Nach dem Tod von vier Kindern

Japan stoppt Impfstoffe von Pfizer und Sanofi

Tokio - 07.03.2011, 11:43 Uhr


Das japanische Gesundheitsministerium hat Impfstoffe von Pfizer und Sanofi-Aventis nach dem Tod von vier Kindern gestoppt. Wie das Ministerium mitteilte, bleiben die Impfstoffe so lange aus dem Verkehr gezogen, bis es weitere Erkenntnisse über die Umstände gibt, die zum Tod der Kinder geführt haben.

Nach Angaben des Ministeriums starben die vier Kleinkinder kurz nach der Impfung mit Prevenar von Pfizer und ActHIB von Sanofi. Ob es einen Zusammenhang zwischen den Impfungen und dem Tod gibt, sei aber noch unklar. Die Impfstoffe sind gegen Meningitis (Hirnhautentzündung) und Lungenentzündung. Die beiden Konzerne haben versichert, mit den Behörden zusammenzuarbeiten.

Der Pfizer-Impfstoff war bereits im vergangenen Jahr in den Niederlanden kritisch unter die Lupe genommen worden. Dort hatten die zuständigen Behörden den Tod von drei Kindern untersucht, die zuvor mit dem Pfizer-Mittel geimpft worden waren. Die niederländischen Behörden konnten aber keinen Zusammenhang herstellen.


dpa-AFX


Das könnte Sie auch interessieren

Nutzen-Risiko-Profil ist unverändert

Erster EMA-Sicherheitsbericht zu Comirnaty

Daten von Pfizer und Biontech abgegriffen 

Cyber-Attacke gegen die EMA

Vor der Impfung mit Comirnaty® muss eine schriftliche Einwilligung erteilt werden

Aufgeklärt!

Studienergebnisse fehlen bislang

Wann kommen die Corona-Impfstoffe für Kinder?