Bionorica

Umsatzplus nach Plan

Berlin - 07.03.2014, 15:14 Uhr


Der Phytohersteller Bionorica meldet für 2013 erneut einen Erlösrekord. Eigenen Angaben zufolge erzielte das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Netto-Umsatz von 232,9 Mio. Euro. Dies sei ein Zuwachs um 15,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dabei laufe das Geschäft mit den Selbstmedikationspräparaten nicht nur im Heimatland gut – auch in anderen Märkten habe Bionorica zulegen können.

Während der deutsche Pharmamarkt im letzten Jahr um 5,5 Prozent wuchs (Herstellerabgabepreis), lag das Plus bei Bionorica bei 23,4 Prozent. Dafür sorgten insbesondere die Wachstumsraten der Atemwegs- und Immunpräparate. So verzeichnete dem Unternehmen zufolge Sinupret® ein Plus von 25,7 Prozent, Bronchipret® eines von 18,5 Prozent und Imupret® wuchs um 32,5 Prozent. Die Umsätze mit Canephron® N gegen Harnwegsinfektionen stiegen sogar um 51,3 Prozent. Insgesamt setzte Bionorica im vergangenen Jahr 52.448.591 Packungen seines zwölf Produkte umfassenden Portfolios ab.

„Wir sind stolz auf unsere kontinuierlich wachsende Akzeptanz. Immer mehr Ärzte, Apotheker und Patienten setzen auf die neue Generation unserer pflanzlichen Arzneimittel. Der Grund hierfür ist, dass wir mit unseren Präparaten die Qualitätsführerschaft in der pflanzlichen Medizin haben.", sagt Prof. Dr. Michael Popp, Inhaber und Vorstandsvorsitzender des im bayerischen Neumarkt ansässigen Unternehmens. Als Eckpfeiler des Erfolges sieht er die wissenschaftlich basierte Forschungs- und Entwicklungsphilosophie von Bionorica.

Das Unternehmen setzt also vor allem darauf, dass Ärzte und Apotheker seine Produkte empfehlen. So wurde für Apotheken etwa die „Phytothek“ entwickelt. Diese zeichnet sich durch ein spezifisches Kompetenzkonzept für das Apothekenpersonal aus und soll Verbraucher darauf aufmerksam machen, dass es wissenschaftlich fundierte, wirksame Phytopharmaka mit der dazugehörigen fachkundigen Beratung nur in der Apotheke gibt. Neben dem spezifischen Ausbildungskonzept ist die Phytothek durch spezielle Einrichtungsmodule charakterisiert. 525 Phytothek-Verträge hat das Unternehmen bis Ende 2013 abgeschlossen. 2014 plant Bionorica weitere 400 Installationen.

Bionorica verfügt über eine Eigenkapital-Quote von fast 75 Prozent und will auch in Zukunft kräftig investieren. Derzeit fließen 15 Prozent des Umsatzes in Forschungsaufwendungen. Ende 2013 beschäftigte das Unternehmen knapp 1.340 Mitarbeiter – 724 hiervon im Inland. Das sind rund 13 Prozent mehr als im Jahr zuvor.


Kirsten Sucker-Sket


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