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Epigenetik

Lesezeichen im Buch des Lebens

Gezielte Modifikationen machen die Genexpression der Krebszellen angreifbar

Die DNA kann als „Buch des Lebens“ angesehen werden, das alle Informationen enthält, die ein Organismus für seine Funktionen benötigt. Damit Zellen jedoch im richtigen Moment auf die für sie relevanten Informationen zugreifen können, benötigen sie „Lesezeichen“ als Markierung dafür, welche Gene abgelesen werden müssen. Die Mechanismen, die diese Markierungen kontrollieren und dafür sorgen, dass diese an die nächste Zellgeneration weitergegeben werden, werden unter dem Begriff Epigenetik zusammengefasst. Die epigenetischen Modifikationen beeinflussen die Transkriptionsrate von Genen und damit die Genaktivierung oder -repression. Sie sind die Grundlage dafür, dass Zellen ihre individuellen Funktionen ausführen können. So hat eine Muskelzelle zwar das gleiche Genom wie eine Leberzelle, exprimiert aber nur muskelspezifische Gene. Dieses Expressionsmuster bleibt auch über die Zellteilung hinweg erhalten, sodass z. B. aus einer Leberzelle zwei Leberzellen entstehen, obwohl aus genetischer Sicht auch Muskel- oder Hautzellen entstehen könnten [1]. | Von Sandra Wenzler und Manfred Jung

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