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Mikrobiom

Warum wir sind, wie wir sind

Was wir über unsere bakteriellen Mitbewohner wissen

Für manche war und ist es vielleicht immer noch ernüchternd, dass das ICH eigentlich ein WIR ist: Das, was einst aus der Verschmelzung der mütterlichen Eizelle mit der väterlichen Spermazelle und anschließenden Zellteilungen entstanden ist, ist nur ein Teil. Den ungefähr 30 Billionen Körperzellen stehen ca. 39 Billionen Einzeller gegenüber (Abb. 1), ohne die keiner von uns existieren könnte. Dabei handelt es sich überwiegend um Bakterien, aber auch Pilze, Viren und Archaeen leben in und auf uns. Sie alle tragen dazu bei, dass wir sind, was und wer wir sind. | Von Ilse Zündorf

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