... auch DAZ noch

Zahl der Woche: Unter 1 Euro

pro generika / ral | In einer aktuellen Analyse hat IMS Health die Generikaversorgung in Krankenhäusern in 22 europäischen Ländern untersucht. Ein Ergebnis: 93 Prozent aller in Kliniken verordneten Generika kosten weniger als 1 Euro. Der Kostendruck auf Generika ist also auch in Krankenhäusern immens, schreibt der Branchenverband Pro Generika.

Die Gründe für den Kostendruck sind Pro Generika zufolge vielfältig. Starker Wettbewerb, gebündelte Nachfragemacht großer Einkaufsgemeinschaften der Krankenhäuser und Ausschreibungen seien nur einige Aspekte. Es sei daher wenig überraschend, dass Arzneimittelengpässe neben dem Generika-Rabattvertragsmarkt vor allem im Klinikbereich verstärkt vorkommen.

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99 Cent oder weniger kosten 93 Prozent der Generika, die in Kliniken verordnet werden.

Umso wichtiger ist für Pro Generika, dass der Kostendruck nicht zulasten der Versorgungssicherheit geht. Daher sei es notwendig, dass Krankenhäuser den Generikaunternehmen Planungssicherheit gäben. Dazu gehören für Pro Generika frühzeitige Lieferverträge, faire Vorlaufzeiten und konkret vereinbarte und eingehaltene Abnahme­mengen. Zudem müsse vor allem die Arzneimittelpreisgestaltung für die Kliniken wie für die Hersteller wirtschaftlich sein. Dies seien Voraussetzungen, damit Unternehmen eine bestmögliche Liefersicherheit garantieren können. Nicht zuletzt sei eine gegenseitige Information der Vertragspartner bei Lieferengpässen wichtig. 

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