Erstes Quartal 2019

Zur Rose weist Rx- und OTC-Umsatz nicht mehr getrennt aus

Stuttgart - 17.04.2019, 12:40 Uhr

Zur Rose meldet vor allem für Deutschland ein hohes prozentuales Umsatzwachstum. Ob dieses auch im Rx-Bereich stattfindet, lässt das Schweizer Unternehmen aber offen. (c / Foto: picture alliance/KEYSTONE)

Zur Rose meldet vor allem für Deutschland ein hohes prozentuales Umsatzwachstum. Ob dieses auch im Rx-Bereich stattfindet, lässt das Schweizer Unternehmen aber offen. (c / Foto: picture alliance/KEYSTONE)


Zufrieden mit expandierendem Marktplatzmodell

Zufrieden ist Zur Rose offensichtlich auch mit der Entwicklung seines Marktplatzmodells. Nach der Akquisition der Plattform PromoFarma in Spanien im September 2018 übernahm die Gruppe im Februar 2019 den Marktplatz Doctipharma in Frankreich, der in PromoFarma integriert werden soll. Derzeit sollen die Vorbereitungen für das Rollout im zweiten Quartal 2019 in Italien laufen, wo die Gruppe bereits erste Partnerapotheken gewonnen haben will.

Im Heimatmarkt, der Schweiz, erzielte Zur Rose ein Umsatzwachstum von 3,6 Prozent auf 132,3 Millionen Schweizer Franken – und das trotz regulatorisch bedingter Preissenkungen auf Medikamente, wie das Unternehmen anmerkt. Ein wesentlicher Aspekt dieser Entwicklung seien Zuwächse im Ärztegeschäft. Bei den Endkunden wirkten sich die Preissenkungen aufgrund höherpreisiger Medikamente stärker aus als im Geschäft mit den Ärzten. Die Umsätze in „Rest of Europe“ belaufen sich auf 7,1 Millionen Euro.



Julia Borsch, Apothekerin, Chefredakteurin DAZ.online
jborsch@daz.online


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