Foto: M. Schuppich – Fotolia.com

Phytoforschung

Weißdorn – was bleibt?

EMA sieht für Crataegus-Extrakte nur den „traditional use“ bei nervösen Herzbeschwerden

Kann Herzinsuffizienz mit Phytopharmaka behandelt werden? 1994 lautete die Antwort der Kommission E: Ja, bestimmte Weißdorn-Extrakte können beim Stadium NYHA II eingesetzt werden. Als Folge davon ist eine große Zahl entsprechender OTC-Präparate auf dem Markt. Doch wie sind diese Arzneimittel aus heutiger Sicht zu bewerten und wie sieht es mit ihrer Evidenzbasis aus? Ist es wirklich sinnvoll, eine so schwere Erkrankung wie die Herzinsuffizienz in der Selbstmedikation phytotherapeutisch zu behandeln? Die vor knapp einem Jahr publizierte HMPC-Monografie der EMA sagt „nein“ und gesteht Weißdorn-Extrakten aufgrund neuerer Erkenntnisse lediglich den Status für eine traditionelle Verwendung zum Beispiel bei nervösen Herzbeschwerden zu. | Von Robert Fürst und Ilse Zündorf

Liebe Leserin, lieber Leser, dieser Artikel ist nur für Abonnenten der DAZ zugänglich.

Bitte geben Sie Ihre Zugangsdaten ein:

 

Sie haben noch keine Zugangsdaten, sind aber DAZ-Abonnent?

Registrieren Sie sich jetzt für unsere Online-Inhalte: Darüber hinaus können Sie als registrierter Nutzer bereits beantwortete Fragebögen einsehen, sich einen Überblick über Ihre bereits bei uns erworbenen Zertifikate verschaffen und diese bei Bedarf erneut ausdrucken.

Jetzt registrieren

Jetzt Abonnement abschließen

und Prämie auswählen

abonnement

Sie sind noch kein DAZ-Abonnent?

Überzeugen Sie sich von unseren Angeboten und werden Sie DAZ-Abonnent.

Zum Abonnement