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Phytotherapie

Der Hype um ein Holz

Das steckt im „Wunderbaum“ Zirbe

Fernab ihrer hochalpinen Habitate verursachte die Zirbe Anfang der 1990er-Jahre einen handfesten Skandal in der bayerischen Landeshauptstadt: Kurz vor Fertigstellung der neuen Staatskanzlei wurde auf persönlichen Wunsch des damaligen Ministerpräsidenten Max Streibl noch eine „Zirbelstube“ eingebaut – für eine entspannte Gesprächsatmosphäre in kleinen Runden und zu erheblichen Zusatzkosten. Tatsächlich konnte 2003 nachgewiesen werden, dass sich die soziale Extrovertiertheit von Probanden in Zirbenräumen erhöht [1], sie sind redseliger, geselliger und ungehemmter. Heute ist die Begeisterung für die Zirbe auch in der breiten Gesellschaft angekommen, Zirbenmöbel und therapeutische Zubereitungen aus Zirbenholz wie aus Zirbenöl erfreuen sich größter Beliebtheit. Der Baum hinter dem Boom aber ist nach wie vor nur wenig bekannt. | Von Astrid Süßmuth

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