Corona-Varianten Lambda und Delta

Die Corona-News des Tages

Berlin - 16.06.2021, 07:00 Uhr

Ein Überblick über die Corona-News des Tages. (Bild: Production Perig / AdobeStock)

Ein Überblick über die Corona-News des Tages. (Bild: Production Perig / AdobeStock)


Impfzentren sollen in Bereitschaft bleiben / Gesundheitsminister für weitere Corona-Absicherung durch Tests / KVN hält Corona-Impfungen in Arztpraxen für ungerecht vergütet / Johnson & Johnson liefert weniger als geplant / Weniger Biontech-Impfstoff im Juli / Lauterbach erwartet Probleme durch Delta-Variante im Herbst / Sorge vor Ausbreitung der Delta-Variante in Frankreich / EU will Einschränkungen für Reisende aus mehreren Ländern lockern / Corona-Variante Lambda / Randgruppen beim Impfen zumeist benachteiligt

Seit dem Beginn der Corona-Pandemie überschlagen sich an manchen Tagen die Nachrichten zu COVID-19. 

Um Ihnen den Überblick zu erleichtern, bietet DAZ.online Ihnen hier einen Überblick über die wichtigsten Corona-News des Tages – direkt aus dem News-Kanal der Deutschen Presse-Agentur. 

Intensivmediziner: Corona-Pandemie geht in „chronische Phase“ über / Sieben-Tage-Inzidenz bei 13,2 – Nun mehr als 90.000 COVID-19-Tote / 6,6 Millionen digitale Impfnachweise – System zeitweise überlastet /

„Zurück ins Leben wie wir es kennen“: 70 Prozent in New York geimpft /  Moskau führt Corona-Pflichtimpfungen in Unternehmen ein

16:53

Impfzentren sollen in Bereitschaft bleiben

München (dpa) - In Deutschland sollen über den Sommer hinaus Impfzentren in Bereitschaft gehalten werden. Bund und Länder vereinbarten, dass die Länder ein entsprechendes Konzept entwickeln, wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) nach turnusmäßigen Beratungen mit seinen Amtskolleginnen und -kollegen in München mitteilte.

Gewährleistet werden soll demnach ein Mindestbetrieb der Zentren. Bei Bedarf sollten sie auch schnell wieder hochgefahren werden. Der Bund sei weiter bereit, die Zentren mitzufinanzieren. Die Finanzierung der regionalen Impfzentren der Länder durch den Bund ist bisher nur bis Ende September vereinbart.

Zum Start der Sommerreisesaison rief Spahn zu Vorsicht im Urlaub auf. «Reisen ja – aber bitte weiterhin mit Vorsicht und Umsicht», sagte er. Die Gesundheitsminister hätten sich darauf verständigt, dass die Reiseregeln bis mindestens Mitte September weiter gelten sollten – «mindestens bis zum Ende der Reisezeit», betonte Spahn. Er rief Reisende dazu auf, die Regelungen lückenlos zu beachten.

Spahn nannte die Regeln noch einmal: Wer aus Risikogebieten zurückkehrt, muss 10 Tage in Quarantäne – außer man weist aktiv eine Negativtestung nach. Wer aus Hochinzidenzgebieten nach Deutschland einreist, muss 10 Tage in Quarantäne – frühestens nach 5 Tagen ist eine Freitestung möglich. Bei der Rückkehr aus einem Virusvariantengebiet gilt 14 Tage Quarantäne ohne Möglichkeit der Freitestung. Spahn sagte, die Regierung wolle die Virusvarianten so lange es geht aus dem Land halten.

16:03

KVN hält Corona-Impfungen in Arztpraxen für ungerecht vergütet

Hannover (dpa/lni) - Die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) hält die Höhe der Vergütung für Corona-Impfungen in Arztpraxen für ungerecht. Sie stehe in einem Missverhältnis zur Höhe der Vergütung für die Ausstellung des digitalen Corona-Impfnachweises. «18 Euro für die Ausstellung des digitalen Impfpasses und 20 Euro für eine Corona-Impfung, da passt die Relation nicht», teilte der KVN-Vorstandsvorsitzende Mark Barjenbruch am Mittwoch mit.

Der Arbeitsaufwand der Praxen beim Impfen sei deutlich höher. So müsse etwa der Impfstoff gelagert, es müssten Termine vereinbart und Aufklärungsgespräche geführt werden. «Eine getrennte Vergütung von 10 Euro für die die Impfaufklärung auf der einen Seite und von 20 Euro für die Impfung auf der anderen Seite, sind angemessen», so Barjenbruch.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will unterdessen die Vergütung der Apotheken fürs Erstellen der Impfnachweise zum 1. Juli senken. Je Zertifikat sollen dann nur noch 6 Euro pro Zertifikat sein, teilte er am Mittwoch bei Beratungen mit seinen Länderkollegen mit, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr.

15:57

Rund 90.000 Impf-Anmeldungen nach Ende der Priorisierung

Kiel (dpa/lno) - Nach Aufhebung der Impfpriorisierung haben sich auf dem Landesportal bereits 90.000 Schleswig-Holsteiner für die Corona-Impfung angemeldet. Die erste Registrierungsphase dauert noch bis Donnerstag (13.00 Uhr), wie das Gesundheitsministerium am Mittwoch mitteilte. Erstimpfungen könnten bereits ab Samstag erfolgen, Registrierungen auf dem Portal sind aber auch später noch möglich. Seit Montag dürfen sich alle Schleswig-Holsteiner auf dem Landesportal für Termine in den Impfzentren registrieren.

Bei den über www.impfen-sh.de vergebenen Terminen in Impfzentren werden die mRNA-Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna genutzt. Aufgrund der Auslastung ist die Wahrscheinlichkeit kurzfristiger Termine in Lensahn und Bad Schwartau (Ostholstein), Brunsbüttel (Dithmarschen), Plön und Wahlstedt (Segeberg) sowie Neumünster am höchsten.

Die offenen Impfangebote mit dem Impfstoff von AstraZeneca in den Impfzentren in Neumünster, Husum und Lübeck laufen parallel weiter. Am Donnerstag und Freitag gibt es auch in Plön dieses Angebot. Impfwillige können sich ohne Anmeldung impfen lassen. Sie müssen ein Ausweisdokument und wenn möglich den Impfausweis sowie ausgedruckte und ausgefüllte Dokumente für die Impfung mitbringen. Die Zweitimpfung erfolgt fünf Wochen später.

Alle Impfzentren stellen nach Angaben des Ministeriums mittlerweile digitale Impfnachweise direkt nach der Impfung aus. Wer bereits früher geimpft wurde, erhält einen solchen Nachweis bei Vorlage des Impfausweises oder der entsprechenden Impf-Bescheinigung sowie eines Lichtbildausweises in Apotheken.

15:43

Gesundheitsminister für weitere Corona-Absicherung durch Tests

München (dpa) - Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern setzen trotz sinkender Corona-Zahlen weiter auf eine Absicherung über breit angelegte Tests – auch mit Blick auf die Sommerreisezeit. An der generellen Testpflicht für Flugreisende aus dem Ausland vor dem Abflug solle festgehalten werden, teilte das bayerische Ressort als Vorsitzland nach Beratungen mit Bundesminister Jens Spahn (CDU) am Mittwoch in München mit. Die Quarantäneregeln für Rückkehrer aus Risiko- und Hochinzidenzgebieten mit hohen Infektionszahlen sowie aus Gebieten mit neuen Virusvarianten sollen bestehen bleiben. Im Straßen- und Bahnverkehr an den Grenzen soll es verstärkt Kontrollen geben.

Die Länder wollen zudem flächendeckende Schnelltests zweimal pro Woche in Schulen und Kitas aufrechterhalten. Bund und Länder wollen über den Sommer ein Konzept erarbeiten, um kostenlose Bürgertests gegebenenfalls auch im Herbst und Winter fortzusetzen. Firmen sollen verpflichtet werden, in Präsenz arbeitenden Mitarbeitern weiterhin zunächst bis Ende September regelmäßig ein Testangebot zu machen.
 

Besonders in den Blick genommen werden sollen langfristige Folgen der Pandemie für Kinder und Jugendliche. Ersten Studien zufolge fühlten sich viele psychisch belastet, sagte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU). «Kinder dürfen nicht durch Lockdown und Schutzmaßnahmen zu Corona-Verlierern werden.» Die Ministerkonferenz bittet daher den Bundestag, eine Kommission dazu einzurichten. Ziel ist demnach unter anderem ein Bericht zu Spät- und Langzeitfolgen der Corona-Schutzmaßnahmen sowie von Covid-19-Erkrankungen bei Kindern.

Die Minister sprachen sich zudem dafür aus, in den nächsten Wochen ein Konzept zur Zukunft der Impfzentren zu erarbeiten. Deren Finanzierung durch den Bund ist vorerst bis 30. September gesichert.

15:25

Verkehrsminister: Maskenpflicht im ÖPNV beibehalten

Bremen (dpa) - Die Verkehrsminister der Länder haben sich dafür ausgesprochen, trotz der stark gesunkenen Corona-Inzidenzwerte die Maskenpflicht im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) beizubehalten. In einer Videokonferenz sprach sich die Ministerrunde am Mittwoch für eine bundeseinheitliche Regelung aus. «Das verbindliche Tragen einer medizinischen Maske ist ein wesentlicher Grund dafür, den ÖPNV bei Beachtung der Corona-Regeln nutzen zu können», sagte die Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz, die Bremer Senatorin Maike Schaefer (Grüne). Die Länder seien übereinstimmend der Auffassung gewesen, dass für das Sicherheitsempfinden der Fahrgäste und deren Vertrauen in den ÖPNV sowie zum Schutz vor Infektionen weiterhin die Notwendigkeit zum Tragen medizinischer Masken bestehe.

13:49

Moskau führt Corona-Pflichtimpfungen in Unternehmen ein

Moskau (dpa) - Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen verpflichtet Russlands Hauptstadt Moskau eine Reihe von Unternehmen, mindestens 60 Prozent ihrer Mitarbeiter impfen zu lassen. Unter anderem im Handel, in der Gastronomie sowie im Bildungs-, Kultur- und Sportbereich soll diese Impfquote bis Mitte August erfüllt sein, wie aus einer Anordnung der obersten Amtsärztin Moskaus, Jelena Andrejewa, hervorgeht. Die neue Regelung gilt auch für staatliche und kommunale Einrichtungen.

Auch rund ein halbes Jahr nach dem Start der Massenimpfungen zögern viele Menschen weiterhin, sich mit einem der russischen Präparate immunisieren zu lassen. Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin zufolge sind bislang erst 1,8 Millionen Menschen in seiner Stadt gegen Corona geimpft – das entspricht etwa 15 Prozent der Bevölkerung in der Metropole mit zwölf Millionen Einwohnern. Russlandweite Pflichtimpfungen seien nicht geplant, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der Staatsagentur Ria Nowosti zufolge.

Die Zahl der Neuinfektionen war in Moskau zuletzt massiv angestiegen. Am Mittwoch registrierten die Behörden mehr als 5.700 neue Fälle binnen 24 Stunden. Bürgermeister Sobjanin nannte die Entwicklung «dramatisch». Als Reaktion hatte er bereits arbeitsfreie Tage bis zum kommenden Sonntag angeordnet. Im selben Zeitraum bleiben auch öffentliche Spielplätze geschlossen sowie zwischen 23.00 Uhr und 6.00 Uhr auch Restaurants und Clubs.

13:38

EU-Agentur: Randgruppen auch beim Impfen zumeist benachteiligt

Wien (dpa) - Benachteiligte Gesellschaftsgruppen sind laut einem EU-Menschenrechtsbericht auch in vielen nationalen Covid-Impfplänen zu kurz gekommen. Die Europäische Agentur für Grundrechte (FRA) in Wien kritisierte am Mittwoch, dass der Fokus auf ältere Menschen, medizinisches Personal und Schlüsselkräfte manchmal den Blick auf andere Risikogruppen verstellt habe.

Laut einem Bericht der FRA, der die Situation Ende April widerspiegelt, waren nur in einem Drittel der EU-Länder Gefangene für Impfungen bevorzugt vorgesehen, obwohl sie wegen ihrer gedrängten Unterbringung einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt sind. In vielen Ländern war zudem keine Priorisierung für Obdachlose, Geflüchtete, Migranten und Angehörige der Roma vorgesehen. Auch diese Gruppen seien wegen ihrer Lebens- und Gesundheitssituation oft einer größeren Gefahr durch Covid-19 ausgesetzt, betonten die EU-Menschenrechtler.

Nur in Deutschland, Österreich und Rumänien wurden sowohl Obdachlose als auch Gefangene sowie Menschen in Einrichtungen für Geflüchtete als priorisierte Gruppen definiert. Aber auch für Deutschland nannte die FRA Kritikpunkte: Die EU-Agentur zitierte Forderungen verschiedener Organisationen nach einem besseren Impf-Zugang für Migranten ohne Papiere, Gefangene und Sehbehinderte.

Die FRA beschäftigte sich in ihrem Bericht auch mit digitalen Impf-, Test- und Genesungszertifikaten. Die Diskriminierung von Ungeimpften müsse vermieden werden, hieß es: «Negative Tests sollten Menschen dieselben Rechte und Freiheiten ermöglichen wie Impfzertifikate.»

13:24

Johnson & Johnson liefert nach EU-Angaben weniger als geplant

Brüssel (dpa) - Der US-Hersteller Johnson & Johnson kann nach Angaben der EU-Kommission sein Lieferziel für Corona-Impfstoff bis Ende Juni nicht einhalten. Die den EU-Staaten zugesagte Menge von 55 Millionen Dosen im zweiten Quartal werde nicht erreicht, sagte ein Kommissionssprecher am Mittwoch in Brüssel. Wie viel geliefert werde, könne er noch nicht sagen. Der Sprecher bekräftigte aber das Ziel, bis Ende Juli insgesamt genug Corona-Impfstoff verschiedener Hersteller zu haben, damit 70 Prozent der Erwachsenen in der EU geimpft werden können.

Der Impfstoff von Johnson & Johnson ist wichtig für die europäische Impfkampagne, weil anders als bei anderen Vakzinen eine Dosis für den vollen Impfschutz ausreicht. Sehr seltene Thrombosefälle bei Geimpften hatten kritische Fragen aufgeworfen, doch hat der Impfstoff weiter die uneingeschränkte Zulassung durch die EU-Arzneimittelagentur EMA.

12:08

1,7 Milliarden Euro für Bürgertests

Berlin (dpa) - Seit dem Start der kostenlosen Bürgertests gegen Corona in Deutschland hat der Bund dafür rund 1,7 Milliarden Euro ausgegeben. Das geht aus Zahlen des Bundesamts für Soziale Sicherung und des Gesundheitsministeriums hervor. Damit bewegen sich die Ausgaben in der zuvor angenommenen Größenordnung. Erwartet hatte die Regierung im Februar auf vier Monate gerechnet zwischen 1,7 und 2,6 Milliarden Euro. Allein von Mitte Mai bis Mitte Juni wurden laut den neuen Angaben 1,2 Milliarden Euro für Corona-Tests ausgegeben, darin sind etwa PCR-Tests für Kontaktpersonen enthalten.

12:02

Biontech liefert nach Übererfüllung Impfdosen wieder wie vereinbart

Berlin/Mainz (dpa) - Der Impfstoffhersteller Biontech wird seine Impfstofflieferungen für Deutschland nach einer Übererfüllung im Juni im kommenden Monat wieder auf das vereinbarte Maß bringen. «Biontech hat im zweiten Quartal mehr als 50 Millionen Dosen an Deutschland ausgeliefert und damit den Vertrag übererfüllt», sagte eine Unternehmenssprecherin der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch. «Wir haben im Juni mehr Dosen geliefert als ursprünglich vereinbart war, um die Impfkampagnen in Europa und damit auch in Deutschland zu unterstützen und zu beschleunigen.» Im dritten Quartal und damit auch im Juli werde die Dosenanzahl wie vertraglich vereinbart geliefert.

Das Bundesgesundheitsministerium betonte: «Biontech hat durch eine vorgezogene Lieferung aus den Folgequartalen ermöglicht, dass im zweiten Quartal und insbesondere im Juni deutlich mehr Impfdosen geliefert werden können.» Es sei aber immer klar gewesen, dass die Gesamtmenge, die Biontech liefere, im dritten Quartal sinken und insgesamt bei 40,2 Millionen liegen werde im Vergleich zu über 50 Millionen im zweiten Quartal. Das Bundesministerium geht für das dritte Quartal von durchschnittlich rund 3,3 Millionen Biontech-Impfdosen pro Woche aus.

Das Magazin «Business Insider» hatte berichtet, die Impfstoffmenge werde in der zweiten Juliwoche auf drei Millionen Dosen reduziert.

10:45

Corona-Variante Lambda: WHO beobachtet Ausbreitung in Lateinamerika

Genf (dpa) - Eine bisher vor allem in Lateinamerika auftretende Corona-Variante steht nun unter besonderer Beobachtung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Aufgrund ihrer Mutationen könnte die Virus-Version mit dem Namen Lambda möglicherweise ansteckender sein oder vom menschlichen Immunsystem schlechter bekämpft werden, berichtete die Genfer UN-Behörde in der Nacht auf Mittwoch. Belastbare Studien und gesicherte Erkenntnisse dazu lägen jedoch noch nicht vor.

Die Variante wurde erstmals im August 2020 in Peru identifiziert. In dem Land wurden seit April 81 Prozent aller analysierten Corona-Fälle Lambda zugeordnet. In Argentinien und Chile waren es in den vergangenen Monaten rund ein Drittel.

Corona-Varianten werden von der WHO in zwei Kategorien einteilt: Varianten unter Beobachtung («variants of interest»), die zu gehäuften Fällen führen oder in mehreren Ländern auftreten. Dazu gehört Lambda. Eine Stufe höher stehen die besorgniserregenden Varianten («variants of concern»). Sie sind nachweislich ansteckender, schwerer bekämpfbar oder führen zu schwereren Erkrankungen. Darunter fällt etwa die Delta-Variante, wegen der die geplante Corona-Öffnung in Großbritannien verschoben wird.

10:39

EU will Einschränkungen für Reisende aus mehreren Ländern lockern

Brüssel (dpa) - Reisende aus den Vereinigten Staaten sollen künftig wieder leichter in die Europäische Union einreisen können. Das bestätigte die portugiesische Ratspräsidentschaft am Mittwoch nach Beratungen der ständigen Vertreter der EU-Staaten in Brüssel. Zudem sollen die Einreisebestimmungen für Menschen aus Albanien, dem Libanon, Mazedonien, Serbien, Macau, Hongkong und Taiwan gelockert werden. Hintergrund ist eine bessere Corona-Lage.

Der noch ausstehende formelle Beschluss soll voraussichtlich Ende der Woche angenommen werden. Mit der Entscheidung wird die Liste jener Staaten, aus denen die Einreise einfacher möglich ist rund doppelt so lang. Bislang standen dort Australien, Neuseeland, Ruanda, Singapur, Südkorea, Israel, Japan und Thailand. Für alle anderen Staaten gelten drastische Einschränkungen. Die Liste wird regelmäßig überarbeitet.

Auf die Einreisebeschränkungen hatten sich alle EU-Staaten außer Irland sowie die Nicht-EU-Staaten Schweiz, Norwegen, Liechtenstein und Island bereits zu Beginn der Corona-Pandemie verständigt. Demnach sind alle nicht zwingend notwendigen Reisen in die EU verboten. Rechtlich bindend ist der Einreisestopp allerdings nicht. Zudem gelten Ausnahmen etwa für EU-Bürger und ihre Familien.

Die Entscheidung aus Brüssel dürfte zunächst nicht von den Vereinigten Staaten erwidert werden. Die USA lockerten vergangene Woche zwar ihre Corona-Reisewarnung für amerikanische Staatsbürger für Ziele wie Deutschland und einige andere EU-Länder, aber die Neubewertung änderte nichts an dem wegen der Pandemie verhängten Einreisestopp für Ausländer aus dem europäischen Schengen-Raum und mehreren anderen Regionen.

Eine Einreise ist in der Regel weiterhin nur mit einer Ausnahmegenehmigung möglich. Der Nationale Sicherheitsberater Jake Sullivan sagte vergangene Woche, mit der EU sei eine Expertengruppe eingesetzt worden, um Kriterien für eine Öffnung zu erarbeiten. Er machte auch Hoffnungen auf eine Ankündigung bei der Europa-Reise von US-Präsident Joe Biden zunichte, die an diesem Mittwoch endet. Die US-Regierung lasse sich von der Wissenschaft leiten, hieß es.

10:27

Weniger Biontech-Impfstoff im Juli

Berlin (dpa) - Der Impfstoffhersteller Biontech wird seine Impfstofflieferungen für Deutschland im Juli deutlich reduzieren. Das wurde der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch aus Kreisen der Gesundheitsministerkonferenz bestätigt, die per Videokonferenz tagte. Eine Reduzierung der Biontech-Lieferungen war für das dritte Quartal bereits vor längerer Zeit angekündigt worden, allerdings nur ein leichter Rückgang.

Das Bundesministerium prognostiziert nun für die erste volle Juliwoche (KW 27) 3,2 Millionen Biontech-Dosen – nach 5,7 Millionen für die letzte Juniwoche. Einem Bericht des Magazins «Business Insider» zufolge soll die Impfstoffmenge in der zweiten Juliwoche auf drei Millionen Dosen reduziert werden. Im Internet nennt das Bundesministerium für die zweite bis vierte Juliwoche diese Zahl auch offiziell, allerdings in Klammern gesetzt.

9:41

Berichte: Impfpflicht für Beschäftigte in englischen Pflegeheimen

London (dpa) - Für Beschäftigte in englischen Pflegeheimen soll es Berichten zufolge bald eine Corona-Impfpflicht geben. Das Personal solle einen Zeitraum von 16 Wochen bekommen, um sich impfen zu lassen oder ansonsten die eigene Anstellung verlieren, wie unter anderem der «Guardian» und die «Times» unter Berufung auf Regierungsquellen am Mittwoch berichteten. Möglicherweise könnte die Impfpflicht später auch auf medizinisches Personal im englischen Gesundheitsdienst ausgeweitet werden. Gesundheit ist in Großbritannien Ländersache.

Dem «Times»-Bericht zufolge sollen rund zehn Prozent der medizinischen Beschäftigten und sogar 16 Prozent des Personals in Pflegeheimen noch nicht gegen Corona geimpft sein, obwohl die Gruppen gleich zu Beginn der mittlerweile weit fortgeschrittenen Impfkampagne immunisiert wurden.

Die Labour-Partei und Gewerkschaften lehnen die Pläne ab – sowohl aus ethischen und rechtlichen Gründen als auch aus der Sorge, dass eine Impfpflicht den Personalmangel in den systemrelevanten Berufsgruppen verschärfen könnte.

9:12

Sieben-Tage-Inzidenz bei 13,2 – Nun mehr als 90.000 COVID-19-Tote

Berlin (dpa) - In Deutschland sind nach den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) inzwischen mehr als 90.000 Covid-19-Tote erfasst. Die Zahl wurde am Mittwoch mit 90.074 angegeben. Als Covid-19-Todesfall zählt das RKI nachweislich infizierte Menschen, die direkt an Corona gestorben sind und solche mit Vorerkrankungen, bei denen sich die Todesursache nicht abschließend klären lässt. Am Ende des vergangenen und Anfang dieses Jahres waren an einigen Tagen jeweils mehr als 1.000 Tote gemeldet worden.

Derzeit flaut das Infektionsgeschehen weiter ab. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Mittwoch mit bundesweit 13,2 an (Vortag: 15,5; Vorwoche: 20,8). Niedriger hatte der Wert zuletzt am 25. September (13,0) gelegen. Am 16. Juni vergangenen Jahres lag die Inzidenz bei 2,6 – um den Wert von drei hielt sie sich danach einige Wochen lang.

Aktuell meldeten die Gesundheitsämter in Deutschland dem RKI binnen eines Tages 1.455 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen vom Mittwoch hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.11 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 3.254 Ansteckungen gelegen. Deutschlandweit wurden nun den Angaben nach binnen 24 Stunden 137 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 107 Tote gewesen.

Das Institut zählte seit Beginn der Pandemie 3.717.625 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.590.900 an.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Dienstagnachmittag bei 0,72 (Vortag: 0,77). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 72 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

8:40

Lauterbach erwartet Probleme durch Delta-Variante im Herbst

Berlin (dpa) - Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach rechnet damit, dass die sogenannte Delta-Variante des Coronavirus im Herbst wieder für mehr Ansteckungen in Deutschland sorgen wird. «Ich bin ganz sicher, dass wir in Deutschland auch noch die Delta-Variante bekommen werden», sagte Lauterbach am Dienstagabend in der Fernsehsendung «rbb Spezial». Bisher tritt die aus Indien stammenden Variante in Deutschland nur in geringem Maße auf.

Eine neue Studie der Oxford-Universität zeige, dass die Saisonalität dieser Variante deutlich ausgeprägter sei als ursprünglich angenommen: Im Sommer sei das Risiko, sich damit anzustecken, viel geringer, erklärte Lauterbach. Sie sei aber deutlich ansteckender, führe zu einem schwereren Verlauf, und sei zum Teil resistent gegen die Erstimpfung. «Aber ich hoffe, dass dann bei uns eben schon so viele doppelt geimpft sein werden, dass es keine so große Welle mehr gibt.»

Vor diesem Hintergrund forderte der Gesundheitsexperte, auch Kindern ein Impfangebot zu machen. «Gerade bei der Delta-Variante haben wir in England gesehen, dass von den infizierten Kindern ein Prozent so schwer erkranken, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen. Das ist keine Kleinigkeit.»

8:28

Minister Holetschek will Impfzentren bis Ende des Jahres behalten

Berlin/München (dpa) - Der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Klaus Holetschek (CSU), will Impfzentren bis zum Ende des Jahres behalten. «Das System hat sich so bewährt», sagte der bayerische Ressortchef am Mittwoch im ZDF-«Morgenmagazin». Man solle «nicht zu schnell irgendwelche Entschlüsse fassen, die wir dann wieder bereuen». Bisher ist eine Schließung Ende September angepeilt.

Möglicherweise könne die Arbeitsweise der Impfzentren angepasst werden, sagte Holetschek. Er nannte als Beispiel mobile Teams. Aus seiner Sicht sollte der Bund die Impfzentren weiter mitfinanzieren. «Wir sollten schauen, dass wir möglichst schnell möglichst viele Menschen impfen», sagte er. «Das interessiert mich im Moment mehr als die Frage des Geldes.»

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern beraten an diesem Mittwoch über die Zukunft der regionalen Impfzentren und die Corona-Folgen bei Kindern und Jugendlichen. Die Zukunft der Impfzentren ist offen, mehrere Länder wollen die Einrichtungen länger als bisher geplant weiterführen, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. Geplant sind auch Schritte gegen Langzeitfolgen von COVID-Erkrankungen. Auf Vorschlag von Niedersachsen und der Bundesregierung sollen sich die Minister auch mit der Frage beschäftigen, ob wegen der um sich greifenden, noch ansteckenderen und wohl auch gefährlicheren Delta-Variante im Sommer wieder strengere Reisebeschränkungen gelten sollen.

4:00

„Zurück ins Leben wie wir es kennen“: 70 Prozent in New York geimpft

New York (dpa) - Nachdem mehr als 70 Prozent der Erwachsenen im US-Bundesstaat New York mindestens eine Impfdosis gegen das Coronavirus bekommen haben, hat Gouverneur Andrew Cuomo alle noch verbliebenen Einschränkungen aufgehoben. «Heute ist ein bedeutsamer Tag», sagte Cuomo am Dienstag bei einer Pressekonferenz. «Wir können jetzt in das Leben zurückkehren, was wir kennen.» Zuvor hatte es unter anderem noch Beschränkungen für Großveranstaltungen und ähnliches gegeben, die meisten Einschränkungen des Alltags waren allerdings schon in den vergangenen Wochen aufgehoben worden.

Mit 70 Prozent Erstimpfungen bei Erwachsenen hat der Bundesstaat auch das von US-Präsident Joe Biden landesweit bis zum Unabhängigkeitstag am 4. Juli vorgegebene Ziel erreicht. Zur Feier solle es in der Nacht zum Mittwoch an zahlreichen Orten im Bundesstaat Feuerwerk geben, außerdem sollten berühmte Gebäude in Gold und Blau leuchten, sagte Cuomo. Nicht alle Bundesstaaten sind schon so weit, landesweit haben nach Angaben der Gesundheitsbehörde CDC rund 65 Prozent aller Erwachsenen mindestens eine Impfdosis erhalten.

In der US-Ostküstenmetropole ist das Leben schon seit Wochen fast komplett zurück: In den Kneipen drängen sich die Menschen ohne Maske, es gibt wieder Privatpartys, Feiern in geschlossen Räumen und Konzerte. Auch die Restaurants sind auch im Innenbereich gut gefüllt.

Der Staat New York mit seinen fast 20 Millionen Einwohnern war im vergangenen Frühjahr zum Epizentrum der Coronavirus-Pandemie in den USA geworden – mit Hunderten Toten pro Tag über Wochen und zwischenzeitlich knapp 20.000 Menschen im Krankenhaus. Inzwischen ist das Infektionsgeschehen weitgehend unter Kontrolle: Am Dienstag lag die tägliche Zahl der wegen Covid-19 im Krankenhaus Liegenden bei 617, sieben Menschen starben.

Trotz der verbesserten Situation rief Gouverneur Cuomo die New Yorker aber auf, weiter wachsam zu bleiben. Zudem sind beispielsweise in Schulen und in öffentlichen Transportmitteln weiter Masken vorgeschrieben. «Ich gebe mein Handdesinfektionsmittel noch nicht her», sagte Cuomo.

Di, 15.06.2021

17:23

6,6 Millionen digitale Impfnachweise – System zeitweise überlastet

LUXEMBURG/BERLIN (dpa-AFX) - Großer Andrang auf den neuen digitalen Corona-Impfnachweis hat am Dienstag zwischenzeitlich zu einzelnen technischen Verzögerungen geführt. Das System sei wegen des Ansturms zeitweise überlastet gewesen, teilte das Bundesgesundheitsministerium auf Anfrage in Berlin mit. Insgesamt seien aber bis zum Nachmittag inzwischen 6,6 Millionen Zertifikate von Impfzentren, mobilen Diensten, Arztpraxen und Apotheken ausgegeben worden.

Gesundheitsminister Jens Spahn sagte am Rande eines Treffens mit seinen EU-Kollegen in Luxemburg, gerade jetzt zu Beginn des Sommers und der Reisezeit sei es für viele Bürgerinnen und Bürger wichtig, dass es eine Einheitlichkeit gebe: "Dass ein digitaler Impfpass, der in Deutschland oder Spanien oder Finnland ausgestellt wird, eben auch dann in allen europäischen Ländern genutzt werden kann und gültig ist", sagte der CDU-Politiker.

In Rheinland-Pfalz geriet die Ausgabe der digitalen Zertifikate am Dienstag wegen technischer Probleme auf der Bundesplattform ins Stocken, wie das Landesgesundheitsministerium mitteilte. Wie ein Sprecher sagte, hielt diese Situation vier Stunden lang an. Demnach kam es zu Verzögerungen. Laut Landesapothekerverband waren etliche Apotheken betroffen. Im Saarland wirkten sich ebenfalls technische Probleme auf der Bundesplattform auf Impfzentren aus, wie das Landesministerium erklärte. Mitarbeiter sollten betroffene Bürger notieren, damit ihnen nachträglich die Zertifikate zugeleitet werden können.
 

Der EU-weit vereinbarte digitale Nachweis einer vollständigen Impfung ist eine freiwillige Ergänzung zum weiter gültigen gelben Impfheft aus Papier. Erstellt werden soll der digitale Nachweis direkt an der Impfstelle, nachträglich ist es seit Montag auch in vielen Apotheken möglich. Wegen großen Interesses kam es vielerorts zu technischen Problemen und überlasteten Servern. Die Apotheken rieten dazu, dass sich nicht alle sofort einen digitalen Impfnachweis holen sollten.

13:59

Sorge vor Ausbreitung der Delta-Variante in Frankreich

Paris (dpa) - In Frankreich wächst die Sorge vor einer Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante des Coronavirus. Derzeit werde bei zwei bis vier Prozent der positiven Corona-Tests, die auf Varianten untersucht werden, die zunächst in Indien entdeckte Variante festgestellt, sagte Gesundheitsminister Olivier Véran am Dienstag in Paris. Das klinge zwar nach wenig, sei aber vergleichbar mit der Lage in Großbritannien vor einigen Wochen.

Die Delta-Variante hat die Corona-Zahlen in Großbritannien wieder ansteigen lassen. Die geplante Aufhebung aller Restriktionen wurde deshalb am Montag um vier Wochen verschoben.

In Frankreich hat sich die Corona-Lage zuletzt deutlich entspannt. Zuletzt wurden landesweit etwa 43 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen gezählt. Bis Montagabend erhielten knapp 46 Prozent der Gesamtbevölkerung mindestens eine Spritze. Seit diesem Dienstag können sich auch Jugendliche ab 12 Jahren impfen lassen. Dafür brauchen sie die Zustimmung der Eltern.

13:42

Intensivmediziner: Corona-Pandemie geht in „chronische Phase“ über

Berlin (dpa) - Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN), Christian Karagiannidis, fordert ein Ende des «pandemischen Denkens» in Bezug auf das Coronavirus. Man werde in den kommenden Wochen und Monaten aus der pandemischen Phase herauskommen, künftig werde Covid eine Erkrankung des Klinikalltags werden und den Schrecken einer in Wellen verlaufenden Pandemie verlieren, sagte Karagiannidis bei einer digitalen Pressekonferenz des Verbands am Dienstag.

«Wir werden in den kommenden Tagen die magische Grenze von 1000 Patienten unterschreiten.» Nun sei die Zeit gekommen, «in eine chronische Phase» überzugehen, sagte Karagiannidis. Corona werde den Klinikalltag in den nächsten Jahren «wie die jährliche Grippewelle» begleiten. Bis zum Herbst sei dann nicht nur mit Corona-Infektionen zu rechnen, sondern auch mit vielen anderen Krankheiten sowie verschobenen Operationen.

«Dann wird es einen Konkurrenzkampf um die Betten geben», sagte Karagiannidis. In den vergangenen Monaten habe man sich auf die Versorgung von Corona-Patienten konzentriert, bei anderen Krankheiten sei dies «nicht in dem Maße» geschehen.


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