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Stuttgart - 10.09.2016, 07:00 Uhr

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Überraschender Kampf um die ABDA-Spitze, gemeinsame Aktionen gegen Zyto-Ausschreibungen und Streit um Homöopathie und Alternativmedizin: Für Apotheker hatte die vergangene Woche viel zu bieten. 

Nicht unumstritten: ABDA-Präsident Friedemann Schmidt hat mit Kai-Peter Siemsen einen Gegenkandidaten bekommen, wie DAZ.online diese Woche erfahren hat. Unser Kollege Benjamin Rohrer stellt ihn vor – und kommentiert, dass Schmidt Widerstände unterschätzt und Probleme kleingeredet hat. (Foto: dpa)

Großes Bündnis: Am Mittwoch haben sich acht Fachverbände - darunter der Deutsche Apothekerverband - gegen Zyto-Ausschreibungen ausgesprochen, und auch das Bundesgesundheitsministerium erwägt Änderungen. Unionspolitiker sprachen sich dafür aus, die freie Apothekenwahl wieder herzustellen, und Arzneimittel-Experte Michael Hennrich will die Wirkstoffe bei den Herstellern ausschreiben lassen.

Derweil plant die Techniker Krankenkasse zusammen mit der Barmer GEK, der KKH und der Deutschen BKK eine erste Ausschreibungsrunde. Kommt bald eine komplett ausgeschriebene Versorgungslandschaft, frägt Redakteurin Julia Borsch. (Foto: DAZ.online)

Unklare Zukunft: Am Dienstag veröffentlichten Homöopathie-Kritiker einen offenen Brief, dass Bundesgesundheitsminister Gröhe die Evidenzlage für Homöopathie klären solle. Am Donnerstag sprach er sich gegen baldige Änderungen bei den Heilpraktiker-Gesetzen aus. Auch Alternativmediziner müssten Evidenz liefern, erklärte GBA-Chef Josef Hecken gegenüber DAZ.online - und forderte eine verpflichtende Patientenaufklärung über riskante Verfahren von Heilpraktikern. (Foto: dpa)

Tatsache? „Deutsche nehmen zu viele Mittel gegen Cholesterin“, erklärte die „Bild“ am Donnerstag. DAZ.online-Redakteurin Celine Müller hat recherchiert, inwiefern diese Meldung tatsächlich stimmt - und ist auf einige Zweifel gestoßen.

Wolkenkuckucksheim? Die EMA will zukünftig flexible Wege zur Arzneimittelzulassung ermöglich - weiß aber noch nicht, wie dies gehen soll. Scharfe Kritik äußerte IQWiG-Vize Stefan Lange: Behörden dürften die nach dem Contergan-Skandal verabschiedeten Standards nicht ohne demokratischen Konsens aufkündigen. Und DAZ.online-Autorin Iris Hinneburg erklärt, was es mit den „Daten aus dem richtigen Leben“ auf sich hat. (Foto: chombosan / Fotolia)

Etwas Bewegung? Diese Woche fand im BfArM der erste Jour Fixe zu Lieferengpässen statt. Rechtswissenschaftler Hilko Meyer forderte eine gesetzliche Pflicht zur Bevorratung wichtiger Arzneimittel durch die Hersteller. (Foto: Sket)

Wo denn bloß? Apotheker und DAZ.online-Autor Thomas Müller-Bohn wundert sich, wo die Honorarforderungen geblieben sind: Zum Deutschen Apothekertag 2016 wurde kein Antrag hierzu eingereicht. (Foto: DAZ / Schelbert)

München statt London? Wenn es nach CSU-Politikern geht, zieht die Europäische Arzneimittelagentur nach dem Ausstieg Großbritanniens aus der EU nach Bayern. Dort würden viele Pharmafirmen, gute Freizeitangebote und eine niedrige Arbeitslosenquote auf die Mitarbeiter und ihre Partner warten. (Foto: Dirk Vonten / Fotolia)

Schlechtes Image: Über eine Informationskampagne wollen öffentliche Forschungszentren sachlich über Tierversuche aufklären. Wird es ihnen gelingen, die Öffentlichkeit so vom Nutzen der Experimente zu überzeugen? (Foto: dpa)


Hinnerk Feldwisch-Drentrup, Autor DAZ.online
redaktion@daz.online


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