Quartalsbericht Eli Lilly

Gewinnsprung dank Cialis und Cymbalta

Indianapolis/Berlin - 25.07.2013, 15:25 Uhr


Deutliche Zuwächse bei seinem Potenzmittel und die starke Nachfrage nach Antidepressiva haben bei Eli Lilly für einen Gewinnsprung gesorgt. Unter dem Strich legte der Überschuss im zweiten Quartal um fast ein Drittel auf 1,2 Milliarden US-Dollar zu. Das Unternehmen schraubte die Gewinnerwartung nach oben.

Im zweiten Quartal profitierte Eli Lilly sowohl bei Cialis® als auch beim Antidepressivum Cymbalta® von prozentual zweistelligen Zuwächsen. Höhere Preise machten die Belastungen durch Währungseffekte und den Umsatzrückgang beim Schizophrenie-Mittel Zyprexa® nach Patentverlust wett. Während der Konzernumsatz um sechs Prozent auf rund 6,0 Milliarden Dollar (4,5 Mrd. Euro) kletterte, stieg das Ergebnis je Aktie vor Sonderposten um 40 Prozent auf 1,16 Dollar. Analysten hatten im Schnitt nur mit 1,01 Dollar gerechnet. Im frühen Handel legten Lilly-Aktien um mehr als drei Prozent zu.

Konzernchef John Lechleiter hat großes Vertrauen in die Fähigkeit des Unternehmens, den Herausforderungen anstehender Patentabläufe gerecht zu werden und das Wachstum nach 2014 fortzusetzen. Er rechnet nun für das Gesamtjahr 2013 mit einem ein Ergebnis je Aktie vor Sonderposten in Höhe von 4,05 bis 4,15 Dollar. Bislang hatte er 3,82 bis 3,97 Dollar in Aussicht gestellt. Der Umsatz soll weiterhin 22,6 bis 23,4 Milliarden Dollar erreichen.


dpa-AFX/Juliane Ziegler


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