Aus Kammern und Verbänden

Bayern: Gemeinsame Notdienst-Hotline von Apothekern und Ärzten

Ab Oktober 2004 wird erstmals eine überregionale, einheitliche Rufnummer (01805 Ų 191212) für den Apothekennotdienst und den Ärztlichen Bereitschaftsdienst in Bayern an den Start gehen.

Allen Interessierten wird am 29. September ab 15 Uhr die Möglichkeit gegeben, die Vermittlungszentrale der KVB in München, Elsenheimerstraße 39, zu besichtigen und sich selbst ein Bild von dem neuen Serviceangebot zu machen.

Am gleichen Tag findet ab 18 Uhr eine Informationsveranstaltung des Bayerischen Apothekerverbands (BAV) und des Vereins Apotheker im Internet e.V. statt. Der BAV-Vorsitzende Gerhard Reichert wird über eine neue drohende Aushöhlung der Arzneimittelpreisverordnung informieren: Wie in der DAZ Nr. 37, Seite 32, ausführlich beschrieben wurde, plant die Firma Kohl-Pharma, bundesweit Altenheime mit verblisterten Arzneimitteln zu beliefern, die jeweils den Bedarf einer Woche decken sollen. Die Gefahr für die Apotheke vor Ort besteht – so Reichert gegenüber der DAZ – darin, dass hier ein bis jetzt undenkbarer Preiswettbewerb entstehen könnte. Man müsse sich jetzt schon überlegen, welche Maßnahmen man dagegen ergreifen wolle.

In weniger als 20 Monaten soll das elektronische Rezept in Deutschland realisiert werden. Peter Mattis, Geschäftsführer der VSA-Unternehmensgruppe, wird einen kurzen Überblick über die Folgen für die Apotheke geben. Nach den Vorträgen beantworten die Experten Fragen der Anwesenden.

Weitere Informationen zur Veranstaltung bei Winthir-Apotheke München, Tel. (0 89) 130 164 681, Fax (0 89) 130 164 663, E-Mail: osman@apotheken.de hvj

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