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70.000 Darmkrebsfälle pro Jahr

Darmkrebs ist die häufigste Krebsart in Deutschland: Über 70.000 Menschen erkranken jedes Jahr neu daran. Rund 28.000 Betroffene sterben jährlich an einem bösartigen Tumor des Darms. Entscheidend im Kampf gegen den Darmkrebs ist die Früherkennung. Darauf weist die Deutsche Krebshilfe anlässlich des Darmkrebsmonats März hin.

"Gehen Sie zur Darmkrebs-Früherkennung. Wenn nicht jetzt, wann dann?", lautet der Aufruf zum diesjährigen Darmkrebsmonat März. Bundesweit bietet die Deutsche Krebshilfe kostenlose Informationsmaterialien zum Thema Darmkrebs an. Ergänzt werden die Materialien durch einen neuen Patienten-Informationsfilm auf DVD. Schwerpunkt der diesjährigen Aktivitäten sind regionale Kampagnen in den Städten Bochum, Dortmund und Köln. Die Botschaft des Darmkrebsmonats ist in diesen Innenstädten auf Postern, Infoscreens und Litfaßsäulen zu sehen. Ergänzt wird die Information der Bevölkerung durch Zeitungsanzeigen, einen Radiospot und Veranstaltungen.

Darmkrebs ist eine Erkrankung, die sich über einen langen Zeitraum entwickelt, ohne Beschwerden zu verursachen. Das langsame Wachstum ermöglicht gute Chancen für die Früherkennung. Das gesetzliche Krebs-Früherkennungsprogramm bietet allen Versicherten ab dem 50. Lebensjahr kostenlose Untersuchungen an: Zunächst den Stuhl-Blut-Test (50. bis 55. Lebensjahr), ab dem 56. Lebensjahr dann die Vorsorge-Koloskopie, die nach zehn Jahren wiederholt wird.

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