Wirtschaft

Pfizer mit Minus-Quartal

Patentabläufe schmälern Umsatz und Gewinn

BERLIN (wes) | Patentabläufe ehemaliger Kassenschlager und Währungseffekte haben dem weltgrößten Pharmakonzern Pfizer den Jahresauftakt vermiest. Der Gewinn ging um 15 Prozent auf 2,33 Milliarden US-Dollar zurück.

Pfizer-Chef Ian Read hatte dem Konzern im Vorjahr einen weitreichenden Umbau verordnet, um das Wachstum wieder anzukurbeln. Pfizer steht wegen des Ablaufs der Exklusivität für Lipitor®/Sortis® (Atorvastatin) – einst umsatzstärkstes Medikament der Welt – und Viagra® (Sildenafil) vor schwierigen Zeiten. Im ersten Quartal sank der Konzernumsatz um 9 Prozent auf 11,35 Milliarden Dollar. Denn neue Medikamente wie das Schmerzmittel Lyrica® (Pregabalin) konnten den Rückgang nicht kompensieren. Beim Ergebnis je Aktie vor Sonderposten profitierte der Konzern mit einem Zuwachs von 12 Prozent auf 0,57 Dollar dagegen von Kosteneinsparungen. Erwartet wurden lediglich 55 Cent.

Im Gesamtjahr soll der Umsatz weiterhin 49,2 bis 51,2 Milliarden Dollar (Vorjahr: 51,6) betragen. Beim Ergebnis je Aktie vor Sonderposten wurden zuletzt 2,20 bis 2,30 Dollar (Vorjahr: 2,22) in Aussicht gestellt. 

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