Geschäftszahlen drittes Quartal

Shop Apotheke Europe steigert Umsatz

Sevenum / München - 05.10.2022, 10:45 Uhr

Das Logistikzentrum der Shop Apotheke Europe in Sevenum. (Visualisierung: Shop Apotheke Europe)

Das Logistikzentrum der Shop Apotheke Europe in Sevenum. (Visualisierung: Shop Apotheke Europe)


Der niederländische Arzneimittel-Versandhändler Shop Apotheke Europe hat den Umsatz im dritten Quartal 2022 im Vergleich zur Vorjahreszeit um 20 Prozent gesteigert. Das Gros entfiel wie schon bisher auf nicht verschreibungspflichtige Produkte. Auch die Zahl der aktiven Kunden nahm weiter zu.

Gemessen am Umsatz geht es bei der niederländischen Versandapotheke Shop Apotheke Europe bergauf: Wie das Unternehmen auf der Basis vorläufiger und noch ungeprüfter Zahlen mitteilte, kletterte der Konzernumsatz im dritten Quartal 2022 gegenüber der Vorjahreszeit um 20 Prozent auf 285 Millionen Euro. Davon entfielen 90 Prozent beziehungsweise 252 Millionen Euro auf nicht verschreibungspflichtige Produkte, während der Anteil der Rx-Arzneimittel für einen Erlös von 33 Millionen Euro stand und damit gegenüber der Vorjahreszeit lediglich um vier Prozent zulegte.

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In der Kernregion Deutschland, Österreich und Schweiz (DACH) stieg der Umsatz den Angaben zufolge von 189 Millionen Euro im dritten Quartal 2021 auf 224 Millionen Euro im dritten Quartal 2022. Im deutlich kleineren Segment International nahm das Umsatzvolumen um 25 Prozent von 48 Millionen auf 61 Millionen Euro zu.

In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres stieg der Konzernumsatz um 14 Prozent auf 877 Millionen Euro gegenüber 772 Millionen Euro in der Vergleichszeit des Vorjahres.

Wie das Unternehmen weiter mitteilte, legte die Zahl der aktiven Kunden im dritten Quartal 2022 weiter auf 8,9 Millionen zu. Dies entspreche einem Anstieg um 0,2 Millionen beziehungsweise um eine Million Kunden im laufenden Geschäftsjahr.

Wachstum und bessere Profitabilität

Stefan Feltens, Vorstandschef von Shop Apotheke Europe, verwies darauf, dass das Unternehmen in allen sieben Ländern – Deutschland, Österreich, Frankreich, Belgien, Italien, Niederlanden, Schweiz – Marktanteile hinzugewonnen habe. Nach Angaben von Finanzchef Jasper Eenhorst habe man durch „eine ausgewogene Balance zwischen Wachstum, Kostensenkungen und Rentabilität … das schnelle Wachstum erfolgreich fortsetzen und gleichzeitig eine spürbare Verbesserung der Profitabilität gegenüber dem Vorquartal erzielen“ können. Für das dritte Quartal rechne er mit einem positiven bereinigten EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) auf Konzernebene. Die bereinigte EBITDA-Marge für das Gesamtjahr soll zwischen -1,5 und 1,5 Prozent betragen.

Große Bedeutung für das eigene Geschäft misst das Unternehmen der Einführung des elektronischen Rezepts am 1. September 2022 bei. Der Rollout sei „ein bedeutender Schritt hin zu einer flächendeckenden Einführung des elektronischen Rezepts in Deutschland“. Die Zahl der täglich elektronisch ausgestellten Rezepte lag nach Unternehmensangaben im ersten Quartal bei durchschnittlich 70, im zweiten Quartal bei rund 400 und in der letzten Septemberwoche bei über 6.000.


Thorsten Schüller, Autor DAZ.online
redaktion@daz.online


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