Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Teplizumab hält Typ-1-Diabetes auf
Der innovative Antikörper Teplizumab (Teizeild®) ist gegen das hauptsächlich auf T-Lymphozyten vorkommende Oberflächenprotein CD3 gerichtet und für Patienten mit Typ-1-Diabetes im Stadium 2 indiziert. Der Wirkstoff kann bereits bei Kindern ab acht Jahren eingesetzt werden. Durch eine insgesamt nur vierzehntägige Therapie ist es möglich, eine klinisch relevante Verzögerung der Erkrankungsprogression in das Stadium 3 zu bewirken.Show morepharmazie
Neues Arzneimittel
27.04.2026, 13:36 Uhr
Demenzerkrankungen: Lebensqualität von Pflegenden verbessern
Ginkgo-biloba-Extrakt hilft bei Demenz, dies ist vielfach erwiesen. Eine offene Kohortenstudie, die den Einfluss auf die Lebensqualität der Angehörigen von Demenz-Kranken in einem Fragebogen erfasste, ergab, dass Ginkgo auch den pflegenden Angehörigen zugute kommt.Show more28.11.2004, 17:04 Uhr
Diabetes mellitus: Neues kurz wirksames Insulinanalogon
hel | Das neue Insulinglulisin (Apidra®) ist ein kurz wirksames Insulinanalogon. Es ist gleich wirksam wie humanes Normalinsulin und verfügt im Vergleich zu diesem über einen schnelleren Wirkungseintritt und eine kürzere Wirkdauer. Insulinglulisin kann zwei Minuten vor einer Mahlzeit gespritzt werden. Es wird nahezu dosisunabhängig rasch aus dem subkutanen Fettgewebe resorbiert und behält seine schnelle Wirkung auch bei Adipösen.Show more28.11.2004, 17:04 Uhr
Chronisch lymphatische Leukämie: Indikationserweiterung für orales Fludarabin
ck | Für das Nukleotid-Analogon Fludarabin (Fludara® Oral) wurde die bestehende Indikation erweitert: Damit steht orales Fludarabin zur First-line-Therapie von Patienten mit chronisch lymphatischer Leukämie (CLL) vom B-Zell-Typ zur Verfügung, wie die Schering AG bekannt gab.Show more28.11.2004, 17:04 Uhr
Initiative Frauenherz: Frauen sterben häufiger an Herzinfarkt
Um Frauen, Ärzte und die gesamte Öffentlichkeit besser über die Infarktgefährdung von Frauen zu informieren, haben sich Herzspezialisten, Hausärzte, Sport- und Ernährungsmediziner zur Initiative Frauenherz zusammengeschlossen.Show more21.11.2004, 17:04 Uhr
Tierische Diagnostik: Hunde erschnüffeln Blasenkrebs
Die Hypothese, dass Hunde in der Lage sein könnten, nicht nur Drogen, sondern auch maligne Erkrankungen zu "erschnüffeln", ist relativ neu – sie wurde Ende der 80-er Jahre erstmalig aufgestellt. Jetzt wurde die erste wissenschaftliche Untersuchung zu diesem Thema veröffentlicht. Offenbar können Hunde lernen, Blasenkrebs in Urinproben zu erschnüffeln.Show more21.11.2004, 17:04 Uhr
Omega-3-Fettsäuren in der KHK-Prävention
Von Peter Singer* | Die präventive Wirkung von Omega-3-Fettsäuren gegen Herzinfarkt und koronare Herzkrankheit (KHK) ist heute anerkannt. Neuere Untersuchungen weisen dabei den antiarrhythmischen Wirkungen eine wichtige Rolle zu. Nationale und internationale Fachgesellschaften empfehlen eine deutlich höhere Zufuhr an Omega-3-Fettsäuren, als sie in den westlichen Industrienationen üblich ist. Als Quellen stehen Fisch und Fischölkapseln, bestimmte Pflanzenöle und neuerdings auch Omega-3-Fettsäuren-Konzentrate aus Mikroalgen zur Verfügung. Allerdings unterscheiden sich diese Quellen in Bezug auf die Anteile der verschiedenen Omega-3-Fettsäuren und damit auch in ihrer Wertigkeit in der KHK-Prävention. Als sinnvoll wird ein gemischtes Versorgungskonzept mit regelmäßigem Fischverzehr, Verwendung alpha-Linolensäure-reicher Pflanzenöle in der Küche und gezielter Ergänzung langkettiger Omega-3-Fettsäuren aus Fischöl- oder Algenölkapseln angesehen.Show more21.11.2004, 17:04 Uhr
Sublinguale Immuntherapie: Hyposensibilisierung ohne Nadelstich
Die Wirksamkeit der sublingualen Immuntherapie (SLIT) bei Patienten mit allergischer Rhinitis ist heute gut belegt. Da die Mundschleimhaut kein Schockorgan ist, steht mit der SLIT auch eine sichere Therapieform zur Verfügung. Dem hat das Paul-Ehrlich-Institut Rechnung getragen und für Staloral® Birke und Staloral® Birke/Erle/Hasel im August die Zulassung als Fertigarzneimittel zur sublingualen Immuntherapie in Deutschland erteilt.Show more21.11.2004, 17:04 Uhr
Preiselbeerblätter und Augentrostkraut: Verfälschungen von Arzneidrogen
Von Walter Schier | Aus dem Drogengroßhandel wurden dem Verfasser zwei Muster von Blatt- bzw. Krautdrogen zugeschickt, die bereits in dieser Firma als Verfälschung erkannt worden waren, aber nicht identifiziert werden konnten. Es handelte sich um Verfälschungen von Preiselbeerblättern und Augentrostkraut.Show more21.11.2004, 17:04 Uhr
Helicobacter-pylori-Eradikation: Über unerwünschte Wirkungen aufklären
Die Infektion der Magenschleimhaut mit Helicobacter pylori ist Hauptursache der chronischen Gastritis und ein Risikofaktor für Geschwüre im oberen Magen-Darm-Trakt. Allgemein akzeptiert wird die Eradikationstherapie zur Heilung der peptischen Ulcuskrankheit, die sehr häufig Helicobacter-pylori-assoziiert ist. Dabei erzielt die Tripeltherapie Erfolgsraten bis 90%. Diskutiert wird, ob die Helicobacter-pylori-Infektion behandelt werden soll, bevor Komplikationen eintreten, und ob eine Eradikation Läsionen durch NSAR vermindert.Show more21.11.2004, 17:04 Uhr
Halsschmerzen – kein Problem!
Fast jede Erkältung beginnt mit Halsschmerzen. "Kein Problem!", denken Ihre Kunden und kaufen eine Packung Lutschbonbons aus der Freiwahl. Nun sind Halsschmerzen zum Glück meist kein Problem und gehen genauso schnell vorbei, wie sie gekommen sind. In einigen Fällen sind Halsschmerzen jedoch ein Symptom, das nicht bagatellisiert werden darf.Show more21.11.2004, 17:04 Uhr
Multiple Sklerose: Dronabinol als Analgetikum
Wie in einer dänischen Studie gezeigt wurde, führt das synthetische Cannabinoid Dronabinol zu einer moderaten Schmerzlinderung bei Patienten mit multipler Sklerose. Die gewünschte analgetische Wirkung setzt verzögert ein; unerwünschte Begleiterscheinungen wie Verwirrtheit und Müdigkeit treten vor allem zu Therapiebeginn auf. Kommentatoren dieser Studie sehen in Dronabinol ein Reservetherapeutikum, falls andere Maßnahmen zur Schmerzlinderung nicht wirksam sind.Show more21.11.2004, 17:04 Uhr
Zulassungserweiterung: Docetaxel mit Prednison bei Prostatakarzinom
Die europäische Arzneimittelbehörde EMEA hat Docetaxel (Taxotere®) in Kombination mit Prednison zur Behandlung von Männern mit Androgen-unabhängigem metastasiertem Prostatakrebs zugelassen, wie Aventis mitteilte. Die Kombinationsbehandlung erhöht signifikant die Lebensdauer. Show more21.11.2004, 17:04 Uhr
Metastasierendes Prostatakarzinom: Lebensverlängerung durch neues Therapieregim
Das Prostatakarzinom ist die häufigste Krebserkrankung des Mannes und in vielen Ländern, z. B. in den USA und Deutschland, die zweithäufigste Ursache aller krebsbedingten Todesfälle. Im fortgeschrittenen Stadium ist nur noch eine palliative Behandlung möglich. In einer kürzlich veröffentlichten Vergleichsstudie war eine Kombination aus Docetaxel und Estramustin hinsichtlich einer lebensverlängernden Wirkung der Standard-Chemotherapie überlegen.Show more21.11.2004, 17:04 Uhr
Tabellenwerte zum glykämischen Index unzuverlässig
Tabellenwerte zum glykämischen Index – dem so genannten Glyxfaktor – sind kein verlässlicher Maßstab für die Blutzuckerwirksamkeit von Mahlzeiten. Das ist das Ergebnis einer an der Universität Frederiksberg, Dänemark, durchgeführten Studie.Show more14.11.2004, 17:04 Uhr
Fieber und Schmerzen: Ibuprofensaft für Kinder
In der Therapie von Fieber und Schmerzen bei Kindern gewinnt Ibuprofen immer mehr an Stellenwert. Zu den Vorteilen des Wirkstoffs gehört neben der guten analgetischen, antipyretischen und antiphlogistischen Wirkung vor allem die große therapeutische Breite. Seit Oktober dieses Jahres steht mit Dolormin® für Kinder Ibuprofensaft 4% ein speziell für Kinder ab drei Jahre dosiertes, rezeptfreies Ibuprofenpräparat zur Verfügung.Show more14.11.2004, 17:04 Uhr
Phytopharmaka: Interaktionen mit synthetischen Arzneimitteln
Nach einem Entwurfspapier des Bundesministeriums für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) soll in Zukunft im Rahmen der Zulassung oder Zulassungsverlängerung für Phytopharmaka auch die Abklärung "möglicher pharmakokinetischer Interaktionen mit anderen Arzneimitteln" verlangt werden. Über diesen Umweg finden Phytopharmaka gegenwärtig eine überraschende Anerkennung sogar in solchen Fachkreisen, die bisher kaum bereit waren, pflanzlichen Arzneimitteln eine relevante pharmakologische Wirkung zuzubilligen.Show more14.11.2004, 17:04 Uhr
Orthorexia nervosa: Wenn gesundes Essen zur fixen Idee wird
Relativ neu in der Diskussion ist das Phänomen der Orthorexia nervosa. Dabei handelt es sich um eine zwanghafte Fixierung auf gesundes Essen. Wie bei der Bulimia nervosa und der Anorexia nervosa wird im Leben der Betroffenen dem Essen ein unangemessen hoher Stellenwert eingeräumt.Show more14.11.2004, 17:04 Uhr
Rückenschmerzen: Bewegung oder Physiotherapie?
Bei geringen bis moderaten Rückenschmerzen ist eine routinemäßige Physiotherapie nicht effektiver als körperliche Aktivität und regelmäßige Übungen. Zu diesem Schluss kam eine englische Studie an mehreren Physiotherapiezentren des National Health Service.Show more14.11.2004, 17:04 Uhr
PDE-5-Hemmer: Lässt sich Impotenz heilen?
Eine langfristige abendliche Gabe von Phosphodiesterase(PDE)-5-Inhibitoren verbessert die nächtliche Regeneration des Penisschwellkörpers und fördert die Potenz. Das macht man sich bei der sexuellen Rehabilitation nach Prostatektomie zunutze. Das nächtliche Erektionstraining per Pille soll auch schleichenden Potenzverlust aufhalten.Show more14.11.2004, 17:04 Uhr
Bakterielle Vaginose: Mit Selbsttest Frühgeburten vermeiden
Eine bakterielle Vaginose ist eine an und für sich harmlose Erkrankung. Bei Schwangeren kann sie jedoch schwerwiegende Konsequenzen haben. So scheint die bakterielle Vaginose einer der häufigsten Gründe für späte Fehlgeburten sowie Frühgeburten zu sein. Gegensteuern lässt sich der Gefahr nur, wenn die Infektionen frühzeitig erkannt und behandelt werden. Bei verschiedenen Krankenkassen läuft derzeit ein Modellprojekt, mit dem geprüft werden soll, inwieweit man die Zahl bakterieller Vaginosen bzw. von Frühgeburten durch regelmäßige Selbstkontrollen der Schwangeren reduzieren kann.Show more14.11.2004, 17:04 Uhr
Osteoporosetherapie: Bessere Compliance durch einmal monatliche Gabe
Bisphosphonate gehören zur Therapie der 1. Wahl bei postmenopausaler Osteoporose. Obwohl für Substanzen wie Alendronat oder Risedronat neben der einmal täglichen Gabe inzwischen auch eine einmal wöchentliche Applikation zugelassen ist, wird die Compliance noch als suboptimal eingeschätzt.Show more14.11.2004, 17:04 Uhr
Schnupfen – wenn die Nase dicht ist
Erkältungsschnupfen ist eine Bagatellerkrankung, doch die Anwendung von Schnupfensprays ist nicht unproblematisch: Sie birgt die Gefahr des Dauergebrauchs und des Missbrauchs. Doch nicht jede trockene Nase lässt auf Nasentropfenmissbrauch schließen und nicht jeder Dauergebrauch von abschwellenden Nasensprays ist gleich Missbrauch. Für eine verantwortungsvolle Anwendung von abschwellenden Nasentropfen und -sprays ist ein Beratungsgespräch unerlässlich.Show more07.11.2004, 17:03 Uhr
Weltdiabetestag: Prävention und Behandlung lahmen am diabetischen Fuß
Zum Weltdiabetestag am 14. November legt die Deutsche Diabetes Union einen Gesundheitsbericht mit Sprengkraft vor. Nicht nur, dass immer mehr Menschen an Diabetes erkranken. Die Folgekrankheiten des Diabetes und ihre enormen Kosten können jedes Gesundheitssystem kippen – wenn nichts geschieht. Ein Nationales Aktionsprogramm unter Beteiligung des Gesundheitsministeriums soll endlich die öffentliche Wahrnehmung dieser Volkskrankheit stärken und zu mehr Prävention bewegen.Show more07.11.2004, 17:03 Uhr
Öko-Test: Erkältungssymptome gezielt bekämpfen Selbstmedikation
Die nass-kalte Jahreszeit hat begonnen, und damit auch die Husten-, Schnupfen- und Erkältungszeit. Öko-Test wollte wissen, was in Arzneimitteln zur Behandlung von grippalen Infekten und Erkältungskrankheiten steckt und was von den Wirkstoffen zu halten ist. 18 Produkte wurden in die Labore geschickt und begutachtet. Das ernüchternde Ergebnis: Nur ein Produkt ist "sehr gut", eins "gut"; vier wurden mit "mangelhaft", neun gar mit "ungenügend" bewertet.Show more07.11.2004, 17:03 Uhr
Die Expertengruppe „Off-Label“ – Was hat sie von 2002 bis jetzt geleistet?
Von Harald G. Schweim* | Ausgangspunkt der folgenden Betrachtung ist ein Urteil des Bundessozialgerichts vom März 2002, das "ein dringendes Bedürfnis nach einem zulassungsüberschreitenden Einsatz" von Arzneimitteln konstatierte. Der Einsatz von Arzneimitteln bei Patientengruppen und Indikationen, für die sie nicht zugelassen sind, wird in der Fachsprache als "Off-Label-Use" bezeichnet. Um in diesem Bereich, in dem Arzneimittelrecht und Sozialrecht einander widersprechen, eine medizinisch fundierte Rechtssicherheit zu schaffen, hat das Bundesgesundheitsministerium im September 2002 die Expertengruppe "Off-Label" gegründet. Für die Arbeit der Expertengruppe wurden damals "einige Monate" veranschlagt. Wir wollen klären, ob sich die an die Expertengruppe gestellten Erwartungen erfüllt haben.Show more07.11.2004, 17:03 Uhr
Schlaganfall: Clopidogrel und ASS für Hochrisikopatienten?
Nehmen Schlaganfallpatienten mit hohem Risiko neben Clopidogrel zusätzlich Acetylsalicylsäure (ASS) ein, wirkt sich dies im Vergleich mit einer Clopidogrel-Monotherapie in einer geringfügig stärkeren Reduktion vaskulärer Ereignisse aus. Dieser Benefit wird allerdings mit einem signifikanten Anstieg gastrointestinaler und intracranialer Blutungen erkauft.Show more07.11.2004, 17:03 Uhr
Zulassungserweiterung: Esomeprazol zur Ulcus-Prophylaxe
Auf Basis neuer Studien ist Esomeprazol (Nexium® mups 20 mg) vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zur Behandlung des durch die Therapie mit nicht-steroidalen Antiphlogistika hervorgerufenen Ulcus ventriculi zugelassen worden, wie die Astra Zeneca GmbH mitteilte.Show more07.11.2004, 17:03 Uhr
Behandlung der Psoriasis: Efalizumab hemmt die Entzündung
Der neue Antikörper Efalizumab (Raptiva®) wird zur Behandlung erwachsener Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Psoriasis vulgaris vom Plaque-Typ eingesetzt, bei denen andere systemische Therapien einschließlich Ciclosporin, Methotrexat und PUVA nicht angesprochen haben, kontraindiziert sind oder nicht vertragen wurden. Efalizumab richtet sich gezielt gegen die T-Lymphozyten, die beim Krankheitsprozess der Psoriasis eine wichtige Rolle spielen.Show more07.11.2004, 17:03 Uhr
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