Prisma

Senioren sind die "sichereren" Sportler

Sport ist erwiesenermaßen auch im Alter von gesundheitlicher Bedeutung. Die Verletzungsgefahr ist dabei nicht so hoch, wie bislang angenommen. Statistisch gesehen ziehen sich eher jüngere Männer "sportliche" Blessuren zu, da sie oft risikoreiche Sportarten bevorzugen.

Wie eine Studie der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg ergab, sind Frauen, Senioren und Trainingsanfänger vergleichsweise selten verletzt. Unter Einbeziehung von 7100 Männern und Frauen im Alter von 18 bis 79 Jahren kamen die Wissenschaftler zu dem Schluss, dass Menschen, die älter oder nur gelegentlich sportlich aktiv sind, keinesfalls mehr Verletzungen davontragen. Von den rund zwei Millionen Sportunfällen pro Jahr in Deutschland fallen nur fünf Prozent auf über Fünfzigjährige, während sich jeder sechste jüngere Sportler mindestens einmal jährlich verletzt. Frauen aller Altersgruppen haben im Vergleich dazu ein um 75 Prozent geringeres –Risiko. Meist sind es aggressive Ball- oder Kampfsportarten, bei denen sich die Spieler in Zweikämpfen mehr oder weniger absichtlich Schaden zufügen. war

Quelle: Pressemitteilung der Universität –Heidelberg, 19.8.2006

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