Projekt „Apropos AappO“

BPhD will Potenzial der Approbationsordnung besser nutzen

Stuttgart - 17.07.2017, 16:05 Uhr

Der Bundesverband der Pharmaziestudierenden (hier bei der BVT in Greifswald) hält an deiner Forderung fest, das die AAppO überarbeitet werden muss. 

Der Bundesverband der Pharmaziestudierenden (hier bei der BVT in Greifswald) hält an deiner Forderung fest, das die AAppO überarbeitet werden muss. 


Die Novellierung der Approbationsordnung – das ist und bleibt das erklärte Ziel des Bundesverbandes der Pharmaziestudierenden in Deutschland  (BPhD). Da das aber zeitnah nicht umzusetzen ist, spricht sich der Verband dafür aus, in der Zwischenzeit auf Basis der bestehenden AAppO Verbesserungen anzustoßen. Da gebe es ungenutztes Potenzial, so der BPhD. Um das in Zukunft besser zu nutzen, hat er Projekt „Apropos AAppO“ in Leben gerufen. 

Mehr Zeit fürs Ehrenamt, ein erstes Staatsexamen, das Pharmazeuten „nicht aufs Kreuzchen machen reduziert“, eine Stärkung der interprofessionellen Lehre: die Wunschliste der Pharmaziestudierenden ist lang. Die Änderung der Approbationsordnung (AAppO) bleibt weiterhin eine Kernforderung des Bundesverbandes der Pharmaziestudierenden in Deutschland (BPhD), die Anfang 2017 in einem Thesenpapier formuliert wurde. Dort wurden Vorschläge für eine Novellierung gemacht. Als Grundlage diente eine Umfrage, an der sich etwa 10 Prozent der Pharmaziestudierenden in Deutschlands beteiligt hatten.

Viele Punkte, die im Thesenpapier angesprochen werden, sind nach Ansicht des BPhD ohne eine komplett neue AAppO nicht umsetzbar. Nichtdestotrotz sehen die Pharmaziestudierenden in der bestehenden AAppO das Potenzial, die derzeitige Situation zu verändern und zu verbessern. Das Problem? Dies Möglichkeiten würden vielerorts nicht genutzt – findet zumindest der BPhD. Es fehlten die Ressourcen, heißt es. „Daran muss sich etwas ändern!“, erklärt der BPhD. 

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Ein Projekt der Arbeitsgruppe Zukunft

Daher hat die Studierendenvertretung das Projekt „Apropos AAppO" ins Leben gerufen. Federführend ist die Arbeitsgruppe Zukunft, die im Frühjahr 2015 gründet wurde. Sie hatte auch die Umfrage angeregt. Die Arbeitsgruppe soll sich mit dem Status Quo an den Universitäten befassen, um im Rahmen der aktuellen AAppO Möglichkeiten für Änderungen aufzuzeigen. Denn eine Einführung einer neuen AAppO können Jahre dauern, befürchtet der BPhD. Auf diese Weise solle sich die Situation im Pharmaziestudium vorher schon verbessern, heißt es. Der BPhD möchte hierbei mit Apothekerkammern und den Hochschulprofessoren zusammenarbeiten. 

Video mit Wünschen

Auch auf der letzten Bundesverbandstagung, die in Greifswald stattfand, war die Novellierung der Approbationsordnung ein Thema. Die Ergebnisse der Diskussion wurden in einem Video festgehalten.


Julia Borsch, Apothekerin, Chefredakteurin DAZ
jborsch@daz.online


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