Die letzte Woche

Mein liebes Tagebuch

17.03.2019, 08:00 Uhr

Geht's noch schlimmer? Werden wir für dumm verkauft? Nach dieser Woche gibt's darauf nur eine Antwort. (Foto: Andi Dalferth)

Geht's noch schlimmer? Werden wir für dumm verkauft? Nach dieser Woche gibt's darauf nur eine Antwort. (Foto: Andi Dalferth)


Denk ich an unsre Apotheken in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht. Diese Woche hat’s uns wieder mal gezeigt, wie erbärmlich unsere Lage ist. Statt Rx-Versandverbot will uns die Politik ein Rx-Boni-Verbot ins Sozialrecht schreiben, das uns ins Desaster manövriert, das nicht rechtssicher ist und das die SPD sowieso nicht mitträgt. Außerdem soll es statt des angekündigten Honorar-Plus von 375 Mio. Euro nur noch magere 150 Mio. Euro geben. Für Dienstleistungen, über die sich die BAK noch nicht im Klaren ist. Und dann kommt noch der AOK-Hermann um die Ecke, denkt über die Filialapotheke light nach und will das Mehrbesitzverbot lockern. Kann das Apotheker-Leben noch schöner werden? Klar, mit dem E-Rezept, das jeder Kunde mit seinem Smartphone nach Holland schicken kann. 

11. März 2019

Der Donnerschlag am Donnerstag: Die EU-Kommission hat Deutschland unmissverständlich eine zweimonatige Frist gesetzt, die Rx-Preisbindung für EU-Versender komplett zu streichen – sonst gibt’s eine Klage vor dem EuGH. Vier Tage später hat sich dann auch die ABDA berappelt (sorry, der Frauenfeiertag kam da einfach so dazwischen) und sich aufgerafft, darauf zu antworten. Tja, die Haltung der EU hält die ABDA für „bedauerlich“, erklärte ABDA-Präsident Schmidt, sie sei aber nicht neu. Er, Schmidt, halte es nicht für einen Zufall, dass sich die Kommission jetzt zu Wort melde. Mein liebes Tagebuch, wenn die Erkenntnis auch mit Verspätung kam, aber da stimmen wir dem ABDA-Präsidenten zu: Zufall sieht anders aus. Die EU-Kommission hat ihre Klageandrohung genau jetzt gesetzt, wo die Gespräche über eine Reform der Arzneimittelversorgung laufen. Schmidt weiter: Die EU-Kommission verkenne, dass das Gesundheitswesen und damit auch die Arzneimittelversorgung nicht allein nach Marktgesichtspunkten organisiert werden könne. Und das Fazit des ABDA-Präsidenten: Wir brauchen eine schnelle und belastbare Lösung für die Wiederherstellung der Gleichpreisigkeit. So isses. Bleibt nur die klitzekleine Frage offen, Herr Präsident: Wie kriegt man das schnell und rechtssicher hin? 


Vom ewigen Hin und Her um Rx-Versandverbot und Gleichpreisigkeit haben drei junge Apothekers aus Berlin die Nase voll. Maria Zoschke, Maximilian Wilke und Joachim Schrot haben nun offiziell einen Protestmarsch bei den Behörden beantragt. Sie wollen am Sonntag (24. März) vom S-Bahnhof Friedrichstraße zum Brandenburger Tor gehen. Jetzt suchen sie Mitläufer, die sich dem Protestzug (Hashtag #rettedeineapotheke) anschließen. Denn: Die neueste Entwicklung macht ihnen Angst, „dass unsere Zukunft keine Zukunft mehr hat“. Sie fürchten, dass die Rx-Preisbindung kippt und die deutschen Apotheken den internationalen Versandkonzernen ausgeliefert wären. Unser Gesundheitswesen müsse in deutscher Hand bleiben und dürfe nicht durch EU-Regularien unterwandert werden. Spahn solle der EU die Stirn bieten. Mein liebes Tagebuch, das Thema ist auf alle Fälle einen Protestmarsch wert. Fragt sich nur: Wie viele Apothekers sehen das so und schließen sich dem Marsch an? 


Wumm, die Lösung des Versandhandels-Konflikts: Statt eines Rx-Versandverbots soll es ein komplettes Rx-Boni-Verbot im SGB V geben? Und für uns Apothekers soll die angekündigte Honoraraufstockung geringer ausfallen. Auf diesen Kompromiss sollen sich die Fraktionsvertreter der Union mit dem Bundesgesundheitsministerium verständigt haben. Mein liebes Tagebuch, die EU-Kommission droht mit Klage und schon bewegt sich die Union – und rudert auch noch beim Honorarangebot für die Apothekers zurück. Eigentlich wurde uns Apothekers für die Nichtverfolgung des Rx-Versandverbots ein Honorarplus von 375 Mio. Euro in Aussicht gestellt. Laut Unionsidee sollen jetzt nur noch magere 150 Mio. Euro davon übrig bleiben. War ja klar, mein liebes Tagebuch, dass man uns das 375 Mio. Euro-Paket nur als Köder vor die Nase gehalten hat. Außerdem kann man die 150 Mio. Euro auch dem Koalitionspartner und den Krankenkassen leichter schmackhaft machen. Ist halt einfach alles geschmeidiger. Weniger Stress – und die doofen Apothekers schlucken das, wenn man ihnen dann sagt, dass sie Gleichpreisigkeit bekommen. Stopp, mein liebes Tagebuch, wäre mit einem Rx-Boni-Verbot im SGB V die Gleichpreisigkeit dann wirklich in Butter? Wäre dies dann rechtssicher? Wer sagt denn, dass sich EU-Versender an unser SGB V halten müssen? Die Forderung der EU, die Preisbindung für Versender zu kippen, wäre doch damit gerade nicht erfüllt. Vielleicht müsste die Bundesregierung sogar ein Notifizierungsverfahren in der EU auf den Weg bringen, um das Boni-Verbot in der EU prüfen zu lassen – Ausgang ungewiss. Nee, nee, diese Lösung stinkt zum EU-Himmel. Kein Rx-Versandverbot, eine mehr als wackelige Gleichpreisigkeit und weniger Honorarplus für uns – das ist der gemeinste Deal, den wir seit langem angeboten bekamen. Da helfen auch Mini-Zuckerchen wie die in Aussicht gestellte Definition des Botendienstes im Gesetz (Wortlaut noch unbekannt), die freie Apothekenwahl bei Einführung des E-Rezepts und ein Makelverbot von E-Rezepten nicht wirklich weiter. Wir wurden schlicht und einfach mal wieder für dumm verkauft. 


Die EU-Kommission nimmt Deutschland in die Mangel. Nach der Klageandrohung für die Rx-Preisbindung hat die Kommission der Bundesrepublik in einem weiteren Vertragsverletzungsgerfahren eine Frist gesetzt: bei der Richtlinie zur gegenseitigen Berufsanerkennung: Es geht dabei um die Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen. Ziel der Kommission: Fachkräfte müssen im gesamten EU-Binnenmarkt ihren Beruf ausüben oder Dienstleistungen erbringen können – dazu gehören auch die Apotheker. Deutschland hat darauf bereits reagiert, die Qualifikationen für den Apothekerberuf neu gefasst und definiert, wann sich die Ausbildung zum Apotheker in einem Drittstaat deutlich unterscheidet. Aber das alles reicht der EU nicht. Mein liebes Tagebuch, der EU-Kommission kann man es nicht recht machen. Nun soll Deutschland weitere Regelungen treffen, die die Anerkennung ausländischer Qualifikationen hierzulande erleichtern. Was das im Einzelnen bedeutet, ist noch unklar. Führt das dann irgendwann zu ausländischen Fachkräften mit mangelhafter Ausbildung, schlechten Deutschkenntnissen? Und wieder hat Deutschland zwei Monate Zeit, die Mängel zu beheben, sonst gibt’s Klage. Kleiner Trost am Rande: Deutschland ist hier nicht alleine, insgesamt müssen 24 Länder nachbessern. 



Peter Ditzel (diz), Apotheker
Herausgeber DAZ / AZ

redaktion@deutsche-apotheker-zeitung.de


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15 Kommentare

Lecker Kakao

von Dr Schweikert-Wehner am 17.03.2019 um 15:41 Uhr

Am Ende dieses Prozesses bleibt nur der Satz des Kakaos durch den sich die ABDA hat ziehen lassen. Frau Maag hat ja nett darauf hingewiesen, dass wir selbst schuld sind, denn wir haben ihn ja geschlürft.

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Niemand hat die Absicht die Bauern zu opfern oder wieviel Ulbrichts braucht das Land

von Bernd Jas am 17.03.2019 um 14:41 Uhr

Schönen guten Morgen Herr Ditzel,

wo Sie grad´ sagen: "Denk ich an unsre Apotheken in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht."

Es geht so nicht weiter!

Es brennt an allen Ecken und während hier zu Lande noch endlose Diskussionen um Bullshit erfunden werden wird in den Brüsseler Kantinen schon mit 元 (Yuán) bezahlt.

Allein schon die Idee der honorierten Dienstleistungen wird gegen eine Bürokratie- und Verwaltungsmauer knallen, dass es nur so raucht. Das Zeitmaß einer Durchsetzbarkeit stellt dann sogar die Errichtung des Elfenbeingebäudes der "Apotheke 2030" weit in den Schatten, an die Finanzierung gar nicht zu denken. (Herzog´sches Zahlenmaterial ist schon fünf Jahre alt und inflationiert; s.u.)

Leute es Passiert nichts. Was auch immer wir uns tolles und fortschrittliches vorstellen oder fordern, es wird Rot, Grün, Schwarz, Braun, Gelb und nicht zu vergessen ABDA´isch zerredet und blockiert.

Wir werden weiterhin von den Maßnahmen der EU überrollt werden, ohne dass wir merken wie viele selbsterrichtete Mauern wir um uns herum haben um entsprechend darauf reagieren zu können. Bestes Beispiel war letztes Jahr die DS-GVO mit 98 % Kollateralschäden (was ein Volkswirtschaftlicher Irrrrsinn), das gleiche SecurPharm dieser zahnlose Tiger, ein wahnsinns Aufwand mit Trefferquote im nachkommastelligen Promillebereich (dann mal, in fünf Jahren vielleicht). Nun gerade wird auch schon wieder die nächste Paragraphen-Sau mit Rotte durchs EU-Urheberrecht (Artikel 13 und auch Artikel 11) getrieben, womit auch wieder der nächste Demokratievernichtungsfeldzug ins Rollen gebracht wird um danach dem "freien" Bürger mit öffentlich rechtlichen Mitteln beizubringen was er zu denken hat. Wie ich in Zukunft, ganz trivial den kaputten Akku einer elektrischen Zahnbürste wechsle oder (für uns Apothekers interessant) how to use my Dosieraerosol oder den Pariboy, ob es den Mensch gemachten Klimawandel wirklich gibt, ob die aufgezwungene Hausdämmung doch nur der Bauwirtschaft dient, ob Udo Pollmer mir die neusten Tricks der Lebensmittelindustrie verrät, usw. wird mir Youtube nicht mehr erzählen können.

Deutschlandweite Demos finden übrigens am Samstag in allen Großstätten statt.

Ach und Gabi wo Du grad´ sagst: "Elon Musk". Da haben die doch bei Audi einen Tesla auseinander genommen und festgestellt was für einen Käse sie bei der Entwicklung des E-Trons angerichtet haben. Da müssen jetzt sechshunderttausend von denen verkauft werden um wieder auf plus minus Null zu kommen.
Parallel zu uns: Wir müssen erst mal wieder fünfzigtausend Packungen abgeben, um nach all den Tiefschlägen der Verwaltungs- und Bürokratieaktionen, wieder profitabel zu Arbeiten ( ich sach nur Hilfsmittelverträge und Re-Prä-Qualinfizierung); nur mit dem Unterschied, dass wir die Misere uns nicht selbst (oder nur teilweise) zuzuschreiben haben.
Und während wir stolz mit Dokumenten jonglieren lernen, baut Mr. Elon Musk fast 13.000 Supercharger um uns herum und Max Müller schafft europaweit unumkehrbare Fakten.

Ich liebe meine Pillenbude; aber sind wir noch zu retten wenn wir daran festhalten?
Rette deine Apotheke, oder rette sich wer kann?

» Auf diesen Kommentar antworten | 1 Antwort

AW: Niemand hat die Absicht die Bauern zu

von Wolfgang Müller am 17.03.2019 um 16:38 Uhr

Mensch, Kollege Jas, ich finde, wir haben das Alles immer noch weitestgehend selbst in der Hand.

"Rette sich wer kann" ist zwar definitiv eine Option, für mich allerdings wirklich erst, wenn es sich zeigt, dass der größte Feind des Apothekers endlos weiter der Apotheker selber bleibt. Okay, inzwischen muss es heißen: "Der größte Feind dicht hinter dem EuGH" ......

Denn erstens: Wo Sie schon Herzog erwähnen, er und bisweilen auch ich streuen gerne einmal in die Diskussion ein, dass "Die Apothekerschaft" vielleicht seit 2004 SOWIESO schon längst einmal Alles hätte versucht haben müssen, um für normale Vor-Ort-Apotheken bessere weil einfachere Voraussetzungen zu schaffen, "dem Versand" Paroli zu bieten. SOWIESO schon im OTC-Wettbewerb.

Denn zweitens: Die vielbeschworenen Kostenvorteile des Versands sind nur so groß bzw. überhaupt vorhanden, weil sich die "Die Apotheker" seit 2004 weiter und eklatant eskalierend drastischen Erschwernissen verschrieben haben. Statt teuren Blödsinn, Lebenslügen und desaströse Interessenverflechtungen der eigenen Oberen auszumisten!

Insofern haben Sie nicht ganz Recht: 2004 waren "Die Anderen" Schuld, dass es für uns viel schwerer wurde, seitdem sind es bis zum EuGH-Urteil hauptsächlich wir selber gewesen. Ich sage mal: Wenn weiter Leute wie Kiefer unser Schicksal bestimmen, wird "Rette sich wer kann" tatsächlich auch meine Lösung sein müssen, als guter Hausvater.

„Das Geld folgt der Leistung“

von Andreas Grünebaum am 17.03.2019 um 11:50 Uhr

Das Geld folgt der Leistung? Der Kollege Kiefer sollte einmal zu Studienzwecken nach Amsterdam fahren dürfen. Dort kann ihm vermutlich jede freiberuflich tätige Dame im Rotlichtbezirk erklären, wie das im richtigen Leben abläuft!

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AW: „Das Geld folgt der Leistung

von Karl Friedrich Müller am 17.03.2019 um 13:48 Uhr

Wird eine Leistung zu einen bestimmten (Einführungs-) Preis angeboten, wird niemand einsehen, warum die teurer werden soll, speziell die KK nicht, die allenfalls weitere Reduzierung des Preises fordern werden.
So ist und war das Verhalten immer.
Wann überhaupt haben Apotheken jemals einen geförderten Preis für eine Leistung erhalten? Traumtänzer.
So dumm kann man doch nicht sein? Was steckt wirklich hinter dem Verhalten der ABDA und deren Untätigkeit?
Vernichten der Apotheken, um die eigenen Buden zu retten? Um einen gewissen Versorgungsnotstand herzustellen, der dann alle bisher unmöglichen Optionen zugänglich macht? Siehe AOK BW. Hermanns Vorschläge (der gerne schnell in Rente gehen kann. Vielleicht nimmt der Schmidt und Kiefer mit)

AW: Das "Geld" folgt der Leistung ...

von Christian Timme am 17.03.2019 um 14:15 Uhr

... dann hat die ABDA, im Gegensatz zu den "Nicht-Mitgliedern" die noch zahlen, die "richtigen Prioritäten" gesetzt.

Leider ist gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht ...

von Christian Timme am 17.03.2019 um 11:26 Uhr

... wenn dieser Protest nicht die „Initialzündung“ für weitere Veranstaltungen und Aktivitäten liefert ... hat sich die gesamte Apothekerschaft, einschließlich aller Institutionen und Apotheken-Unternehmen, genauso dämlich angestellt wie die deutsche Politik gegenüber der EU ...

» Auf diesen Kommentar antworten | 0 Antworten

Eine endlose Schmierenposse .....

von gabriela aures am 17.03.2019 um 10:20 Uhr

...politisch unterstützt von unserer Standesführung - und von uns zwangsfinanziert !

Die Zukunft der Apothekerei wird ohne ernsthaftem Lösungswillen auf dem politischen Tableau rumgeschoben - Hauptsache , es scheint ab und an Bewegung zu geben.
Das reicht der ABDA schon . Wird alles gut, bloß nicht laut werden, bloß nichts fordern, bloß nicht , bloß nicht, bloß nicht....

Und dann eben jene ABDA mit ihren „Unterabteilungen“.
Die BAK, geführt von einem technischen Visionär,quasi dem Elon Musk der Pharmazie : mit welcher Verve man sich für jegliche Verkomplizierung des Berufsalltages einsetzt, aber trotz ewigem „Vorlauf“ noch nicht EINEN wirtschaftlch halbwegs sinnvollen Vorschlag für „neue Dienstleistungen“ hat.
Das Risiko, daß es MedMan für 30€/ Patient geben soll, ist durchaus gegeben. „Man“ will sich ja nicht bereichern, gell .

Herr Kiefer : Herr Herzog hat bereits vor ca. 5 Jahren berechnet, was MedMan kosten MUSS, damit es kein (bestenfalls) Nullsummenspiel wird.Und das muss heute noch mehr kosten....
Also, schauen Sie gefälligst mal vor die Tür, bevor Sie und Ihre abgehobenen Adlaten wieder irgendwelche Zahlen raushauen !

Der DAV : vielleicht ist Herr Becker betriebsmüde, altersmilde oder einfach ausgelaugt, aber die letzten Verhandlungsergebnisse waren eine Farce.
Die „zweite Reihe“ mit Herrn Fink und dem omnipräsenten Herrn Hubmann fällt auch nicht gerade durch Forderungen FÜR die Apothekerschaft sondern durch „Leisetreterei“ auf.
Ist den Herrschaften ihr Betriebsergebnis dank Ehrenamts-Entschädigung egal ?
Sieht so aus.....

Und dann fehlen noch FS und Herr Arnold.
Was soll ich sagen....bei Herrn Arnold denke ich instinktiv an Dederon,zuletzt „prominent“ gesehen als Türboy für Jens Spahn im Hotel.
Bei FS an rethorischen Feinschliff , nett anzuhören aber weichgespült.
Wenn ich böse wäre : alte Kaderschule

Insgesamt eine weitgehend zahnlose Truppe, die dank gesicherter Aus- und Einkommen ( Haupt - und Ehrenamt gleichermaßen) keinerlei Einsatz, Ehrgeiz oder Arbeitswillen zeigen.

Und gleichzeitig wird von der Mehrheit der Standesvertretung jegliches private Engagement abgelehnt, verschweigen, behindert - nicht zuletzt ganz profan aus Eitelkeit, wie ich aus berufenem Mund hören durfte.

Eigentlich hätte sich diese ABDA den „Palast der Republik“ nachbauen lassen sollen - das würde 100% zu ihrem Selbstverständnis passen.

Ich hoffe auf ganz viele Kolleginnen und Kollegen am kommenden Sonntag !
Egal, wie das Wetter wird, keine Ausreden !


» Auf diesen Kommentar antworten | 0 Antworten

tja..die DAZ und Protest...

von Christiane Patzelt am 17.03.2019 um 9:24 Uhr

der Protestlauf findet statt am 24.03.2019
von 15-18 Uhr
Start: Dorothea-Schlegel-Platz ( hinterm S-Bahnhof Friedrichstraße)

Ende: Brandenburger Tor

versprochen: wir werden mehr als „3“

Jeder, der hier in den Kommentarspalten seit Jahren ein „Aufstehen der ApothekerInnen, PTAs und PKAs „ gefordert hat, ist verpflichtet zu erscheinen. Ansonsten sind die ganzen Beschwerden, die wir alle seit Jahren äußern, fürn Hintern!
Meint ihr, irgendjemand da draussen nimmt uns die Verantwortung ab, für unseren Beruf zu kämpfen?
Engagement kann man nicht outsourcen, für eine Sache einstehen kann man nicht delegieren!

Geht mal intensiv in euch und überlegt genau, ob ihr es euch leisten könnt, diese Gelegenheit verstreichen zu lassen!

Wir alle haben es in unserer eigenen Hand!

ich hoffe, die daz löscht den kommentar nicht...

» Auf diesen Kommentar antworten | 3 Antworten

AW: tja..die DAZ und Protest

von Conny am 17.03.2019 um 10:21 Uhr

Welche Gelegenheit ? Ob da jetzt da ein paar Hansels laufen oder nicht, interessiert keine S.

AW: tja..die DAZ und Protest

von gabriela aures am 17.03.2019 um 10:23 Uhr

Lauf ? :-)
Mach‘ den Anderen keine Angst !
Wird ein MARSCH - ganz gemütlich .

AW: tja..die DAZ und Protest

von Christiane Patzelt am 17.03.2019 um 11:25 Uhr

@Conny — Sie sollten nicht so scharf mit sich ins Gericht gehen..ich würde Sie nie als Sau bezeichnen, nur weil es Sie nicht interessiert. Ihre Jammerei bringt Sie auf Jahre gesehen natürlich viel weiter, macht Sie sympathisch und Ihr Umfeld freut sich auch stets über optimistitsche Gesamthaltung!

Game over

von Conny am 17.03.2019 um 8:40 Uhr

Die Apotheker sind selber schuld. Ich erinnere an den Apothekertag. Es war unglaublich wie demütig sich alle bis auf einen - der Apotheker aus Montebaur, wurde dann von Schmidt und Konsorten abgewatscht- Spahn gegenüber verhielten. Ich habe viele private Handyvideos gedreht, welchte fröhliche Runde Becker, Schmidt und Spahn dastellen. Es sollte mich auch nicht wundern , wenn Spahn die Eu Kommission selbst angestachelt hat.

» Auf diesen Kommentar antworten | 0 Antworten

Protestmarsch der Apotheker

von Ulrich Ströh am 17.03.2019 um 8:37 Uhr

Lieber Herr Ditzel,
der von Ihnen angekündigte Protestmarsch der Apotheker in Berlin findet nicht am 17. März,sondern am 24. März in der Friedrichsstraße statt.
Bitte korrigieren,damit die Teilnehmerzahlen nicht leiden ...

» Auf diesen Kommentar antworten | 1 Antwort

AW: Protestmarsch der Apotheker

von Peter Ditzel am 17.03.2019 um 8:52 Uhr

Lieber Herr Ströh, vielen Dank für den Hinweis, ich hab es korrigiert.
Einen schönen Sonntag!

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