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Beratung

„Vitalpilze“ auf wackligen Füßen

Werbung mit fraglicher medizinischer Zweckbestimmung kann in die Irre führen

Dass der Markt mit Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) auch in Deutschland boomt, ist ­bekannt. Zu den Bestsellern gehören die Vitamine und Mineralstoffe, allen voran Multivitamine, Magnesium, Calcium, Zink und Eisen. Daneben können in Nahrungsergänzungsmitteln auch „sonstige Stoffe mit ernährungsspezifischer oder physiologischer Wirkung“ enthalten sein [gemäß § 1 Abs. 1 Nahrungsergänzungsmittel-Verordnung (NemV)]. Hierunter fallen außer den sogenannten „Botanicals“ (Kräuter und Pflanzen, Teile oder Extrakte hieraus) zahlreiche andere Stoffklassen, unter anderem Algen, Mikroorganismen, Aminosäuren und Pilze. Insgesamt machen diese „sonstigen Stoffe“ ca. 20% aller verkauften NEM-Packungen aus [Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde 2016]. Seit einiger Zeit nimmt der Anteil sogenannter „Vitalpilze“ kontinuierlich zu. Für die Beratung in der Apotheke sollten die Hintergründe und die wichtigsten Stoffgruppen bekannt sein. | Von Martin Smollich

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