... auch DAZ noch

Zahl der Woche: Jeder vierte Fehltag wegen „Rücken“

aok/ral | Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Binde­gewebes sind nach wie vor für einen Großteil der Fehltage bei Arbeitnehmern verantwortlich. Das bestätigen aktuell Zahlen der AOK Baden-Württemberg. Im „Ländle“ machten die Erkrankungen, die man salopp unter dem Stichwort „Rücken“ zusammenfassen kann, 22 Prozent der krankheitsbedingten Fehltage 2018 aus.

Insgesamt verzeichnete die AOK Baden-Württemberg bei ihren Versicherten 2018 rund 35 Millionen Fehltage, im Schnitt 18,6 Fehltage pro Kassenmitglied. Das sind 0,4 Tage mehr als 2017 und somit ein leichter Anstieg. Mehr als die Hälfte der Mitglieder der AOK Baden-Württemberg (55,9%) war 2018 mindestens einmal krankgeschrieben. Dies entspricht ungefähr den Werten der Jahre 2017 und 2016. Neben den bereits erwähnten Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes waren unter anderem Krankheiten des Atmungssystems (14,3%), psychische Störungen (11,3%) sowie Verletzungen (10,5%) für die Fehltage verantwortlich.

Mehr als die Hälfte (58%) aller Arbeitsunfähigkeitstage waren auf die vier beschriebenen Krankheitsarten zurückzuführen.

„Bei den krankheitsbedingten Fehlzeiten der Arbeitnehmer liegen Probleme des Bewegungsapparats, aber insbesondere Rückenleiden, mit Abstand an der Spitze. Jeder vierte Krankheitstag in Baden-Württemberg ist mittlerweile auf Rückenschmerzen zurückzuführen“, kommentiert Priv.-Doz. Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg, das Ergebnis und betont: „Zu den Hauptursachen für Rückenbeschwerden zählen Bewegungsmangel, Fehlhaltungen und einseitige Belastungen im Alltag und im Beruf.“ 

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