. In diesem Jahr stand auch die Pharmazie wieder auf dem Prüfstand.

Über 280 Hochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz hat das CHE für das Hochschulranking im deutschsprachigen Raum untersucht. Eine Auswahl der Ergebnisse ist am 4. Mai im neuen ZEIT-Studienführer 2006/07 erschienen. Das Ranking, das von der Vereinigung Europäischer Hochschulen als zuverlässigstes und differenziertestes Modell zur Bewertung von Studien–orten gilt, soll eine Entscheidungshilfe für Studienanfänger bieten. Es verfolgt jedoch noch weitergehende Ziele: Durch die vergleichende Darstellung von Studienangeboten und -bedingungen sowie durch Bewertungen werden Angebots- und Leistungstransparenz im Hochschulbereich verbessert. Diejenigen Fachbereiche und Studiengänge, die durch inhaltliche Schwerpunktbildung oder neue Wege der Studienorganisation ein besonderes Angebotsprofil herausgebildet haben, sollen in ihrem Konzept bestärkt, andere Hochschulen gleichzeitig zur Profilbildung anregt werden.

Die Kriterien des Rankings

Für das Ranking werden drei Kriterien in die Waagschale geworfen. Das erste basiert auf dem Urteil von Studierenden im jeweiligen Fach. Sie werden z. B. gefragt, wie sie die Ausstattung der Bibliothek und die Betreuung durch Dozenten bewerten. Das zweite Kriterium fußt auf der Befragung von Professoren, z. B. danach, welche Hochschulen sie ihren eigenen Kindern für ein Studium in ihrem Fach empfehlen würden. Das dritte Kriterium basiert auf den faktischen Gegebenheiten am Studienort wie Zahl der wissenschaftlichen Veröffentlichungen, Verfügbarkeit von Forschungsgeldern etc. Benotet wird nach dem Ampelprinzip: Ein grüner Punkt für die Spitzengruppe, ein gel–ber für das Mittelfeld und ein roter für die Schlussgruppe.

Basel, Freiburg, Heidelberg ...

2003 wurde das Fach Pharmazie zum letzten Mal im Hochschulranking geprüft. Damals schnitten die Universitäten –Tübingen, Bonn, Frankfurt/Main und Marburg besonders gut ab. Schweizer und österreichische Universitäten wurden damals noch nicht in das Ranking aufgenommen. Nach dem aktuellen Ranking fühlen sich die Studierenden an den Universitäten Basel, Freiburg, Heidelberg, Kiel und Münster gut betreut und beurteilen darüber hinaus die Studiensituation insgesamt als gut bis sehr gut.

Seit 1998 informiert das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE), Gütersloh, über Studienbedingungen an den deutschen Hochschulen. Jedes Jahr wird ein Drittel der gesamten Fächerpalette neu analysiert. In diesem Jahr stand auch die Pharmazie wieder auf dem Prüfstand. Werfen Sie einen Blick auf das Hochschul-Ranking.

Am Kiosk und im Web

Das neue Hochschulranking ist ab sofort als ZEIT-Studienführer am Kiosk erhältlich. Informationen zum Ranking erhält man außerdem im Internet unter www.che.de oder www.das-ranking.de

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