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Themen rund um die Dermopharmazie

19. Jahrestagung der Gesellschaft für Dermopharmazie in Berlin

BERLIN (cb/cae) | Im 20. Jahr ihres Be­stehens richtete die Gesellschaft für Dermopharmazie (GD) ihren Jahreskongress vom 16. bis 18. März in Berlin aus. Das Programm umfasste 54 Vorträge und Seminare zu pharmazeutisch-technologischen, dermatopharmakologischen, dermatotherapeutischen, dermokosmetischen, juristischen und gesundheitsökonomischen Themen.
Foto: Dr. Claudia Bruhn

Erfreut über die große Teilnehmerzahl und das breite Themenspektrum: der GD-Vorsitzende Dr. Joachim Kresken und Vorstandsmitglied Prof. Dr. Christel Müller-Goymann.

Der GD-Vorsitzende Dr. Joachim Kresken erläuterte auf einer Pressekonferenz das Programm. Zu den Höhepunkten zählte er die „Hans Christian Korting-Gedächtnisvorlesung“ von Prof. Dr. med. Martin Schaller, Tübingen, über die „Protektion von oberflächlichen und systemischen Mykosen durch Peptide und Probiotika“ sowie ein Firmenseminar der Leti Pharma GmbH anlässlich der Einführung ihrer Hautpflege-Produktpalette in den deutschen Markt. Zudem verwies ­Kresken auf die Posterausstellung, das Qualifizierungsseminar zum Netzwerk haut-apotheke.de der GD sowie die Fachausstellung. Auch auf die neue GD-Leitlinie „Dermokosmetika zur Anwendung bei Rosazea“ sowie weitere Stellungnahmen und Positionspapiere wies er hin (s. Kasten).

Aktuelle Publikationen der GD

  • Stellungnahme „Aktualisierte differenzierte Betrachtung: Topische Analgetika“
  • Medienmitteilung „Fazit einer aktualisierten wissenschaftlichen Betrachtung: Schmerzmittel zur äußerlichen Anwendung sind im Regelfall nicht austauschbar“
  • Medienmitteilung „Dermokosmetika zur Anwendung bei Rosazea: Neue Leitlinie der Gesellschaft für Dermopharmazie gibt Empfehlungen für geeignete Produkte“

Zu finden auf der Website www.gd-online.de

Breites Themenspektrum

Prof. Dr. Christel Müller-Goymann vom Institut für Pharmazeutische Technologie der TU Braunschweig, die gemeinsam mit Prof. Dr. Dr.-Ing. Jürgen Lademann von der Klinik für Dermatologie der Charité Universitätsmedizin Berlin die wissenschaftliche Tagungsleitung übernommen hatte, lud zum Besuch der Vortragsreihe „Dermopharmazeutische Technologie und Biopharmazie“ ein, in der z. B. aktuelle Forschungsergebnisse zu einer innovativen Nonivamid-haltigen filmbildenden Formulierung, zu Lipidmikropartikeln für das Targeting des oberen Haarfollikelbereiches sowie zu Formulierungen für die simultane Haut- und Nagelpilztherapie vorgestellt werden sollten.

Ein weiteres spannendes Tagungsthema, das Prof. Dr. Dr. Andreas Wollenberg von der Klinik und Poliklinik der Dermatologie und Allergologie der LMU München präsentierte, stellten neue Erkenntnisse zum Mikrobiom der Haut und deren Konsequenzen für die Neurodermitis-Therapie dar. Dr. med. Walter Wigger-Alberti aus Hamburg, stellvertretender Leiter der GD-Fachgruppe Dermokosmetik, warf die Frage auf, ob es sich bei dem Thema „Sensible Haut“ nur um einen Trend handle oder ob dieses Phänomen tatsächlich zunehme. |

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