Rx-Versandverbot

Petition zum RxVV im Endspurt – Freie Apotheker und Bühler trommeln

Berlin - 08.08.2019, 13:30 Uhr

Der Pharmaziestudent Benedikt Bühler wirbt seit einigen Wochen dafür, seine Petition zum Rx-Versandverbot mitzuzeichnen. Bald läuft die Mitzeichnungsfrist ab. (b/Foto: PTAheute.de)

Der Pharmaziestudent Benedikt Bühler wirbt seit einigen Wochen dafür, seine Petition zum Rx-Versandverbot mitzuzeichnen. Bald läuft die Mitzeichnungsfrist ab. (b/Foto: PTAheute.de)


In der kommenden Woche endet die Mitzeichnungsfrist der Petition zum Rx-Versandverbot des Pharmaziestudenten Benedikt Bühler. Derzeit ist das Anliegen zumindest in den Online-Statistiken noch weit vom nötigen Quorum von 50.000 Stimmen entfernt. Bühler selbst und die Freie Apothekerschaft sind aber weiterhin motiviert und rufen zum Endspurt auf. Und: Die in den Apotheken eingesammelten Unterschriften müssen noch ausgezählt werden.

Seit dem 17. Juli ist die Petition zum Rx-Versandverbot auf der Internetseite des Bundestages online. Derzeit liegt der derzeitige Mitzeichner-Stand bei 8.351 (Abruf 06.08.2019, 11:49 Uhr). Allerdings bezieht sich diese Zahl nur auf die Personen, die die Petition online mitgezeichnet haben. Die in den Apotheken vor Ort gesammelten Unterschriften sind hier noch nicht eingepflegt. Am vergangenen Samstag wurden erstmals aus den Apotheken zahlreiche Unterschriftenbögen an Noweda, Fiebig und den Petenten Benedikt Bühler zurückgesendet. Diese werden am kommenden Wochenende von Bühler und Helfern gesichtet und ausgezählt.

Der Petent selbst ruft jetzt nochmals erneut zur Teilnahme auf – online und offline: „Apotheken können nach wie vor Unterschriften mittels Bögen oder Postkarten sammeln. Diese müssen dann nur rechtzeitig an den Petitionsausschuss gefaxt (Faxnummer: 030-22736053) oder eingescannt und per Mail (post.pet@bundestag.de) geschickt werden“, sagte Bühler gegenüber der Redaktion von PTAheute.de. Rechtzeitig bedeutet: im Laufe des Tages des 13. August 2019 bis spätestens 23:59 Uhr. (Hier geht es zur Online-Petition)

Bühler appelliert außerdem an PTA und Apotheker, in andere Apotheken vor Ort zu gehen und zu fragen, ob diese überhaupt etwas von der Petition gehört haben. „Viele Apotheken haben gar nicht oder erst sehr spät erfahren, dass sie etwas tun können. Eine gute Chance also, noch ein paar Unterschriften zu sammeln“, so Bühler.



Benjamin Rohrer, Chefredakteur DAZ.online
brohrer@daz.online


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