Die letzte Woche

Mein liebes Tagebuch

26.06.2016, 08:00 Uhr

Rückblick auf die letzte Woche (Foto: Andi Dalferth)

Rückblick auf die letzte Woche (Foto: Andi Dalferth)


Wir haben es, ein super-feines Berufsbild, mit dem ganzen Medikationsmanagement-Schnickschnack. Und alles für schlappe 8,35 Euro? Wir haben sie noch, 17+17 Orgas mit Ehrenämtlern, ohne Profis. Wie lange noch? Wir haben ihn nicht mehr, den Palazzo prozzo des ABDA-Höhenflugs, er steht auf dem Immomarkt bereit. Vielleicht als Eventlocation fürs nächste Sommerfest?

20. Juni 2016

Bayern will’s wissen. Ein Konsortium aus Ärzten, Apothekern, Hochschulen, einer Betriebskrankenkasse, einem IT-Dienstleister und einem Zusammenschluss von Gesundheitsdienstleistern der Metropolregion Nürnberg will schon mal den E-Medikationsplan testen. Triebfeder ist u. a. die Aussicht, Mittel aus dem Innovationsfonds dafür zu bekommen. Die Voraussetzungen dafür lesen sich vielversprechend: Ärzte und Apotheker kommunizieren auf einer gesicherten Datenverbindung über einen Server, auf dem der vom Arzt erstellte Plan liegt. Der Apotheker kann den Plan um OTCs ergänzen, eine Medikationsanalyse mit dem Arzt vornehmen und bei schwierigen Medikationsproblemen ein wissenschaftliches AMTS-Kompetenzzentrum kontaktieren. Und sogar über die Honorierung wurde gesprochen: Sie soll für Arzt und Apotheker gleich hoch sein. Wie hoch, ist allerdings noch offen. Mein liebes Tagebuch, das hört sich prinzipiell gut und zukunftsträchtig an. Solche Projekte müssen laufen. Nur: Im übernächsten Jahr soll der Gröhesche Medikationsplan bundesweit kommen. Da muss sich ein bayerischer Plan mächtig ins Zeug legen, wenn er wegweisend sein will.

Aber der größte Pferdefuß: Vor Kurzem war zu erfahren, dass die Kassenaufsicht davon ausgeht, Beratungsverträge mit und bezahlte Dienstleistungen von Apothekern seien nicht zulässig, weil es keine gesetzliche Grundlage dafür gebe. Für Apotheker hieße das: Medikationsplan machen, aber ohne Honorar. Ein Unding. Sollen wir uns selbst ausbeuten? Oder lieber gleich die Finger davon lassen?
Warum hört man dazu nichts von der ABDA? Wie sieht denn unsere Standesführung diese Äußerungen der Kassenaufsicht? Mein liebes Tagebuch, irgendwie fast schon unerträglich, wie sich das Lindencorso in den letzten Wochen in Schweigen hüllt. Und da will man, wie es vor Kurzem hieß, einen „Newsroom“ im Netz mit täglich aktuellen Nachrichten zur ABDA-Politik aufbauen? Oh, ABDA, so wird’ nichts daraus. Wenn die ABDA wollte, könnte sie die Berufsöffentlichkeit schon heute über die aktuelle Lage und vor allem über die berufspolitische Einschätzung aktueller Themen informieren. Das wäre Transparenz.

Ja, und dann gibt es da noch das ARMIN-Modellprojekt, das u. a. auch den Medikationsplan testen will. In der kommenden Woche will die ABDA über den Start des letzten Moduls (vorgesehen für Juli), das Medikationsmanagement, informieren. Nach wie vor ein begrüßenswertes Projekt, dem man nur Erfolg wünschen kann. Aber, mein liebes Tagebuch, am Schluss weiß keiner mehr, wer welchen Plan für umsonst machen soll.

21. Juni 2016

Mein liebes Tagebuch, diese Gedanken treiben mich immer mehr um: Warum leisten sich die Apothekerinnen und Apotheker 17+17 Landesorganisationen?
 Mit einem immensen Aufwand und großen Kosten! Warum diskutiert man nicht ernsthaft eine Umstrukturierung hin zu 4+4? Vier Kammern, vier Verbände, Nord, Süd, Ost, West – gut aufgestellt, gut strukturiert. Ich würde gerne Ökonomen daran setzen, dieses Szenario durchzurechnen. Ich bin überzeugt, die Kammer- und Verbandsbeiträge der Apotheken könnten sinken bzw. die Organisation hätte mehr Geld zur Verfügung für effektive Öffentlichkeitsarbeit, für Gutachten, für die großen digitalen Herausforderungen der Zukunft.
Und die zweite Umstellung: An der Spitze unserer Berufsvertretungen ordentlich bezahlte Leute, keine Apotheker, die sich nicht auch noch um das Kleinklein ihrer eigenen Apotheke kümmern müssen, sondern Spezialisten, Ökonomen, Leute aus der Gesundheitswirtschaft, die sich nur auf die Berufspolitik, auf die politische Arbeit, die Durchsetzung unserer Ideen und Forderungen konzentrieren können, die gut mit der Politik vernetzt sind, Leute, die politisches Arbeiten gelernt haben. Diese Spezialisten wären quasi der Vorstand.  Ein ehrenamtliches Gremium aus Apothekerinnen und Apothekern könnte als „Aufsichtsrat“ fungieren und Repräsentationsaufgaben übernehmen, müsste aber nicht die anstrengende politische Tagesarbeit leisten – zumal das Apotheker auch nicht gelernt haben. Mein liebes Tagebuch, warum glauben Apothekers immer noch, alles selber machen zu können? Steckt da noch der alte Universaldilettant in uns?     

22. Juni 2016

Stell dir vor, mein liebes Tagebuch, die AOK sucht Rabattpartner für die Grippeimpfstoffe – und kein Hersteller gibt ein Angebot ab. Richtig putzig, oder? Tja, da kann man die Hersteller wiederum verstehen. Und sogar Beifall klatschen. Impfstoff-Ausschreibungen waren von Anfang an ein Unding. Da gibt es viel zu viel Unsicherheiten, Produktionsprobleme etc.  Nur die Krankenkasse wollten dies in ihrer sturen Art nicht einsehen. Insofern kann man nur begrüßen, wenn Hersteller klare Kante zeigen und nicht mehr mitbieten. 

23. Juni 2016

24-Seiten stark ist es, unser neues, aktualisiertes Berufsbild. Nach der Online-Diskussion im vergangenen November hat sich eine Arbeitsgruppe der Bundesapothekerkammer dran gesetzt, die Beiträge bewertet und in das Papier einfließen lassen. Nach einer Abstimmung mit den Apothekerkammern der Länder hat die BAK-Mitgliederversammmlung das Papier nun verabschiedet. Mein liebes Tagebuch, es ist eine ordentliche Auflistung aller Tätigkeiten von Apothekern in den unterschiedlichen Bereichen, also in der Offizin, in der Krankenhausapotheke, in der Industrie usw. Schade, dass das Bild erst jetzt fertig wurde und nicht schon früher, als der Bundesgesundheitsminister die Bundes-Apothekerordnung weiter fasste und ein Berufsbild der Apotheker verabschiedete.
Wenn man das BAK-Berufsbild des Offizinapothekers liest, wie er da so seinen Tätigkeitsbereich in der öffentlichen Apotheke beschreibt: Einfach super! So stellt man sich den modernen Apotheker und seine Tätigkeiten vor.  Aber, mein liebes Tagebuch, was ich mich dabei frage: Wäre ich Gesundheitspolitiker, würde ich den Apothekern zurufen: Vielen Dank, liebe Apothekers, ihr macht das, was die Gesellschaft in Zukunft von Euch verlangt. Und Danke, dass ihr das alles für 8,35 Euro macht! Mein liebes Tagebuch, mit diesem Super-Berufsbild sind wohl alle Dienstleistungen wie Medikationsplan oder Medikationsmanagement im Beratungshonorar von 8,35 eingepreist. Ein Zusatzhonorar werden wir uns wohl ein für alle mal abschminken können.

24. Juni 2016

Bye-bye, Großbritannien. Jetzt also doch. Die Briten wollen ihre Eigenständigkeit. Take back control – ein Slogan, der viele dazu bewogen haben dürfte, für „Leave" zu stimmen. Schade, die europäische Idee hat dadurch einen empfindlichen Kratzer erlitten. Aber klar, ein bisschen trägt Brüssel daran selbst Schuld. Europa hat den Bogen bisweilen überspannt, den Gedanke der Gleichmacherei zu weit getrieben, zu stark in nationale Fragen der Länder hineinregiert, Fragen, die jedes Land aufgrund seiner Besonderheiten besser selbst hätte lösen sollen und wollen. Selbst der deutsche Apothekenmarkt war und ist von der europäischen Regulierungswut betroffen. Hoffen wir, dass Europa nicht ganz zerbricht, dass Europa daraus lernt. Das Leben mit Großbritannien wird schwieriger, aber es geht weiter. Es gibt ein Leben in der EU – auch ohne die Insel.

Bye-bye Apothekerpalais. Das ist dann das Ende eines Ausflugs unserer Berufsvertretung in die Welt der Schönen, der Reichen und ganz schön Reichen. Das Ende eines glamourösen Höhenflugs von Berufsvertretern, die sich mehr dem äußeren Schein als dem apothekerlichen Sein verschrieben hatten. Jetzt wird er auf dem Immobilienmarkt angeboten, der Palazzo prozzo der ABDA. Nachdem die potenziellen Käufer, Öl-Scheichs und Milliardär-Trumps sichtlich nicht Schlange stehen, um sich das „einzigartige Investment“, „das letzte verfügbar Palais im historischen Zentrum Berlins“, wie es in der Immo-Annonce heißt, unter den Nagel zu reißen, versucht nun ein Immobilienbüro im ABDA-Auftrag, die einstige ABDA-Residenz möglichst ohne oder mit wenig Verlust einem solventen Käufer anzudienen. Provisionsfrei, klar, die Provision zahlt heutzutage der Verkäufer, also die ABDA. Als Anregung für die weitere Nutzung hat das Immobüro sogar einige Vorschläge parat, z. B. für Repräsentationen, für eine kulturelle Nutzung, als Shared Workspaces, für vielfältige Veranstaltungsformate, Ausstellungen oder Konferenzen. Super, ja, genau dafür bietet sich das wunderschöne Palais an, aber nicht für den Dienst- und Arbeitssitz einer Berufsvertretung. Und falls immer noch einige ABDAianer Sehnsucht nach dem Palais haben: Vielleicht kann man’s nächstes Jahr als Location fürs Sommerfest mieten. Statt Kirche.


Peter Ditzel (diz), Apotheker
Herausgeber DAZ / AZ

redaktion@deutsche-apotheker-zeitung.de


Diesen Artikel teilen:


Das könnte Sie auch interessieren

Rückblick auf das Jahr 2016

Mein liebes Tagebuch

Die letzte Woche

Mein liebes Tagebuch

Die letzte Woche

Mein liebes Tagebuch

Die letzte Woche

Mein liebes Tagebuch

Rückblick auf das Jahr 2016

Mein liebes Tagebuch ...

Das neue Jahr

Mein liebes Tagebuch

Die letzte Woche

Mein liebes Tagebuch

Die letzte Woche

Mein liebes Tagebuch

Die letzte Woche

Mein liebes Tagebuch

Die letzte Woche

Mein liebes Tagebuch

10 Kommentare

Zeitpunkte ?

von gabriela aures am 26.06.2016 um 17:52 Uhr

Die BAK hat ihr Berusbild bereits fertig ( siehe BAK-Präsident in Meran), das helige MedMan steht in güldenen Lettern drinnen und kurz danach kommt die Ansage der Kassenaufsicht, daß es gar nicht vergütet werden DARF .
Blöder Zufall ?
Oder einfach Ausblenden der Realität ?

Aber ich verstehe die ABDA da vollumfänglich : gerüstet sein für die Zukunft ist wichtig, langfristige Perspektiven sind wichtiger als das alltägliche aber öde step-by-step wie EuGH oder Plan B .
Seit ich weiß, daß meine Tochter im Herbst an die Uni geht ( wo und welche ist noch nicht ganz klar, Fach auch nicht - nur Pharmazie ist sicher raus), überlege ich fieberhaft, was ich dann anläßlich der Nobel-Preis-Verleihung tragen werde.

Des Weiteren bin ich mir sicher, daß seit Wochen ein Mißverständnis bezüglich der Pläne der ABDA besteht:

Sie will gar keinen "newsroom" wie die Medien immer berichten, sondern einen "snoozeroom" !
Das klingt ja fast gleich, beruht auf einem Verhörer, und konnte mangels Personal in der Pressestelle bisher nicht aufgeklärt werden.
Aber für die work-life-balance im Ehrenamt ist so ein Schlummerraum schon sehr wichtig und für 34 Bettchen braucht es schließlich ordentlich Platz - und Platz kostet richtig Geld in Berlin-Super-Mitte.

» Auf diesen Kommentar antworten | 0 Antworten

6,86 € ....... - und überhaupt

von Gunnar Müller, Detmold am 26.06.2016 um 12:42 Uhr

Warum eingleisig denken?!
Warum keine Verschlankung
Und
Eine Aufgaben-Aufteilung
Und
Eine stärkere Beteiligung der Apothekerschaft?!
Dann kommt endlich einmal Zug in den ABDA-Hauptstadt-Kamin…
Und überhaupt, Herr Ditzel:
Es sind nun einmal - den Apothekenrabatt an die Krankenkassen bereits abgezogen – nur noch 6,86 €……!!!
Streichen wir doch bitte endlich die 8,35 € aus unserem Wortschatz.

» Auf diesen Kommentar antworten | 1 Antwort

AW: Hömma, hömma,

von Bernd Jas am 27.06.2016 um 14:26 Uhr

...lieber Gunnar, Du kannst doch nicht einfach die lieb-teuren Privatpatienten vergessen. Für die soll es doch wohl bei dem 8,35 € (Wort-) Schatz bleiben, so unglaublich ärgerlich dieser Kassenanschlag von 1,77 € auch sein mag.

Zukunft

von Reinhard Rodiger am 26.06.2016 um 11:50 Uhr

Ein Berufsstand, der sich selbst nicht ernstnimmt, braucht sich keine Gedanken über bessere Führung und/oder Aussendarstellung zu machen. Das Kernproblem ist doch die Unklarheit zur funktionalen Einbindung. Diese ist eher durch Einfachheit als durch elitäre Komplizierung fassbar zu machen. Kein Profi kann das vor uns selbst lösen.

Solange eine offene Debatte zum Sinn unseres Tuns respektive des Alltagsnutzens nicht möglich ist, kann eine zielführende Auftragsvergabe nicht erfolgen. Das gilt besonders wegen der Unehrlichkeit der gegebenen
Finanzierung.

Es geht nicht um Reformierung des Apothekenwesens nach
Renditegesichtspunkten, sondern um den Wiedererwerb von
Respekt und Achtung. Hier wurde zu viel versäumt und Katharsis aus sich selbst heraus ist nicht zu sehen.

Deshalb ist Strukturvereinfachung zwingend und eine nachvollziehbare Auftragsbeschreibung Voraussetzung. Eine " Entlastung des Vorstands" kann nicht erfolgen. Hier braucht es " Masse". Ohne sie kann niemand etwas erreichen.

» Auf diesen Kommentar antworten | 0 Antworten

Struktur

von Dr.Diefenbach am 26.06.2016 um 10:16 Uhr

Zu Herrn Ströh:Fest steht:34 IST keine Zukunftsoption,da müsste nämlich aus etlichen Ecken viel mehr Input kommen.Diesen sehe ich nicht.Auch erzählt uns JEDER dass sich in der EU,in den eigenen Denkschemata,in den Ansprüchen,in den politischen Entscheidungsforen,in der Übertragung (!)von Zuständigkeiten doch vieles ändern müsse.Vor allem ertragen wir die Dauerberieselung dass unser Aposystem"reformiert" gehört.Genau gegen DIESE sog.Neudenker haben wir zur Zeit wenig Gegenspieler.Auch deswegen:Wir brauchen neben unseren Gewählten auch Wirtschaftler und Wissenschaftler,die UNS darzustellen vermögen.Mit der momentanen Konstruktion geht das kaum

» Auf diesen Kommentar antworten | 0 Antworten

Aus die Maus

von Frank ebert am 26.06.2016 um 10:09 Uhr

Tja so ist das. Ulla Schmidt und David Cameron haben ohne Not den Geist aus der Flasche gelassen. Schade ist, das bevor die EU ganz zerbricht, die deutschen Apotheken noch schnell hingerichtet werden. Pech.

» Auf diesen Kommentar antworten | 0 Antworten

Berufsbild - Gute kaufmännische Kenntnisse für Apotheker

von Thesin am 26.06.2016 um 9:11 Uhr

Im Berufsbild steht: „Als selbständiger Apotheker muss er zusätzlich gute kaufmännische Kenntnisse besitzen bzw. sich diese aneignen, um seine eigene Apotheke auch wirtschaftlich führen zu können.“ [http://www.abda.de/themen/apotheke/berufe/apotheker/taetigkeitsbereich/]. Dieser Satz wirft Fragen auf wie:
Welche Konsequenzen hat diese Aussage im Berufsbild der ABDA auf das Pharmaziestudium?
Brauchen wir unter Umständen sogar einen neuen Wirtschafts-Pharmazie-Studiengang?
Wer bietet Fortbildungen an, damit sich falls erforderlich „gute kaufmännische Kenntnisse“ angeeignet werden können?
Sind kaufmännische Fortbildungen mit den Aufgaben der Kammern noch vereinbar, die im Heilberufsgesetz abschließend geregelt sind? Oder sind hier die Verbände in der Pflicht?

» Auf diesen Kommentar antworten | 1 Antwort

AW: Nichts als Wut

von Karl Friedrich Müller am 26.06.2016 um 20:52 Uhr

Das ist schon, ja, wie soll man sagen, witzig? Bitter? Ein mal mehr die eigene Wirklichkeit ignorierend, wenn die ABDA im Berufsbild über "Wirtschaft" schwadroniert, unterbindet sie doch konsequent durch ihr Verhalten jede Möglichkeit wirtschaftlichen Handelns in der Apotheke.
Ich darf mal an die überaus aufgeblähte Bürokratie, das Fehlen jedes vorausschauenden Handelns , erinnern. Man wird an Psotion 2030 festhalten, bis das Datum weit in der Vergangenheit liegen wird. Wirkliche Probleme, wie der möglicherweise Wegfall der festen Rx Preise werden ignoriert.
Ohnmächtige Wut empfinde ich.

Amateure und Profis in 2016

von Ulrich Ströh am 26.06.2016 um 9:10 Uhr

17 plus 17 auf Kammer-und Verbandsebene ist m.E. ein Auslaufmodell.
Dieses Modell war konzipiert für die Zeit vor EUGH-Entscheidungen ,Versandhandel et.al.

In SH soll der Kammerbeitrag im nächsten Jahr für Selbstständige um 400 Euro steigen.Der Verbandsbeitrag steigt gekoppelt an die Steigerung der ABDA-Beiträge.
Wofür zukünftig ?
Versuchen wir es doch mal mit einer Nordkammer und schauen auf die Kosten.

Übrigens:Im Fußball spielen Amateure und Profis auch nicht in einer Mannschaft .
Höchstens zum Spaß ....

» Auf diesen Kommentar antworten | 0 Antworten

Notwendige Umstrukturierung der Standesvertretung

von Dr. Berthold Pohl am 26.06.2016 um 8:44 Uhr

Eine komplette Umstrukturierung der Standesvertretung auf Bundesebene zu einem Konstrukt im Stile eines Aktienkonzernes mit einer Persönlichkeit wie Bernd Peter Pischetsrieder an der Spitze sowie einer straffen Verschlankung nach unten ist der einzige Weg für den Berufsstand in eine sichere Zukunft.
Viel Zeit dazu bleibt nicht mehr

» Auf diesen Kommentar antworten | 0 Antworten

Kommentar abgeben

 

Ich akzeptiere die allgemeinen Verhaltensregeln (Netiquette).

Ich möchte über Antworten auf diesen Kommentar per E-Mail benachrichtigt werden.

Sie müssen alle Felder ausfüllen und die allgemeinen Verhaltensregeln akzeptieren, um fortfahren zu können.