Die letzte Woche

Mein liebes Tagebuch

15.01.2017, 08:00 Uhr

Rx-Versandverbot – die einen sagen so, die anderen so. (Foto: Andi Dalferth)

Rx-Versandverbot – die einen sagen so, die anderen so. (Foto: Andi Dalferth)


Alles dreht sich, alles bewegt sich um – ein Rx-Versandverbot. Da müsste doch was zu machen sein. Meint ein CDU-Politiker. Und ein anderer meint, es wird nicht leicht. Und der niederländische Versender schaut sich die Welt durch seine hellgrüne Brille schön – und dreht sich dabei im Kreis. Wie der Tanz endet, ist offen. Gut, dass unsere Studis schon wissen, wo unser pharmazeutisches Herz schlägt.

9. Januar 2017

Neujahrsempfang der Apothekerkammer Nordrhein. Der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach war zu Gast. Er mag die Apotheke vor Ort und hält nichts vom Versandhandel. Wie sehr er die Apotheke schätzt, lässt er den Zuschauer sogar in einem Videoclip wissen, den die Kammer Nordrhein produziert hat. In diesem  Filmchen zeigt er, wie zufrieden er mit der kompetenten Beratung in der Offizin ist. Mein liebes Tagebuch, schön, dass es noch solche Politiker gibt, die den Wert der Apotheke schätzen und die persönliche und kompetente Beratung nicht missen möchten. Die Erfahrungen, die Bosbach mit der Apotheke vor Ort macht, müssten noch viel mehr Politiker erleben. Was das EuGH-Urteil und ein Rx-Versandverbot betrifft, so hat er vollstes Verständnis für die Apotheken. Aber da bleibt er Realist: „Glauben Sie bitte nicht, dass es so leicht möglich ist, für den Gesetzentwurf von Hermann Gröhe im Bundestag eine Mehrheit zu bekommen.“ Entscheidungen würden eher von Emotionen als von Fakten bestimmt, weiß er. Tja, das ist auch bei Politikern so.

 

Lieferengpässe, kontingentierte Arzneimittel werden uns auch in diesem Jahr begleiten. Der Großhandel schiebt das Problem auf die Hersteller und meint, dass diese willkürlich kontingentieren und die Großhandelsmarge einstecken wollen. Und die Hersteller zeigen auf den Großhandel und werfen ihm vor, die Arzneimittel zu exportieren, um einen zusätzlichen Reibach zu machen. Zwischen den Fronten sitzt der Apotheker. Er ist der Gelackmeierte, und der Großhandel kürzt ihm sogar noch die Konditionen. Kommentar des Apothekerverbands dazu: Apotheker, hilf dir selbst! Du kannst doch mit deinem Großhändler verhandeln! Mein liebes Tagebuch, sehr witzig, oder?

10. Januar 2017

Unser Pharmaziestudium! Seine Inhalte oder, besser gesagt, die Gewichtung der Inhalte, seine Schwerpunkte sind in die Jahre gekommen. Und bevor jetzt einige Hochschullehrer mein kleines Tagebuch zerreißen: Ja, ja, es hat sich schon etwas getan unter der Oberfläche, so ein bisschen jedenfalls, es sind natürlich schon ein paar neue Inhalte hinzugekommen, und hie und da wurde schon begonnen, das Studium zu entrümpeln. Aber irgendwie scheint das noch nicht zu reichen. Oder es geht zu langsam. Unser ABDA-Präsident hat, wie er in seinem letzten DAZ-Interview sagt, da auch schon dazugelernt. Er ist schon auf die Hochschullehrer-Linie eingeschwenkt, er will gar keine neue Approbationsordnung. Man sollte eher versuchen, eine Änderung der Ausbildungsinhalte innerhalb der bestehenden Approbationsordnung hinzubekommen. Der Bundesverband der Pharmaziestudierenden hat die Studierenden befragt und aus deren Meinungen ein Thesenpapier gezimmert, das Vorschläge für eine Überarbeitung der Approbationsordnung und Verbesserung des Pharmaziestudiums macht. Da sind einige gute Ansätze drin: Als „Herzstücke“ des Studiums werden die Pharmakologie und die Pharmakotherapie bezeichnet, mehr Klinische Pharmazie sollte es auch geben. Und es finden sich auch so nette studentische Wünsche wie die Abschaffung „unnötiger Anwesenheitspflichten“ oder eine Verkürzung der Famulatur, wobei an anderer Stelle wieder auf mehr Praxisbezug Wert gelegt wird. Nun gut, auch wenn nicht alles ausgegoren ist: Die prinzipielle Richtung geht hin zum Apotheker als Heilberufler, der näher am Patienten sein soll. Das will auch das Perspektivpapier. Und da der ABDA-Präsident eine Reform der Apothekerausbildung als einen Schwerpunkt seiner zweiten Amtszeit sieht, könnte sich vielleicht etwas bewegen – man müsste nur unseren Hochschullehrern eine kleine Motivationsspritze „forte retard“ verabreichen, damit sie ein bisschen mehr das Wollen ins Tun umsetzen.

11. Januar 2017

„Der Rx-Markt ist für uns eine Existenzgrundlage“, sagt Max Müller, Vorstandsmitglied beim niederländischen Versender DocMorris, im DAZ-Interview. Und ein paar Takte weiter beim Thema Hüffenhardt: „Im Übrigen sehen wir uns aber gar nicht im Wettbewerb mit den Apothekern.“ Ja, mein liebes Tagebuch, was nun? Vermutlich sehen wir das alles nur ein wenig zu eng, oder wir haben nicht die hellgrüne DoMo-Brille auf. Denn es ist ja auch so, dass DocMorris, wie Müller sagt, keine Regeln gebrochen hat, nein, also wirklich nicht. Und dann sollten wir uns vielleicht gefälligst ein bisschen mehr in die schöne grün-weiße Welt von DocMorris hineindenken, z. B. will DocMorris den Vor-Ort-Apotheken eigentlich helfen, ja, wirklich! Indem sich z.B. ein Kunde per Videoschaltung bei DocMo beraten lässt und der Kundenwunsch dann samt Beratungsdoku an den Apotheker vor Ort weitergeleitet wird, der daraufhin einen Boten losschickt  und die Arzneifläschchen ausliefert „mit herzlichen Grüßen von DocMorris“. Mein liebes Tagebuch, dass die ABDA auf diese wunderbare Koexistenz zwischen Vor-Ort-Apo mit DocMorris nicht selbst gekommen ist. Mal im Ernst, mein liebes Tagebuch: Warum soll ein Patient sich von DocMorris beraten lassen? Warum nicht gleich bei der nächsten Apotheke anrufen? O.k., vielleicht sollten unsere Präsenzapotheken technisch noch mehr und rascher aufrüsten und über Tele- und Videokommunikationsdienste noch besser ansprechbar sein. Vereinzelt bieten das Apotheken bereits an. Aber vielleicht entdeckt ja auch die ABDA im Jahre 2017, dass sie sich auf diesem Neuland von IT und Kommunikationstechnologie stärker engagieren muss. Dass DocMorris eine Videoberatungsbox, wie in Hüffenhardt eingerichtet, als letzten Schrei der Moderne verkauft – soweit hätte es gar nicht kommen dürfen. In Regionen, in denen Apotheken dünn gestreut sind, kann ein Videozugang den Patienten die Kommunikation mit einer Vor-Ort-Apotheke durchaus erleichtern. Aber dafür brauchen wir nicht DocMo.

12. Januar 2017

Wenn Patienten aus dem Krankenhaus entlassen werden, erhalten sie ein Rezept, um ihre Arzneitherapie fortführen zu können – das sollte eigentlich so schwer nicht sein. Von wegen! Das Entlassmanagement mit der Möglichkeit, Entlassrezepte auszustellen, entpuppt sich als harter Knochen für die drei Ks, nämlich für Krankenkassen, Krankenhäuser und Kassenärzte. Konkrete gesetzliche Vorgaben, wie das abzulaufen hat, legte das GKV-Versorgungsstärkungsgesetz 2015 zwar vor, die Details dazu sollten die 3 Ks in einem Rahmenvertrag regeln. Gescheitert. Das Bundesschiedsamt musste einen Rahmenvertrag festsetzen, den allerdings die Deutsche Krankenhausgesellschaft für einen „bürokratischen Supergau“ hielt und jetzt dagegen klagt. Einer ihrer Kritikpunkte: Dass jeder Patient Anspruch auf ein Entlassmanagement hat – d.h., jeder Patient muss darüber von der Klinik schriftlich informiert werden und einwilligen, zwei Formblätter sind auszufüllen. Zu viel Bürokratie findet die Deutsche Krankenhausgesellschaft, denn das sollten nur die Patienten machen müssen, die es dann auch brauchen. Außerdem kritisiert die Krankenhausgesellschaft, dass sich jeder Klinikarzt von den Kassenärztlichen Vereinigungen eine lebenslange Arztnummer (LANR) zuweisen lassen muss, die auf den Entlassrezepten anzugeben ist. Mein liebes Tagebuch, was ist daran so kompliziert? Erstaunlich, was so manche schon als unerträgliche Bürokratie empfinden.  Und so warten wir weiter auf ein sauber geregeltes Entlassmanagement.

13. Januar 2017

Neujahrsempfang des Apothekerverbands Nordrhein. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Georg Kippels, Mitglied im Gesundheitsausschuss,  war dort zu Gast.  Er brachte zwei wohlschmeckende Aussagen zum Neujahresempfang mit: Er unterstützt die Gröhe-Initiative, den Rx-Versandhandel zu verbieten. Bravo! Im Gegensatz zu Bosbach zeigt er sich sogar zuversichtlich, dass das Gesetz die nächste Hürde im Bundeskabinett nimmt. Und er kritisierte die Krankenkassen, sie gingen mit dem System Apotheke falsch um. Nochmal Bravo! Denn eigentlich sollten die Kassen auch ein Interesse daran haben, dass die Steuerungsfunktion der Zuzahlung nicht durch Boni-Aktionen ausländischer Versandapotheken unterlaufen werde. Mein liebes Tagebuch, es tut gut, wenn das mal von einem Politiker so rüberkommt. Deutlich machte er allerdings auch, dass ein Rx-Versandverbot, sollte es von deutscher Seite beschlossen werden, der EU-Kommission zur Stellungnahme vorgelegt werden müsse („Notifizierungsverfahren“), was den Gesetzeseintritt nochmals sechs Monate verzögern könnte. Die Versender könnten sich in dieser Zeit weiter mit Boni und Rabatten austoben. Mein liebes Tagebuch, ist zwar unschön, aber die sechs Monate, die halten wir dann auch noch aus. Wenn wir nur schon mal so weit wären!

14. Januar 2017

Nicht nur Trump twittert, auch Karl Lauterbach. Der SPD-Gesundheitspolitiker stellt in einer Kurzmitteilung seinem Koalitionspartner einen Kompromiss beim Rx-Versandverbot in Aussicht: Lauterbach teilte am  Samstagabend mit, dass das Rx-Versandverbot „nur möglich“ sei, wenn Patientenzuzahlungen in der Apotheke für Chroniker grundsätzlich entfielen. Wörtlich schrieb der SPD-Politiker: „CDU will Versandhandelsverbot für Apothekerlobby. Patienten verlören Boni für Zuzahlung. Für SPD nur möglich, wenn Zuzahlung für Chroniker ganz wegfiele.“ Mein liebes Tagebuch, lenkt Lauterbach ein? Hat er mal darüber nachgedacht, dass ein Rx-Versandverbot vielleicht doch nicht das Schlechteste ist? Egal wie, erstmal ist das nur ein kleiner Tweet, eine Privatmeinung, aber vielleicht wird aus dem Gezwitschere noch eine vernünftige Lösung...


Peter Ditzel (diz), Apotheker / Herausgeber DAZ
redaktion@deutsche-apotheker-zeitung.de


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8 Kommentare

Lauterbach überrascht doppelt

von Wolfgang Müller am 15.01.2017 um 20:24 Uhr

Der Lauterbach-Vorschlag zum Entfall der Zuzahlung bei Chronikern ist für die Apotheker auf jeden Fall annehmbar. Vielleicht auch für die CDU. Es ist eben eine ordnungspolitische Umverteilung, man hätte es je nach Geschmack auch schon immer genau so machen können.

Die Gegenfinanzierung ist sicher kein unlösbares Problem. Auch wenn sie mindestens zum (großen?)Teil zu unseren Lasten ginge. Von einem "Vergifteten Geschenk" müsste man hier trotzdem nicht sprechen, da die strategische Weichenstellung auf jeden Fall insgesamt stimmt. Ich würde jedenfalls zu den Herzog´schen Pharmazeutischen Einzelhandels-Käfighühnern gehören, die sehr laut und deutlich DANKE! sagen würden.

Es irritiert aber immer wieder, woher solche Vorschläge kommen: aus der SPD. Profitieren doch vor Allem wohlhabende Chroniker davon, die sonst niemals in den Genuss einer Zuzahlungs-Befreiung kämen.

Das ist wie bei der Abschaffung der progressiven Kindergarten-Gebühren (wir hatten da in den Neunzigern mal 600 Mark im Monat bezahlt, Andere dafür gar nichts). Und wie bei der privaten Altersvorsorge, die sich kein WIRKLICH bedürftiger Bürger leisten kann, und von der hauptsächlich Maschmeyer und Co. profitieren. Alles von der SPD, kaum zu glauben

Sehen die das selber nicht, WOLLEN die das nicht sehen, oder suchen die ihre Wähler tatsächlich nur noch bei denen, denen es sowieso schon sehr gut geht?

Off Topic bleibt festzustellen, dass die SPD spätestens seit dem unsäglichen Möchtegern-Unternehmer und Maschmeyer-Spezi Schröder hart daran arbeitet, ihre Existenzberechtigung als soziale Partei komplett zu verwirken.

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Alles hat seinen Preis ...

von Reinhard Herzog am 15.01.2017 um 13:34 Uhr

Die Zuzahlungen in Apotheken betragen an die 2,4 Mrd. € p.a. brutto. Geschätzt gut die Hälfte dürfte auf Chroniker entfallen, je nach Definition. Selbst wenn es nur 25% oder 30% sind, bedeutet das > 600 Mio. €, die nach Prof. Lauterbachs Gedanken entfielen, möglicherweise aber eben über 1 Mrd. €.

Und wo sollen die herkommen?

Vielen ist hier, denke ich, noch nicht ganz klar, dass ein Rx-Versandverbot (oder etwas Ähnliches) ein Preisschild tragen wird. Und der Preis wird manch einem noch zu denken geben ...

Checks and balances, divide et impera - so läuft das Spiel.
Und als die fremdbestimmten "Käfighühner der Einzelhandelslandschaft", die um ihre Gitterstäbe kämpfen, werden die Apotheken noch artig Danke sagen, egal wie der Deal aussehen wird. Hauptsache, der Rx-Versand ist (erst mal) tot ...

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AW: Alles hat seinen Preis

von Christian Becker am 15.01.2017 um 17:55 Uhr

Bei der Rechnung sollte man nicht vergessen, dass sehr viele chronisch Kranke ohnehin befreit sind.
Damit könnten es auch leicht weniger als die 600000000€ werden.

kein Neoliberalismus im Gesundheitswesen!

von Karl Friedrich Müller am 15.01.2017 um 13:00 Uhr

Die Beiträge im Gesundheitswesen für die Kranken und Versicherten! Nicht für Dividenden und Verzinsung von Kapital!
Keine "privaten Investoren" im Gesundheitswesen!
Nicht in Krankenhäusern, Praxen und Krankenhäusern!

Private Investment führt zu Ausbeutung der Kranken, Krankenkassen, Versicherten und der Arbeitenden im Gesundheitswesen und letztlich des Staates, zur Verwahrlosung der Infrastruktur.

Investoren schauen nur auf den eigenen Vorteil Das haben wir schon in vielen anderen Bereichen erlebt.

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Bonus

von Frank ebert am 15.01.2017 um 12:49 Uhr

Existenz ? Bonus wurde gerade auf 2.50 angehoben ! Ich frage mich manchmal wie ticken Leute wie Max Müller. Stehen die morgens vorm Spiegel und sagen wenigstens zu sich , was bin ich für ein A. oder geht diesen Geschöpfen alles am A. vorbei?

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Existenzgrundlage

von Karl Friedrich Müller am 15.01.2017 um 12:04 Uhr

„Der Rx-Markt ist für uns eine Existenzgrundlage“, sagt Max Müller.
Mit dieser Aussage möchte ich mich heute beschäftigen.
Sie macht mich schier wortlos. Sie ist verlogen, unverschämt und zeigt die ganze unsoziale und egoistische Haltung der Firma.

Damit also eine Firma existieren kann, die in Deutschland und in unserem Gesundheitswesen nichts Gutes bewirkt, sondern nur zerstörerisch wirkt, hier keine Steuern bezahlt, weder Verträge noch Gesetze achtet, Strafen nicht bezahlt,
sollen also tausende Apotheken mit (vor allem weiblichen) Mitarbeitern über die Klinge springen.
Was heißt auch Existenzgrundlage? Offensichtlich gibt es genug Leute mit Geld, die gerne Geld "investieren" und verlieren in solchen Firmen.
Da klingt doch der Spruch:"alle für einen" ganz neu....
Wäre es nicht sinnvoller, nur eine Firma gäbe auf?
Eine Firma, die die Preise im OTC soweit reduziert, dass sie offensichtlich nicht davon leben kann. Also müssen es verschreibungspflichtige Am herausreißen.
Statt aber aus "Fehlern" zu lernen, wird auch hier die Gewinnspanne pulverisiert, Rabatte gegeben.
Somit wird auch Rx die Firma nicht retten, sondern nur ein Umdenken. Heißt: Leute, wenn Ihr Geld braucht, dann Aufschläge statt Abschläge.
Ein kostenloser Tipp: Das bringt Gewinn! Davon existieren Firmen, auch Apotheken!
Wenn Versandapotheken OTC mit Gewinn und nicht mit Verlust verkaufen würden, wären sie nicht auf Rx angewiesen. Wenn dort normale Preise verlangt würden, würde vielleicht Politik und Bevölkerung merken, dass kein Mensch Versandapotheken braucht. Das ist das Risiko. Allerdings zeigt der Schluss, dass wir auch gleich auf AM Versand verzichten könnten. Auf Rx Versand sowieso.

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Vom Duschen und Emotionen.

von Christian Timme am 15.01.2017 um 9:28 Uhr

Dieser Hinweis von Herrn Bosbach sollte in Zukunft stärker in der Argumentation berücksichtigt werden: "Entscheidungen würden eher von Emotionen als von Fakten bestimmt." Jetzt ist DENKEN angesagt ... oder/und einfach nur diese Fakten liefern und natürlich Emotionen. Oder so wie bisher WEITERMACHEN ...?. Da war noch was. ABDA und IT, mein Kater stand noch nie freiwillig unter der Dusche.

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RxVV nicht für Apothekerlobby

von Erik Modrack am 15.01.2017 um 8:52 Uhr

Das Rx-Versandverbot ist nicht für die Apothekerlobby, sondern für die Sicherstellung einer hochwertigen Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln.

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