Mecklenburg-Vorpommern

Apothekerverband ruft zum Warnstreik auf

Schwerin - 20.11.2012, 15:18 Uhr


Nach den gescheiterten Verhandlungen zum Apothekenabschlag 2013 will nun auch der Apothekerverband Mecklenburg-Vorpommern den Forderungen der Apothekerschaft öffentlichkeitswirksam Nachdruck verleihen. Am kommenden Freitag soll zwischen 13 und 15 Uhr ein Warnstreik stattfinden.

„Wir wollen unsere Patienten nicht für die Blockadepolitik der Krankenkassen bestrafen“, so der Verbandsvorsitzende Axel Pudimat, „deshalb haben wir bewusst eine Zeit gewählt, in der nur wenige Patienten wichtige Medikamente holen“. Es gehe um die Symbolik und die Aufmerksamkeit in der Bevölkerung – Notfälle sollten natürlich bedient werden.

Ein Türplakat und ein Handzettel sollen den Apotheken in Kürze zugefaxt werden. Aber auch eigene bzw. andere Materialen, die über die Fachmedien verbreitet werden, sollen Verwendung finden. Über die Internetseite www.av-mv.de (Pfad: InfoDienste, Materialien Apothekenproteste) könnten ebenfalls Materialien heruntergeladen werden.

Pudimats Appell: „Wir bitten Sie, diesen Warnstreik in einer an Ihren Apothekenstandort angepassten Form umzusetzen. Wir empfehlen, den ganzen Freitag Plakate oder Aushänge im Eingangsbereich zu platzieren und in der Zeit von 13.00 bis 15.00 Uhr die Apotheke bis auf einen Klappendienst geschlossen zu halten oder in einer anderen Form einen deutlich eingeschränkten Dienst sichtbar zu machen.“ Zudem sollen sich die Apotheken eines Ortes untereinander über das geeignete Vorgehen verständigen.


Kirsten Sucker-Sket


Das könnte Sie auch interessieren

Wirtschaftsseminar des Apothekerverbandes Mecklenburg-Vorpommern

GKV- und OTC-Markt im Blick

Verbandsvorstand bestätigt

Retaxumfrage in Mecklenburg-Vorpommern

Mitgliederversammlung des AV Mecklenburg-Vorpommern

Apotheken als „sicherer, vertrauens­würdiger Hafen“

Wirtschaftsseminar in Rostock

Seminar im Zeichen des Urteils

Apothekerverband hofft auf baldigen Start des Medikationskonsils Greifswald

Neue Idee aus dem Nordosten