Öffentlichkeitsarbeit

Das Internet kann Apotheker nicht ersetzen

Stuttgart - 11.07.2012, 16:10 Uhr


Die Baden-Württembergische Landesapothekerkammer setzt ihre Plakataktion zum Thema Vorurteile rund um die Apotheke fort. Die Kunden sollen erkennen: Wer solche Vorurteile verbreitet, dem wächst die Pinocchio-Nase.

Häufig haben kranke Menschen eine falsche Vorstellung davon, welche Arzneimittel ihnen helfen können. Der Apotheker greift in solchen Fällen ein und empfiehlt Alternativen. Im Internet dagegen gibt es solche Ratschläge nicht. Darauf weisen die baden-württembergischen Apotheker mit dieser Aufklärungskampagne hin.

Im Rahmen der Aufklärungskampagne haben alle 2713 baden-württembergischen Apotheken Plakate, Handzettel und Broschüren erhalten, mit denen die gängigsten Vorurteile über Apotheken entkräftet werden.

Die aktuellen Plakate zeigen Stefanie (29), die mit dem Vorurteil „Internet ersetzt Apotheken“ zitiert wird. Abgebildet wird Stefanie mit einer langen Pinocchio-Nase. So wird auf den ersten Blick klar, dass die Aussage falsch ist. Weitere Informationen zu diesem Vorurteil gibt es in den Apotheken oder unter www.apotheken-informieren.de.

Die Aktion soll vermitteln, dass der persönliche Kontakt zum Apotheker nicht zu ersetzen ist.

„Eine umfassende Beratungsleistung ist im Arzneimittel-Versandhandel nicht möglich“ so Dr. Günther Hanke, Präsident der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg.

Auch die Informationsflut aus dem Internet zu Gesundheitsfragen wird die Beratung durch den Apotheker niemals ersetzen können. Wer Arzneimittel auf Internetseiten unseriöser Versender bestellt, die oft im Ausland sitzen, läuft zudem Gefahr, gefälschte Ware zu erhalten, mit unabsehbaren Folgen für die Gesundheit.


DAZ.online


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