Berlin

FDP-Abgeordnete Westig empfängt via-Apotheker

Berlin - 02.12.2021, 09:30 Uhr

MdB Nicole Westig (links) und Apotheker Florian Wehrenpfennig. (Foto: via)

MdB Nicole Westig (links) und Apotheker Florian Wehrenpfennig. (Foto: via)


Apotheker Florian Wehrenpfennig aus Sankt Augustin in Nordrhein besuchte kürzlich die Bundestagsabgeordnete Nicole Westig (FDP) in Berlin. Er berichtete ihr von seinen Erfahrungen aus dem Modellprojekt zur Grippeimpfung in den Apotheken und warb dafür, die Offizinen auch in die stockende Impfkampagne einzubeziehen. Zwei Tage zuvor war der Pharmazeut in den Vorstand des Verbands innovativer Apotheken (via) gewählt worden.

Florian Wehrenpfennig ist von Anfang an dabei: Seit das Modellprojekt zur Grippeimpfung in den Apotheken in Nordrhein im vergangenen Jahr angelaufen ist, impft er Menschen gegen Influenza. Am vergangenen Freitag durfte er in Berlin über eine Erfahrungen berichten: Dort traf er sich mit der FDP-Bundestagsabgeordneten Nicole Westig. Die Gesundheitsexpertin der Liberalen sitzt seit dem Jahr 2017 im Deutschen Bundestag.

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Vom Modellprojekt des Apothekerverbands Nordrhein mit der AOK Rheinland/Hamburg hatte Wehrenpfennig nur Gutes zu erzählen. Auch die Nachfrage der Versicherten anderer Kassen steige kontinuierlich, so der Pharmazeut. Ebenso verhalte es sich mit der Nachfrage nach COVID-19-Impfungen – diese will der Gesetzgeber zu Januar 2022 in den Apotheken möglich machen. Eine Formulierungshilfe für einen entsprechenden Gesetzentwurf liegt seit gestern vor.

Wehrenpfennig warb massiv dafür, die Apotheke als Ort des Vertrauens und der leichten Erreichbarkeit nun endlich in das stockende Impfverfahren einzubinden. Dass dies bisher noch nicht geschehen ist, sei für viele schwer nachvollziehbar. „Die Menschen haben dafür kein Verständnis!“.

Wehrenpfennig besuchte Westig auch deshalb in Berlin, um die anderen Ziele des Verbands innovativer Apotheken (via) zu diskutieren und den neuen Vorstand in Berlin vorstellig werden zu lassen. Erst zwei Tage zuvor hatte sich der Apotheker in den via-Vorstand wählen lassen. Dort bekleidet er nun das Amt des Schatzmeisters.

Via-Vorstand stellt sich neu auf

Erste Vorsitzende ist nunmehr Ann-Katrin Gräfe-Bub. Sie ist laut einer via-Pressemitteilung seit vielen Jahren gesundheitspolitisch aktiv und erfahren in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Die Apothekerin mit einem Apothekenverbund in Siegen sieht mit via eine Chance, innovativen Apotheker:innen vor Ort eine Stimme zu geben und das zukünftige Berufsbild entscheidend mitzuprägen. „Via hat sich mit seinem Fünf-Punkte Plan ein klares strategisches Ziel gesetzt – sobald die Koalition steht, wird der Dialog mit dem neuen Gesundheitsausschuss aufgenommen“, sagt Gräfe-Bub.

Arndt Lauterbach aus den SaniPlus Apotheken in München ist zweiter Vorsitzender und als ELAC-Gründungsmitglied branchenintern als proaktiver Apothekengestalter und politisch innovativer Wegbereiter bekannt. Apothekerin Ursula Krüger aus Berlin ist verantwortlich für Protokoll. Die Inhaberin der Tauern-Apotheke steht für langjährige berufspolitische Aktivitäten in Berlin und innovatives Apothekenmanagement.


Christina Müller
redaktion@daz.online


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